Kirchentag in Berlin

hallo,
wer kann berichten:

-was macht Frau/Mann so auf einem Kirchentag?

danke
Friedrich

PS:
Nachsatz:frowning:oder hat ein Kirchentag weniger mit Kirche sondern viel mit Politik zu tun?)

Hallo Friedrich,

Kirchentage sind nichts anders als wie eine Messe. Was machst du auf einer Messe: Du besuchst die Stände, meistens die, dich interessieren und nimmst noch das Rahmenprogramm mit.
Beim Kirchentag dreht sich halt alles um die Religion.
Wenn Du unter www.oekt.de dir das Programm anschaust, so wirst du sehen, daß der Kirchentag voller Vorträge, Konzerte, Bibelstunden etc sind. Das sind halt die „Stände“ und du besuchst nur das, was dich besonders interessiert. Gerade für die Basis sind solche Tage total wichtig. Es erweitert den Horizont und bringt einen voran, wie eine weltliche Messe halt auch. Ich glaube, das jede/jeder, die/der den Kirchentag besucht hat, ihn als vollen Erfolg wertet.
Mit Kirchenpolitik hat der Kirchentag auf jeden Fall zu tun, auch wenn diesmal weniger gestritten als mehr die Gemeinsamkeiten aufgezeigt wurden. Aber vielleicht war’s ja gerade deshalb ein Erfolg. Wenn Du Dir das Programm anschaust, dann siehst du, daß auf jeden Fall auch Politik ein Thema ist, aber im Grunde ist die Religion doch massgeblich.

Ich bin total fertig (müde), aber total glücklich aus Berlin zurück und bin froh dabeigewesen zu sein. Ich freu mich auf den nächsten Kirchentag.

Gott zum Grusse

Andrés

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Interview zum Kirchentag: Jugend in den Kirchen
Hallo, der Text ist leider sehr lang, aber ich fand das Interview sehr erhellend. Am besten ausdrucken und in Ruhe lesen.

Gruß Fritz

Autor: Holger Gohla
Gesprächspartner: Prof. Dr. Richard Münchmeier
SWR2 Interview der Woche vom 01.06.2003

Heute mit Prof. Richard Münchmeier, Sozialpädagoge und Jugendforscher an der Freien Universität Berlin

SWR: Herr Prof. Münchmeier, der erste Ökumenische Kirchentag in Berlin ist zu Ende, rund 80.000 Teilnehmer, das sind immerhin vierzig Prozent aller Dauerbesucher, waren jünger als dreißig Jahre. Damit erwies sich dieses größte aller Christentreffen wie ähnliche Großveranstaltungen in der Vergangenheit als ein Magnet für die junge Generation. Ist dies ein Zeichen dafür, dass die Jugendlichen religiöser sind als ihr Ruf?

Prof. R. M.: Nein. Ich denke, so einfach kann man das nicht sagen. Wie Sie schon zu Recht gesagt haben, wir kennen das seit einer ganzen Reihe von Kirchentagen oder Katholikentagen, sie sind ein Magnet für junge Leute. Ob wir daraus ableiten dürfen, dass sie religiöser sind als die Jugendforschung sie sonst porträtiert, das ist sehr zweifelhaft.

SWR: Sind die Jugendlichen auf dem Kirchentag dann eher eine Minderheit, wenn auch bezogen auf die große Anzahl einer sehr qualifizierte und auch äußerst interessierte Minderheit?

Prof. R. M.: Nein, so würde ich sie auch wieder nicht bezeichnen. Im Gegenteil. Kirchentage sind Jugend-Events, das ist gar keine Frage, darüber gibt es sogar ausgedehnte Forschung. Kirchentage ziehen junge Leute erheblich an. Das liegt an den besonderen Formen, die auf dem Kirchentag praktiziert werden, auf dem Leben, auf dem Eventcharakter und auf vielem mehr.

SWR: Ist das auch ein Grund dafür, dass dann diese Jugendlichen vorher und meistens auch nachher nicht in den Kirchengemeinden vor Ort auftauchen, egal jetzt, ob evangelisch oder katholisch?

