Kirschlorbeer trotz Kinder pflanzen? Alternative?

Guten Morgen!

Wir überlegen eine Hecke aus Kirschlorbeer zu pflanzen. Unser ältestes Kind ist vier, kann man trotzdem Kirschlorbeer verwenden? Soweit ich weiß ist diese Pflanze nicht ungiftig. Aber welche Pflanze ist schon ungiftig?!

Was gibt es evtl. als günstige, unkomplizierte, dichte, hohe Alternative?

Guten Morgen!

Wir überlegen eine Hecke aus Kirschlorbeer zu pflanzen.

gut, wenn Euch das gefällt …

Unser
ältestes Kind ist vier, kann man trotzdem Kirschlorbeer
verwenden?

Eltern haben die Pflicht, ihre Kinder darauf zu trainieren, in Garten UND Haus NICHTS ohne vorherige Erlaubnis in den Mund zu stecken.

Soweit ich weiß ist diese Pflanze nicht ungiftig.
Aber welche Pflanze ist schon ungiftig?!

es gibt reichlich Ungiftiges für den Garten.
Allerdings ist auch ein Lkw voll Petersilie giftig.
Nur schafft es niemand, soviel auf einmal zu essen

Was gibt es evtl. als günstige, unkomplizierte, dichte, hohe
Alternative?

Hainbuche! Muss genauso 1x pro Frühjahr geschnitten werden, wächst viel williger/schneller, verträgt raues Klima (und Du könntest die jungen Blätter sogar, genau wie Haselnusslaub, Birkenlaub im Frühling in den Salat tun)

btw: Eine Hecke, die im Winter die Blätter verliert, ist normal kein Schaden, wenn Ihr Sichtschutz plant. Familien treiben im Winter nach meiner Erfahrung keine Gartenaktivitäten, bei denen man verhindern müsste, dass die Nachbarn vor Neugier über dem Zaun hängen.

Thema Hecke: Wer nicht ordentlich auf Kastenform schneiden will, kann auch eine Wildhecke wählen, in der neben Hainbuche zum Beispiel die erwähnte Haselnuss,Kornellkirsche (essbar), Felsenbirne (essbar), alle Wilddrosen (essbar) stehen können. Schlehe wird auch empfohlen, davon rate ich aber ab, weil die gerne mit Ausläufern lästig werden

viele Grüße
Geli

Hi,

also ich habe noch nie von Problemen bzgl. der Giftigkeit von Kirschorbeer gehört. Deine Frage nach Alternativen ist ganz schön unspezifisch, aber dichte Alternativen, die günstiger als Kirschlorbeer sind und auch hoch werden (also höher als 2m) gibt es fast in allen Farben und Formen. Bspw. werden fast alle Zypressenarten höher als 2m und sie sind in der REgel auch günstiger als Kirschlorbeer. Ebenso Bambus (bspw. Fargesia Jumbo - der braucht keine Wurzelsperre und wird sehr dicht). Das dichte Wachsen kann man selbst ja auch ein Stück weit durch die Pflanzdichte beeinflussen.
Wenn Du noch ein paar Info zu Deinem Geschmack lieferst und was Du als günstig bezeichnest, bekommst Du hier mit Sicherheit noch eine Menge Tipps :wink:

Viele Grüße

Moin,

Wir überlegen eine Hecke aus Kirschlorbeer zu pflanzen. Unser
ältestes Kind ist vier, kann man trotzdem Kirschlorbeer
verwenden? Soweit ich weiß ist diese Pflanze nicht ungiftig.

Ich habe unseren beiden gezeigt welche Sachen man essen kann und welche nicht. Wenn die Kleinen auch noch selber ernten dürfen ist das das Größte für sie. Und so lernen Sie gleich was.
Schon mal daran gedacht dass die Frucht einer Kartoffel wesentlich giftiger ist als eine Kirsche vom Kirschlorbeer?
Also ich setze auf Aufklärung und ein wenig aufpassen. Mit 4 ist er auf jeden Fall alt genug, um zu verstehen was ok ist und was nicht.

Gruß
Christian

Hallo,

durchaus sind Buchsbaun und Efeu auch giftig - und man findet sie fast überall. :wink: Ich habe mal gehört, das nur die Früchte des Kirschlorbeers giftig sind - aber ob das stimmt, weiß ich nicht.

