Hallo zusammen!
Ich bin getauft und jetzt aus der ev. Kirche ausgetreten. Welchen Status habe ich jetzt eigentlich „Religionstechnisch“?
Ich bin nicht länger Mitglied einer „Amtskirche“, wird damit meine Taufe (aus Sicht der Kirche) hinfällig?
Weikk0,
Hab vor vor 37 Jahren aus Protest die prot.ev. Kirche verlassen,
seither eine eigene Linie zu einem göttlichen Etwas.Es funkt, Gebete werden erfüllt, was will man mehr ?
Wenn Du eine „dicke Haut“ hast,geschieht gar nichts, wenn nicht, wirst Du spüren, dass Du etwas verloren hast.
Gruss
Fritz a.d.Uw.
Hallo Fritz
Danke für Deine Antwort!
Ich habe die Kirche nicht aus Protest verlassen- sie vertitt mich und meinen "Glauben " einfach nicht! Die dicke Haut brauche ich einfach nicht (zumindest in diesem Bereich*g*)
Mir geht es wirklich nur (aus reiner Neugierde) um meinen aktuellen Status aus Kirchensicht. Nach meinem Austritt habe ich einen Brief von meiner "EX-"Pfarrei bekommen. Tenor: Habe ein schlechtes Gewissen, Gottes Beistand wird dir fehlen- aber wenn´s ein Problem gibt, melde dich bei uns!. Ich fand den Brief reichlich zum Kotz… und fragte mich, ob nicht zumindest die ev. Kirche „missionarische“ Methoden abgelegt hätte.
Welchem Gott auch immer ich mein Vertrauen schenke: Wie sieht die Amtskirche mich als "Schäfchen ?
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Ich habe die Kirche nicht aus Protest verlassen- sie vertitt
mich und meinen "Glauben " einfach nicht!
das interessiert mich jetzt aber.
Wieso vertritt die Kirche „Deinen Glauben“ nicht?
Ich dachte bisher, die Gläubigen vertreten den Glauben ihrer Kirche.
Ich fand den
Brief reichlich zum Kotz… und fragte mich, ob nicht zumindest
die ev. Kirche „missionarische“ Methoden abgelegt hätte.
Jede christliche Kirche hat den Auftrag, zu missionieren.
Leider geschieht das meist auf eine unangenehme Art.
Der Auftrag Jesu, der gerne als „Missionsbefehl“ bezeichnet wird, lautet: „Prediget die gute Nachricht (Evangelium) allen Menschen.“
Welchem Gott auch immer ich mein Vertrauen schenke: Wie sieht
die Amtskirche mich als "Schäfchen ?
Für die Amtskirche kann ich keine Meinung abgeben.
Aber wichtiger wäre doch die Frage: „Wie sieht Gott Dich?“
Hallo zusammen!
Ich bin getauft und jetzt aus der ev. Kirche ausgetreten.
Welchen Status habe ich jetzt eigentlich „Religionstechnisch“?
Ich bin nicht länger Mitglied einer „Amtskirche“, wird damit
meine Taufe (aus Sicht der Kirche) hinfällig?
ein sakrament wie die taufe kann nicht widerrufen werden. du bist getauft und bleibst es - darum kann es auch keine kirchliche scheidung geben.
dass die amtskirche damit z.t. anders umgeht, d.h. geschiedene leute nicht zur kommunion lassen o.ä. (kenne da einen fall) ist einer von vielen gründen, warum ich auch ausgetreten bin. andererseits konnte ich als ausgetretene trotzdem taufpatin werden, ohne dass irgend jemand wissen wollte, was ich glaube.
Austritt hin oder her, Dir ist das Fegefeuer gewiss, denn Du bist von einem Ketzer nach einem ketzerischen Ritus getauft, also ungetauft. Das einzige was zählt ist die katholische Taufe, die übrigens auch von einem Laien gespendet werden kann, z.B. als Nottaufe.
Aber: Kopf hoch! Das protestantische Himmelreich stelle ich mir in etwa so trocken lustfeindlich schrecklich vor, wie die katholische Hölle.
*grins*
Ich habe heute meinen unernsthaften Tag, behandelt mein posting mit Nachsicht!