Prof. R. M.: Ja, darüber ist ja ganz viel gerätselt worden. Man hatte lange Zeit gehofft, man könne über solche Großereignisse Jugendliche auch wieder für die örtlichen Kirchengemeinden interessieren. Diese Hoffnungen sind nicht eingetroffen, in der Vergangenheit nicht und sie werden ganz sicherlich auch in der Zukunft nicht eintreffen. Die Differenz zwischen dem kirchlichen Leben vor Ort und dem Leben hier, ist einfach wahnsinnig groß.

SWR: Werden diese Differenzen nicht noch verstärkt dadurch, dass sie, wie Sie sagen, Kirchentage spezifische Jugendveranstaltungen sind? Und wir haben ja hier generationsspezifische Veranstaltungen in Berlin gehabt. So trafen sich Jugendliche beispielsweise in der Werkstatt „Jugendcity“ oder sie hatten im Tempodrom am Anhalterbahnhof ihr eigenes Refugium mit Bands, die bei Jugendlichen sehr beliebt sind. Oder mit Veranstaltungen, die Fernsehprogrammen entlehnt sind, wie beispielsweise „Wer wird Öko-Millionär?“. Ist dies letztlich die Verbeugung der Kirchen oder zumindest der kirchlichen Jugendverbände, die dies vorbereitet haben vor der viel kritisierten Spaß-Kultur?

Prof. R. M.: Also, falls es eine solche Spaß-Kultur wirklich gibt, könnte man das so missverstehen. Ich denke aber nicht. Ich denke, es ist einfach der Versuch, wesentlich stärker zielgruppenspezifisch zu arbeiten, als die örtliche Kirchengemeinde das kann. Und es sind ja nicht nur die Jugendlichen, die eine Zielgruppe sind, eine ganz wichtige Zielgruppe. Es sind auch ältere Menschen, es sind Behinderte. Es sind Menschen mit Migrationshintergrund, und viele andere Gruppierungen. Der große Vorzug und auch die großen Möglichkeiten des Kirchentages liegen darin, dass sie viel, viel stärker zielgruppenorientiert arbeiten kann. Und ein Zweites sollte man noch sagen: Kirchentage sind viel partizipativer, als das kirchliche Leben vor Ort. Das heißt, die Jugendlichen selber machen ihre Events, sie brauchen gar nicht so viel Angebot. Und deswegen, glaube ich, ist es viel zu kurz gesagt, wenn man sagt, es ist eine Verneigung vor der Spaßkultur.

SWR: Aber, es wäre eine Bestätigung für das Konzept der Kirchentage und auch vielleicht der Katholikentage, generationsspezifische Angebote zu präsentieren.

Prof. R. M.: Ja, es kommt natürlich immer darauf an, welche Ziele, welche großen Ziele haben die Veranstalter solcher Kirchentage vor Augen. Ich denke, dass die schon lange nicht mehr instrumentelle Ziele im Kopf haben. Also Kirchentage zu nutzen, um junge Leute irgendwohin zu bewegen oder um ältere Leute für irgendetwas zu begeistern, sondern Kirchentage haben sehr viel mehr Forumcharakter. Sie sind ein Forum, wo Themen, die Menschen wichtig sind, aufgegriffen werden können, wo Menschen selber zu Wort kommen können. Und das Ziel ist ja nicht, Kirchentage gewissermaßen zu nutzen als insgeheime Mission, damit hinterher auch die Kirchen wieder voll sind.

SWR: Aber, man könnte dieses Beispiel Kirchentag und dieses Programm dazu nutzen, um auch jugendspezifische und generationsspezifische Angebote in die Kirchengemeinde hineinzuintegrieren. Es gibt ja zumindest solche Versuche, beispielsweise eigene Jugendkirchen, die teilweise mit, teilweise auch außerhalb der verfassten Kirche aktiv sind. Ich denke da an die Jesus-Freaks, die sehr flippig und auch exzentrisch ihren Glauben feiern. Oder in Oberhausen im Rheinland beispielsweise, gibt es sogar mit Genehmigung des katholischen Bischofs in Essen eine eigen Jugendkirche, in der Jugendliche um den Altar tanzen, auf Inline-Skatern fahren, und um Mitternacht gehen dann die Spots aus und nahtlos schließt sich eine Messfeier an. Ist letzteres ein Beleg dafür, dass Kirche ihre Jugendlichen noch halten kann? Oder muss sie fürchten, die junge Generation und damit ihren Nachwuchs letztlich auch ganz zu verlieren?

