Seit etwa drei Tagen plagt mich ein Klang im linken Ohr, wenn es sonst ruhig ist. Zunächst dachte ich, es wäre der Heizkörper. Es klingt etwa so wie der 440 Hz-Sinuston beim Fernseh-Testbild. Ich kann den Ton beeinflussen, wenn ich z.B. die Nase zuhalte und Luft presse. Dann wird der Ton etwas lauter und springt um eine Quint nach unten. Manchmal oszilliert der Ton auch hin- und her. Auch wenn ich den Finger ins Ohr stecke, verändert sich der Ton ebenfalls.
Muß ich mir Sorgen machen ?
So wie Du das beschreibst, ist das ein Tinnitus. ‚Frisch‘ läßt er sich manchmal behandeln, wenn er chronisch geworden ist, hast Du so gut wie keine Heilungsaussichten!
Also hopphopp zum nächsten HNO, oder besser zur nächsten HNO-Klinik.
Da sollten nur wirklich(!!!) wichtige Termine an der sofortigen Diagnose hindern. Das meine ich ernst, weil ich selber an Tinnitus leide und Dir sagen kann, daß es sehr unangenehm sein kann.
Hallo Moriarty,
Gandalf hat recht, es könnte ein Tinnitus sein.
Du kannst natürlich zum nächsten HNO- Arzt rennen und dich an die übliche Placebo-Infusion hängen lassen.
Mein Tip wäre, einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen, der die Neuraltherapie beherrscht. Da hast du eine reelle Chance, den Tinnitus schnell wieder los zu werden, wenn du nicht allzu lange wartest.
Gruß
Crotalus
Hallo Gandalf,
…, ist das ein Tinnitus. ‚Frisch‘ läßt
er sich manchmal behandeln, wenn er chronisch geworden ist,
hast Du so gut wie keine Heilungsaussichten!
Stimmt nicht ganz. Auch ein chronischer Tinnitus ist behandelbar.
Ist aber nicht einfach und führt nicht immer zum Erfolg.
Wichtig ist, dass man den Tinnitus als komplexes Geschehen betrachtet und dementsprechend ein individuelles Therapiekonzept entwickelt.
Gruß
Crotalus
Stimmt nicht ganz. Auch ein chronischer Tinnitus ist
behandelbar.
da erzählst Du mir aber was neues! Mein Tini ist über 30 Jahre alt und ich hab schon so ziemlich alles probiert, was der Markt so hergiebt. Nicht nur schulmedizinisches (die haben sehr schnell aufgegeben und mir geraten mich mit dem Tini zu arrangieren), sondern auch alles was die Randgebiete zu bieten haben, übrigens auch Neuraltherapie.
Ist aber nicht einfach und führt nicht immer zum Erfolg.
Wichtig ist, dass man den Tinnitus als komplexes Geschehen
betrachtet und dementsprechend ein individuelles
Therapiekonzept entwickelt.
Tu Dir bitte keinen Zwang an, mit mir ein Konzept zu entwickeln. Du wärst der erste, der auch nur einen Anflug von Verbesserung erreichen könnte.
Hallo Gandalf,
Nach 30 Jahren Tinnitus sind die Chancen auf Heilung oder Verbesserung wirklich nicht sehr groß.
Es tut mir sehr leid für dich, dass dir niemand helfen konnte.
Da ich selber auch mal einen T. hatte weiss ich wie zermürbend das sein kann.
Wenn ich behaupte, dass auch ein schon älterer T. behandelbar sein kann, dann deshalb, weil es mir schon einige Male gelungen ist (aber nicht immer).
Gandalf
demschonvielversprochenwurde
Einem Tinnituspatienten etwas zu versprechen ist aus meiner Sicht unseriös.
Gruß
Crotalus
Meiner ist erst 5 Jahre alt, der Tinnitus!!!
und stammt ziemlich sicher von nem knalltrauma her. Gibts da noch ne chance? meinen HNOs nach nicht…
helge
und stammt ziemlich sicher von nem knalltrauma her. Gibts da
noch ne chance? meinen HNOs nach nicht…
helge
Hallo Helge,
Das ist schwierig zu sagen. Wenn durch das Knalltrauma irreparable Schäden im Innenohr verursacht wurden, dann
sieht es schlecht aus. Wenn nicht, dann sollte man es versuchen.
Gruß
Crotalus
auch ein älterer Tinnitus hat, wie du ja selbst nicht ausschließt, durchaus Chancen auf Linderung oder Heilung. Dazu möchte ich eine interessante Anmerkung machen. In einem Artikel der Neuen Züricher Zeitung wurde (vor etwa 3 Jahren) berichtet, dass in der Schweiz die Anwendung des Wirkstoffes Caroverin (Blutdruck senkende u. Gefäß erweiternde Wirkung) viel versprechende Erfolge in der Tinnitusbehandlung gebracht hat. Da war, wenn ich mich recht erinnere, von einer Quote von an die 70% die Rede. Wieviele davon in der besagten Studie nun ganz geheilt wurden, und wie groß der Anteil an Linderung war, weiß ich leider nicht. Da ich selbst einen (Gott sei Dank nur sehr leichten) Tinnitus habe, habe ich mich natürlich sofort danach erkundigt. In der Roten Liste ist das Medikament jedenfalls nicht zu finden. In der Apotheke bekam ich, nachdem die Apothekerin meines Vertrauens in dicken Büchern gesucht hatte, dann die oben genannte Information und dass das Medikament hier nicht zu haben sei. Des Weiteren wurde in dem Artikel gesagt, dass dem Tinnitus neuerer Erkenntnisse zu Folge ein vermehrtes Vorhandensein von Glutamat, einem Neurotransmitter u.a. im Innenohr, zu Grunde liegt und dass Caroverin das reduzieren soll. Ich habe mir fest vorgenommen, in absehbarer Zeit mir Bekannte Medizinalberufler in der Schweiz zu kontaktieren, um an mehr Informationen zu gelangen.
Dann werde ich wieder etwas dazu posten.
Gruß
Huttatta
Wenn ich behaupte, dass auch ein schon älterer T. behandelbar
sein kann, dann deshalb, weil es mir schon einige Male
gelungen ist (aber nicht immer).