Gruß, Bernd
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Also, wie ich das sehe, ist die Taufe nicht rückgängig zu machen. Aber eigentlich ist es in der ev. Religion so, dass nicht man selbst, sondern die Familienmitglieder in frühen Jahren entscheiden, dass man getauft werden soll.
Die Taufe ist im wesentlichen nicht die Aufnahme in die Kirchengemeinde, eher ein Fingerzeig, wohin die Entwicklung gehen soll.
Wenn man später, in einem Alter, indem man schon eigene Entscheidungen treffen kann, sich für die Kirche entscheidet, dann lässt man sich konfirmieren.
Soll heißen:
Du hast dir wahrscheinlich nie ausgesucht, ob du getauft werden willst oder nicht. Gottes größtes Geschenk an die Menschheit ist aber der freie Wille. Wenn du dich also gegen die Kirche entscheidest, wenn du dich nie zuvor selbst für sie entschieden hast, dann ist das doch im Wesentlichen so, als ob du nie in der Kirche gewesen bist.
Du bist also Atheist oder katholisch oder sonst irgendwas.
Zwar hast du meines Erachtens einen Fehler gemacht, aber dazu bist du berechtigt, auch aus der Sicht der ev. (meiner) Religion.
Du bist getauft, ja, aber dass ist ja eh ein Ritual, was für Dich keine Bedeutung haben dürfte, oder?
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Austritt hin oder her, Dir ist das Fegefeuer gewiss, denn Du
bist von einem Ketzer nach einem ketzerischen Ritus getauft,
also ungetauft. Das einzige was zählt ist die katholische
Taufe, die übrigens auch von einem Laien gespendet werden
kann, z.B. als Nottaufe.
Aber: Kopf hoch! Das protestantische Himmelreich stelle ich
mir in etwa so trocken lustfeindlich schrecklich vor, wie die
katholische Hölle.
*grins*
Nu mein Junge, wenn du schon der Meinung bist, das die Katholische Kirche, das einzig Wahre ist, was dir ja nicht übel zu nehmen ist, dann erklär mir mal, warum du irgendwelche beknackten Vorstellungen vom ev. Himmelreich hast. Dieses müsste doch in deinen Ansichten gar nicht existieren, oder? Und auf welcher Grundlage bauen deine Vorstellungen denn auf?
Außerdem erkllär mir mal, was das für ein Gott ist, an den du da glaubst, der alle in der Hölle braten lässt, die auf eine andere Weise an ihn glauben als Du. Es muss ein grausamer Gott sein, den du da anbetest. Und in der Bibel steht nix von einem grausamen Gott. Und ich bezweifle arg, dass ein gebildeter Gläubiger diese Ansichten teilen würde. Gott ist freundlich. Er hat uns diese Welt geschenkt. Er hat uns auch den freien Willen geschenkt. Und ich glaube nicht, dass dieser Gott, der seinen Sohn am Kreuz hat sterben lassen, für uns; dass dieser Gott jeden verdammt und verbrennt, der eine andere Sichtweise hat, als du. Die ev. Religion benutzt die selben Texte wie ihr Katoliken. Wir glauben alle an die Bibel. Gott wird mcih nicht bestrafen, dafür, dass ich seine Worte etwas anders auslege als du.
Außerdem geht es bei der Entscheidung, ob in den HImmel oder in die Hölle, meines Erachtens keines Wegs darum, ob man an Gott glaubt, oder nicht. Ein Atheist kann genauso gut in den HImmel kommen, wie jeder Christ oder Jude. Es geht nur darum, wie man sein Leben lebt. Ob man nun gütig ist, weil man an Gott glaubt oder, weil man es einfach für menschlich hält, spielt keine Rolle, so lange man es ist, steht einem der Himmel offen.
Gott ist uns gut, dass hat er schon immer gesagt und gezeigt. Und er ist mächtig tollerant.
Ich habe heute meinen unernsthaften Tag, behandelt mein
posting mit Nachsicht!
Gruß, Bernd
Hallo zusammen!
Ich bin getauft und jetzt aus der ev. Kirche ausgetreten.
Welchen Status habe ich jetzt eigentlich „Religionstechnisch“?