Prof. R. M.: Ich weiß nicht, ob man das beides zusammenbringen darf. Wenn die Kirche jugendgemäße Angebote macht, wird sie junge Leute auch erreichen. Im Übrigen muss man ja sagen, gerade als Jugendforscher, die Jugend gibt es ja sowieso nicht. Jugend ist ein Sammelname für höchst unterschiedliche Gruppierungen innerhalb der Jugend. Und die Jugendliche, die durch solche Angebote erreicht werden, sind wieder ganz anders als andere Jugendliche. Und das ist natürlich das Problem. Junge Leute reagieren im Allgemeinen stinkesauer darauf, wenn sie riechen, dass man ihnen Jugendlichkeit nur für insgeheim verborgene Ziele bietet. Sie fühlen sich missbraucht. Wenn Jugendlichkeit geboten wird, dann Jugendlichkeit. Ich wehre mich immer ein bisschen dagegen, Jugendliche in einen Topf zu werfen mit der Spaßkultur. Das halte ich für eine ganz üble Geschichte, das ist irgendetwas fürs Feuilleton und für evangelische Akademien, aber es hat mit der Realität nichts zu tun. Jugendliche haben sehr ernsthafte Probleme, z. B. Arbeitslosigkeit, z. B. Zukunftsprobleme, z. B. die Frage, wie man unter heutigen Bedingungen einigermaßen sinnvoll und zufriedenstellend leben kann, - das sind sehr, sehr schwierige Orientierungsfragen. Und wenn man sie darauf anspricht in Formen, die sie gerne haben, dann kommen sie auch, dann hören sie auch zu. Wenn man das aber missbraucht, um sozusagen hintenherum Jugend wieder für sich und für die eigenen Zwecke einzusacken, ist das übel. Ich denke, die Kirche hat eine Menge anzubieten für die Lösung, für die Diskussion über Orientierungsfragen, und deswegen glaube ich, ist die Frage nicht so zu stellen: Kann die Kirche die Jugend wiedergewinnen? Man sollte eher umgekehrt fragen: Was kann eigentlich die Kirche jungen Leuten, die heute ihr Leben leben müssen, die belastet sind von heutigen Problemen, was kann sie jungen Leuten eigentlich anbieten?

SWR: Heißt das dann auch, konkret weitergedacht, Jugendliche ernst zu nehmen, ihre Bedürfnisse und weniger zu bestimmen, beispielsweise beim Stichwort Sexualität. Da gibt es Dogmen, da gibt es Lehrmeinungen, - die Jugendlichen leben aber einen ganz anderen Lebensstil meistens.

Prof. R. M.: Ja. Junge Leute unterscheiden ja sehr strikt zwischen der Kirche als Institution und ihrem Dogma und zwischen dem, was sie als Sinn, als Sinnerfahrung, als spirituell, als religiös erleben. Es gibt immer wieder Umfragen, vor einigen Wochen ist erst eine publiziert worden. Wenn man fragt: Wie viel Vertrauen bringst Du der Kirche entgegen? Dann sieht das äußerst miserabel aus. Die Kirche ist auf demselben Level wie politische Parteien.

SWR: Also ganz unten.

Prof. R. M.: Ja. Ganz, ganz unten. Also, sie zieht so gut wie kein Vertrauen auf sich. Das betrifft die Kirche als Institution. Und das ist natürlich ein Alarmzeichen für alle diejenigen, die in diesen volkskirchlichen Strukturen Verantwortung tragen. Sie haben eine außerordentlich schwierige Aufgabe. Nur, den Jugendlichen ist dieses ziemlich egal. Sie kümmert nicht die Institution Kirche, sie kümmert die Botschaft. Und man kann Empfängnisverhütung verbieten, das ist Jugendlichen auch relativ egal, weil sie praktizieren sie halt einfach.

SWR: Vielleicht, generell gefragt, das Stichwort Jugend und Religion, Jugend und Glauben. Wie würden Sie das beschreiben?

