Wenn du abwer so knapp bei Kasse bist, dass du dir die
Kirchensteuer nicht mehr leisten kannst, dann mußt du wirklich
austreten.
Ich glaube nicht, dass die Frage ist, ob man es sich leisten kann oder ob man es sich eher nicht leisten will. Ich gehöre zu letzteren und deine Worte haben mich darin eigentlich nur noch bestärkt, auszutreten.
Denke aber an die vielen alten Weiblein, die viel
Trost in der Kirche finden. Da muß man etwas solidarisch
denken - den Menschen zu Liebe, die Kraft und Trost in der
Kirche finden.
Das klingt mir etwas zu ideell. Als ich noch aktiv in der Kirche (und auch ev. Jugendgruppe) war, habe ich da kaum etwas von Liebe gespürt. Trost habe ich auch nie erhalten. Bei manchen funktioniert’s, bei anderen nicht. Und wenn die alten Weiblein (netter Ausdruck, btw.) die Kirche brauchen, sollen sie ruhig hingehen. Warum sollten aber dann andere dafür zahlen?
Wenn die Kirche mangels Masse wegbricht, dann
Gnade uns Gott.
Dann gnade denen Gott, die an ihn glauben, er wirds schon richten. Wo bleibt denn dein Gottvertrauen? 
Ich glaube nicht, dass die säkularen Macher
die sozialen Strukturen der Kirche übernehmen können. Schau
dir doch mal die korrupte Bagage an. In der Kirche versickert
weit weniger Geld, als in anderen Hilfsorganisationen.
Dafür versickert genug Geld bei der Unterstützung von unehelichen Kindern.
Ich sehe Kirche etwas kritisch, die halten mir zu oft die Hand auf und bieten mir dafür eigentlich nichts. Wer austreten will, weil er sich für nicht-gläubig hält, sollte es tun. Meiner Meinung nach ist das auch nur richtig. Warum sollte die Kirche auch durch Ungläubige unterstützt werden? Da können sie ja auch gleich bei Muslime, Hinduisten, Juden und Buddisten zu sammeln anfangen.
MfG
Susanne