Ich bin nicht länger Mitglied einer „Amtskirche“, wird damit
meine Taufe (aus Sicht der Kirche) hinfällig?
…auf Deine Frage weiß ich zwar keine Antwort, Weikko, wollte aber auf einen anderen kuriosen Fall hinweisen, den ich mir sowohl kirchen- als auch staatsrechtlich bis heute nicht erklären kann:
Ich bin nicht getauft, meine Eltern waren beide getaufte Protestanten (noch etwas genauer: lutherisch & reformatorisch).
Mit 18 suchte ich meinen ersten Nebenjob und stellte mit Befremden fest, daß sich auf meiner Lohnsteuerkarte der Vermerk „lt“ fand.
Beim Ordnungsamt erklärte man mir, ich könne diesen Eintrag nur löschen lassen, wenn ich aus der Kirche austreten würde. Auf meinen Einwand, ich sei noch nicht mal getauft, erwiderte man, das möge ja so sein, aber da meine Eltern beide kirchensteuerpflichtig seien, müsse der Staat davon ausgehen, daß ich es auch sei.
Fazit: Obwohl nicht getauft, war ich gezwungen (völlig verdattert) eine Kirchenaustrittserklärung zu unterschreiben.
Einen Pfarrer hatte ich damals schlicht deshalb nicht konsultiert, da ich mit dieser Spezies noch nie in Berührung gekommen war.
Wie erklärt sich der damalige Vorgang? Nicht getauft und doch vorm Staat Mitglied der Kirche??
Wie Gott ihn sieht?
Nun, wahrscheinlich kommt das wohl darauf an, wie er zu Gott steht. Wenn das. was in der Kirche geprdigt wird, nicht dem entspricht, was er von Gott denkt, dann heißt das ja schon mal, dass er über Gott nachdenkt.
Nun, dass zumindest müßte Gott ja positiv ihm gegenüber sein lassen, oder?
Gott geht es doch darum, dass die Menschen an ihn glauben, nicht an eine Götze. Was hat Gott von tausenden von Menschen, die zusammensitzten, in der Kirche, und nur die Worte des Pfarrers verehren, anstatt Gott zu huldigen?
Gott wird sich mit Sicherheit freuen, dass eines seiner Schäfchen, einen eigenen Gedanken fasst.
(Dieses Bild von Gott hat mir zumindest mein ev. Pfarrer vermittelt und so wird Gott meines Erachtens auch in der Bibel beschrieben, und vor allem, an einen solchen Gott glaube ich)
Ich denke, dass die Kirche ihn nicht wirklich einstufen kann, denn die Kirche hat so viele Widersprüche zur Zeit. In der evangelischen Kirche gibt es mindestens zwanzig verschiedene „Bilder“ von Gott. Es kommt nur auf den Pfarrer drauf an, ob Gott gnädig und freundlich ist, oder ob er alle ins Fegefeuer schickt, die selbst denken.
Man sollte davon Abstand nehmen, die Kirche als Institution zu betrachten. Man tue sich zusammen mit Menschen, die das gleiche „Bild“ von Gott haben, rede mit ihnen und rede mit allen anderen. Mit viel Verständnis für andere Sichtweisen und mit viel Zeit, werden sich irgendwann alle organisieren.
Nicht die Kirche sagt, sondern die einzelnen Christen sagen.
So ist er in meinen Augen, einfach nur ein Mensch, wie jeder andere auch. Mehr kann ich erst über ihn sagen, wenn ich mit ihm gesprochen habe.
Und eines sei ihm versichert. Die Mitgliedschaft in der Kirche hat einen Scheiß damit zu tun, ob Gottes Segen mit ihm ist oder nicht.
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Wie Gott ihn sieht?
Nun, wahrscheinlich kommt das wohl darauf an, wie er zu Gott
steht. Wenn das. was in der Kirche geprdigt wird, nicht dem
entspricht, was er von Gott denkt, dann heißt das ja schon
mal, dass er über Gott nachdenkt.
Nun, dass zumindest müßte Gott ja positiv ihm gegenüber sein
lassen, oder?
Da geb ich Dir völlig recht.
Gott wird sich mit Sicherheit freuen, dass eines seiner
Schäfchen, einen eigenen Gedanken fasst.