Prof. R. M.: Wir haben im Zeitverlauf, wenn wir verschiedene Studien hintereinander legen, sowohl im Bereich der formellen Religion, - wir nennen das institutionalisierte Religion, also Teilnehmen am Gottesdienst, Teilnehmen an Sakramenten, Religionsunterricht besuchen -, wie aber auch bei den Glaubenssätzen eine ganz starke rückläufige Tendenz. Mehr als 52 Prozent junger Leute antworten auf die Frage, bist Du religiös, mit Nein. Ich bin nicht religiös. Das bedeutet aber nicht, dass junge Leute keine Fragen mehr hätten. Keine Fragen mehr hätten, die auch über den Tellerrand der Alltagstrivialität hinaus gehen. Und das ist das Dilemma. Auf der einen Seite wird die Distanz zwischen der institutionalisierten Religion und den Jugendlichen immer, immer größer, auf der anderen Seite, - das wissen ja auch wir Erwachsene, - nehmen wirkliche Existenzfragen, Schicksalsfragen, die mich jetzt und in der Zukunft, mich, die Gesellschaft, diese Welt betreffen, immer mehr zu. Es gibt jede Menge offenliegende Fragen. Und wenn solche Fragen mutig aufgegriffen werden, dann ist die Jugend auch dabei. Zu erinnern wäre noch mal an die Vorgeschichte des Irak-Krieges. Die Frage vom Krieg und Frieden, die Frage von Dominanz und Unterlegenheit, das Verhältnis von Macht und Gerechtigkeit, das sind Schicksalsfragen für unsere Gegenwart und für die Zukunft. Das ist nicht einfach nur Philosophengewäsch. Und die jungen Leute haben gezeigt, dass sie diese Fragen enorm engagieren und dadurch, dass wir sehr mutige Kirchen hatten, jedenfalls in Europa, gab es plötzlich eine ganz große Allianz, sogar mit der Regierung zusammen. Dieses wird langfristig nicht bedeuten, dass das Misstrauen gegen Politik, das Misstrauen gegen kirchliche Institutionen kleiner wird, aber es ist ein sehr schönes Beispiel dafür, dass dieses Misstrauen auch überwunden werden kann, dass es so etwas gibt wie eine große Koalition derjenigen, die sich mit solchen Schicksalsfragen beschäftigen.

SWR: Heißt das dann, dass die Institution Volkskirche nicht mehr zu retten ist? Oder würden Sie den Volkskirchen raten, so wie bei dem Stichwort Frieden und Irak-Debatte noch viel stärker auf die Belange Jugendlicher und die Interessen der Bevölkerung einzugehen.

Prof. R. M.: Ich glaube, dass wir, soziologisch gesehen, im Moment in einer Phase leben, wo man von einer Transformation der Volkskirchen reden kann. Und zwar, die Kirchen verlieren ihre Prägnanz. Deshalb, weil immer mehr Leute in einer Art Religionsmix leben, einer Pachwork-Religiosität. Das müsste eigentlich bedeuten, dass wir viel, viel mehr interreligiösen Dialog haben. Die Religionsfrage, wenn man das so formulieren kann, hat ihre Kirchengebundenheit verloren. Menschen erleben Religion als etwas universelles und sie bedienen sich beim Buddhismus genauso wie bei den christlichen Religionen. Sie übernehmen Rituale, die aus ganz fremden Kulten kommen, mixen das mit naturphilosophischen Geschichten, mit esoterischen Traditionen. Also, wir haben heute so etwas wie einen Religionsmix, der globalisiert ist. Wir leben in einer globalisierten Welt. Und deswegen ist es natürlich für jede Religion, die Ausschließlichkeitsanspruch hat, enorm schwer, diesen Anspruch heute bei den Leuten durchzusetzen. Und es wird mehr und mehr zu einer Angelegenheit von Theologen. Den Leuten ist es ziemlich egal.

SWR: Wenn Sie das Stichwort Theologen ansprechen, erweist sich ja auch immer wieder, beispielsweise beim Kirchentagsstreitpunkt gemeinsames Abendmahl, die Theologie ist weiter als die Kirchenleitungen. Und die Jugendlichen nehmen auch auf konfessionelle Grenzen fast überhaupt keine Rücksicht mehr heute.