Und davon ab ist in unserem Garten letztes Jahr ein hochgiftiges Kraut mit so gelben blüten gewachsen - wir hatten keine Ahnung, bis mich eine Freundin darauf hinwies. Passiert ist nichts.

Wir haben als Hecke verschiedene Pflanzen nebeneinander, die sich sehr schön ergänzen, auch von der Blüte, unter anderem eine Glanzmispel, die hoch und stark wuchert, einen sibirischen Hartriegel, der im Winter ganz rote Äste hat, und eine Bartblume, die wuchert wie sonst was. :smile:

lg

Brenna

Hallo,

von Schlehe würde ich schon deshalb abraten, weil sie echt fiese Stacheln hat.

Nix für spielende Kinder (die auch mal fallen) und für Bälle.

Wo viele Heckenrosen sind, sind oft auch viele Bienen - auch das find ich bei Kleinkindern nicht so toll.

Blickdicht und unbedenklich sind ja z.B. auch Lebensbäume.

Hainbuche finde ich auch gut, genauso wie Feldahorn und den guten, alten Liguster.

Klassisch und immergrün ist ja der Buchsbaum. http://qr.bodendecker.de/bux-semp-arbor/

Buchsbaum lässt sich durch Schnitt gut in Form halten und auch in der Höhe sehr gut beschränken.

Es grüßt
Yvisa

Liguster und Buchsbaum sind auch giftig, übrigens
Hi!
Ich würde Giftpflanzen meiden, die verführerisch aussehen, mit Beeren oder Bohnenförmigen Früchten z. B.
Oder die besonders giftig sind - Eisenhut würde ich in keinen Garten pflanzen, in dem Kinder spielen.
Das mit den Dornen und Bienen halte ich eher für lehrreich, wenn AusweichPlatz vorhanden ist.

Bei
Kirschlorbeer beachten: der wird eher breit als hoch und sieht unschön aus mit Frostschäden :smile:

Grüße
Kernig

Ene kleine Anmerkung: Lebensbaum ist sehr wohl giftig…

Hallo,

alles was Monokultur ist in einer Hecke wird Dich irgendwann ärgern -nämlich dann, wenn eine Pflanze eingeht. Zudem ist es nicht besonders hilfreich für die Natur, da sich so nur eine geringe Artenvielfalt einstellt, was sich über kurz oder lang dann wieder direkt auf unsere Gärten in Form von nicht gewollten Insekten etc. auswirkt. Da in den neuen Siedlungen noch nicht mals Platz für große Bäume ist wirds für unsere Vögel echt eng.

Generell würde ich zu einer Mischkultur raten, von der alle profitieren. Wir haben zum Beispiel einen Misch aus Hartriegel (der hat tolles farbiges Holz im Winter - gibt es in gelb, rot und orange), Felsenbirne (kann man auch als Marmelade verarbeiten), Hundsrose (Hagebutten sind Vitamin C Lieferant Nr. 1 im Winter). Ergänzen kann man das Ganze durch Schlehe, Zaubernuß, Ranunkelstrauch, Flieder… So hat man immer irgendwas das blüht. Die bereits erwähnte Hainbuche als sehr schmale Hecke ist wirklich toll, da sie die Blätter erst im Frühling abwirft und im Winter die gerollten braunen Blätter dran bleiben. Diese Hecke lässt sich sehr schön schneiden und man kann z.B. auch Fenster hinein zaubern. Als Gartenteiler unschlagbar was den Platz anbelangt.

… ansonsten haben wir von Anfang an ein Beet mit Giftpflanzen angelegt und hatten niemals nie das Problem, dass unser Kind auf die Idee gekommen wäre diese Pflanzen auch nur ansatzweise anzufassen. Wir haben von Anfang an Runden mit dem Baby auf dem Arm durch den Garten gedreht und dem kleinen Wesen die Pflanzen erklärt. Der weiß mittlerweile besser als mein Mann was wann wie essbar ist.

Grüße,
Alexandra

Deine Kinder essen ja nicht ein Blatt nach dem andern. Einmal probiert und dann ist das uninteressant. Und im Alter von 4 Jahren ist das unspezifische Schlucken von Pflanzen die im Garten wachsen, ohnehin vorbei.
Udo Becker