(Dieses Bild von Gott hat mir zumindest mein ev. Pfarrer
vermittelt und so wird Gott meines Erachtens auch in der Bibel
beschrieben, und vor allem, an einen solchen Gott glaube ich)
Dem kann ich auch zustimmen.
Man sollte davon Abstand nehmen, die Kirche als Institution zu
betrachten. Man tue sich zusammen mit Menschen, die das
gleiche „Bild“ von Gott haben, rede mit ihnen und rede mit
allen anderen. Mit viel Verständnis für andere Sichtweisen und
mit viel Zeit, werden sich irgendwann alle organisieren.
Sag ich doch.
Also tun wir uns zusammen.
Und eines sei ihm versichert. Die Mitgliedschaft in der Kirche
hat einen Scheiß damit zu tun, ob Gottes Segen mit ihm ist
oder nicht.
Hallo zusammen!
Ich bin getauft und jetzt aus der ev. Kirche ausgetreten.
Vielen Dank für Antworten!
Gruß
Lieber Weikko,
was willst Du denn wissen?
Hast Du Angst jetzt in der Hölle schmoren zu müssen?
Welchen Status habe ich jetzt eigentlich „Religionstechnisch“?
Wenn Du nicht an Gott geglaubt hast, hattest Du nirgendwo einen Status.
Ich bin nicht länger Mitglied einer „Amtskirche“, wird damit
meine Taufe (aus Sicht der Kirche) hinfällig?
Die Kindstaufe, (davon geh ich jetzt mal aus) nutzt Dir heute und morgen und in aller Ewigkeit nix (Wieso auch, steht nix in der Bibel davon. Irgendwer hat die mal erfunden, wie den Muttertag , der nützt den Müttern auch nichts.)
Und was interessiert Dich die Sicht der Kirche, aus der Du eben ausgetreten bist?
Also ich versteh die ganze Frage nicht und was dahintersteckt auch nicht. Wenn Du glaubst, an unsern Herrn Jesus Christus, und das mußt Du als Christ, dann wirst Du dich taufen lassen als Erwachsener, irgendwann, wenn Du das Verlangen danach hast. Dazu brauchst Du keine Amtskirche.
Also an was glaubst Du? Und wie unten gepostet glaubst Du an Gott an „welchen“ ???
Hallo zusammen!
Ich bin getauft und jetzt aus der ev. Kirche ausgetreten.
Welchen Status habe ich jetzt eigentlich „Religionstechnisch“?
Wie ich auch unten in einem anderen deiner Postings gelesen habe, scheint Dir trotz Austritt noch viel an der Meinung der Kirche zu liegen. Das scheint mir widerspruechlich. Also ich dachte wenn Du austrittst sollte Dir doch egal sein wie die Kirche dich jetzt einordnet! Wichtig ist auch allein was Gott von Dir denkt, und darueber wuerde ich mir ernsthaft Gedanken machen(das muss ich auch mir selber hinter die Ohren schreiben).
Ich bin nicht länger Mitglied einer „Amtskirche“, wird damit
meine Taufe (aus Sicht der Kirche) hinfällig?
Nun, die Taufe ist nicht Heilsentscheidend, sprich auch ungetaufte koennen in den Himmel kommen. Doch sollte sich jeder Christ bei Gelegenheit Taufen lassen. Was die Kirche von Deiner Taufe haelt weiss ich nicht, und sollte eigentlich egal sein(siehe oben). Hast Du selbst Zweifel an deiner Taufe kannst Du Dich bestimmt in einer freien Gemeinde wieder Taufen lassen. Ich denke fast alle freien Gemeinden wuerden das ohne grosse Bedenken tun. Und da Du eh von der Kirche ausgetreten bist, brauchst Du ja auch von daher keine Konsequenzen zu fuerchten, obwohl das ohnehin egal sein sollte…
Gruss Abe…
PS. Wenn Dir immer noch soviel an der Meinung der Kirche liegt solltest Du eventuell wieder in den Verein eintreten. Das wuerde die sicherlich maechtig freuen, und deine Gewissensprobleme sind geloest…wieder ein Schaf in der Herde ))