Prof. R. M.: Ja. Es gab vorgestern im „Berliner Tagesspiegel“ ein Stichwort auf der ersten Seite, das ich eigentlich als relativ klug empfunden habe. Der Autor argumentiert so, dass er sagt, die Kirchen haben ihre Macht über die Menschen verloren. Die Kirchen können irgendetwas verbieten, aber was passiert, wenn die Menschen sich einfach nicht daran halten? Das älteste Beispiel, das man in dem Zusammenhang nennen kann, ist die Ächtung der hormonellen Empfängnisverhütung, also der Pille, die offiziell, nach offiziellem Dogma, Lehrmeinung, Kirchenrecht, - ich weiß nicht, was man sagen muss, - jedenfalls im katholischen Bereich eigentlich Sünde ist, verboten ist. Das stört aber eigentlich keinen, auch die Mehrzahl der Katholiken nicht, sondern sie praktizieren das einfach. Diese, wie soll man es nennen, diese Entmischung sozusagen von dem, was kirchenrechtlich, dogmatisch, theologisch gesagt, getan, verboten oder erlaubt wird, und den Lebensstil zugewandten Praktiken, die die Leute selber tun, diese Entmischung wird ohne jenen Zweifel zunehmen. Und das ist gut so.

SWR: Was ist denn dann zu tun für Institutionen, für kirchliche Jugendverbände, überhaupt für die Gesellschaft, dass sie nicht noch weiter auseinandersplittert?

Prof. R. M.: Also, damit ist das Geschäft der Kirchen, ihre wichtige Funktion natürlich überhaupt nicht zu Ende. Die eigentliche Chance für die Kirche wird eher größer statt kleiner. Denn, die Kirche hat dann auch die Freiheit, sich sehr viel stärker als Partnerin, als Dialogpartner, als Dienstleister zu verstehen, als Organisationen, die auf die Menschen bezogen sind, die sich um Menschen zu kümmern haben, sie verliert in einer gewissen Weise dieses Hirtenamtes als Aufsichtsamt missverstanden worden ist. Sie wird nicht anders können, als die Freiheit der Menschen einzuräumen, die die Menschen sich selber nehmen. Aber damit natürlich brechen alle Lebensthemen erst auf. Erst, wenn Menschen frei sind, kommen die Fragen wirklich auf dieses Niveau, wo wir von existentiellen Fragen sprechen. Wenn die Kirche allerdings diese Chance verpasst, dann wird sie abgemeldet sein. Aber, ich sehe das im Moment eigentlich so, dass ich sage, es liegt ein riesiges Aufgabenfeld vor uns. Und je besser sie lernt, von ihrem Monopolanspruch Abstand zu nehmen, desto besser wird sie dieser Aufgabe gerecht werden können.

Kirchentag in Berlin :wink:
Meine Schwester flüchtete zu mir!
Sie stellte aber ihre Wohnung für ( sehr manierliche Teilnehmer) Jugendliche zur Verfügung!

Siân

:wink:

Hallo!

Ich bin total fertig (müde), aber total glücklich aus Berlin
zurück und bin froh dabeigewesen zu sein. Ich freu mich auf
den nächsten Kirchentag.

Kann ich alles nur bestätigen, aber ich kann nur sagen, nach drei Kirchentagen (einer als Musiker und zwei als Helfer) immer wieder gerne und 2005 haben wir ja Heimspiel, endlich abends mal im eigenen Bett schlafen, herrlich!

diemaus

seid Stuttgardt Kirchentags *süchtig*

Auch das gehört dazu:
Der Kirchentag ließ die Kassen klingeln

Berlin (dpa). Die rund 200000 Besucher des Ökumenischen Kirchentages haben in Berlin die Kassen klingeln lassen. So habe der Berliner Einzelhandel an den verkaufsoffenen Tagen ein Umsatzplus von bis zu 20 Prozent verzeichnet, teilte der Einzelhandelsverband gestern mit.

Profitiert hätten nicht nur die großen Kaufhäuser in der Innenstadt, sondern auch kleine Läden in den Außenbezirken.

Mit rund 500 000 Übernachtungen rund um Himmelfahrt zeigte sich auch die Tourismusbranche zufrieden. Die Hotels der Hauptstadt waren nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin nahezu ausgebucht. Zum Teil wurden in Konferenz- und Fitnessräumen Notbetten aufgestellt. Auch in Restaurants und Cafes sei es schwierig gewesen, einen Tisch zu ergattern.

FR