Hallo Gartenfreunde,
letzten Herbst habe ich einen Kirschlorbeerstrauch gepflanzt. Im Frühjahr wurden dann mehr als die Hälfte seiner Blätter braun und fielen ab. Weil die danebenstehenden Kirschlorbeersträucher jedoch vor Saft und Kraft strotzten, nehme ich an, dass der kränkelnde Strauch keinen Schaden durch Kälte oder Trockenheit genommn hat, sondern durch das Umsetzen zuviel Stress bekam. Nun steht der Strauch halt ziemlich kahl da und sollte eigentlich ein Sichtschutz sein. Das Absterben der Blätter scheint aber zum Stillstand gekommen sein…! Frage an Euch Fachleute: Meint Ihr, dass der Strauch sich wieder erholt? Kann man etwas tun um den Heilungsprozess zu unterstützen, oder sollte ich ihn einfach in Ruhe lassen?
Danke für Eure Ratschläge!
Wolfgang D.
Hallo!
wenn beim Versetzen (Kirschlorbeer ist immergrün) im Verhältnis mehr Wurzeln als Blätter verloren gehen, holt der Strauch quasi nach, was der Gärtner hätte tun können/müssen: Rückschnitt, um die Verdunstungsfläche zu reduzieren…
„zum Stillstand“ kommt das Absterben, wenn der Strauch tot ist 
aber das wirste nicht gemeint haben: wenn der noch grüne Blätter hat und diese plus/minus gesund sind, passt doch alles (s.o.)
Wassermangel wird eher zur Zeit eher nicht haben, oder? wenn Du keine „Knabberviecher“, Pilzbefälle oder ähnliches siehst, würde ich ihn einfach in Ruhe lassen und auf den Austrieb der nächsten Jahre warten.
alles was zu schnell wächst muss nur später mehr geschnitten werden als Hecke etc - also lieber Geduld als „Zauberlehrling“ (hinterher nimmer einfangen können) 
cu kai
P.S.: evtl. die toten Zeige entfernen (aber nicht zuviele der Knospen!!) und evtl. etwas Blumenerde/Mulchschicht unter den Strauch…