Verallgemeinerungen und Übertreibungen
Hi bixie.
womit bewiesen wäre, was ich sage: man beklagt stets die
Macken, die man selber hat 
Das ist eine Verallgemeinerung, der ich widersprechen muss. Wenn ich z.B. das Verhalten von Hooligans beklage, heißt das nicht, dass ich selbst ein solches Verhalten praktiziere.
Dann sieht es doch so aus: diese Leute leiden und brauchen in irgendeiner Weise Zuspruch und Unterstützung oder zumindest Verständnis.
mag sein. Aber wer gibt sie ihnen?
Kommt auf das Umfeld der Leute an. Jedenfalls gibt es genug Menschen, die das können - und ggf. auch wollen.
Im Grunde sind doch die meisten Mitmenschen von Miesepetern genervt - ich selber eingeschlossen.
Man muss erst mal bei sich selber anfangen, ehe man etwas bei anderen beklagt. Die Nervung durch andere relativiert sich, wenn du innerlich stabil und zielorientiert bist.
Viele haben real schlechte Erfahrungen gemacht (wurden z.B. von Eltern verprügelt) und von daher ein negatives Menschenbild.
Das ist nun gar kein Grund. 95% aller Menschen mindestens
haben schon mal schlechte Erfahrungen gemacht.
Ich meinte wirklich krasse Misshandlungen, und das kennen gewiss nicht „95 % aller Menschen“. An deiner Antwort spüre ich, dass dir das reale Leiden anderer Leute nicht wirklich nahe geht. Ich kenne z.B. einen Fall, bei dem jemand als Kind regelmäßig von seinem Vater verprügelt wurde - meistens mit einem Gürtel. Heute ist er jemand, der ständig über die schlechte Welt und die bösen Menschen klagt. Zugleich hat er ein gutes Herz und ist für alle Weisheiten offen. Daran sieht man, dass seine negative Einstellung nur ein Produkt der väterlichen Aggressivität ist.
Womit der Kreis sich schließt: Wenn jemand „noch nie“ gute
Erfahrungen mit seinen Mitmenschen gemacht hätte, sollte er
sich doch fragen, woran das liegt…
Keine Ahnung, auf wen oder was du damit anspielst. Vielleicht konstruierst du die von dir angesprochenen Leute komplett aus der Phantasie, oder sie sind real anders, als du sie interpretierst.
Gruß
Horst