Im ersten Teil des Systems (Netz) kombinierter,
im zweiten Teil des Systems getrennter Neutralleiter und
Schutzleiter.
RCD-Einbau stellt für eine „EFK“ kein Problem dar.
Die Netze sidn mir durchaus bekant, aber ich muss zugeben da hab ich mich von der Überschrift blenden lassen und scheinbar den text gar nicht mehr wirklich wargenommen , hatte ihn auch nur überfolgen weil nach der überschrift die sache (scheinbar) klar war: Bei Nullung Kein FI. Wenn natürlich TN-C-S vorliegt kein Problem (zumindest nicht für ne Fachkraft wie Du richtig sagtest.
Der N vom PEN-Leiter geht in den Zähler, dann wieder raus aus dem Zähler in meinen Sicherungskasten auf die N-Schiene.
Im Sicherungskasten sind N und PE-Schiene wieder gebrückt.
Da wurde gepfuscht.
Seit 1973 ist grundsätzlich PE + N nach dem Zähler getrennt zu führen.
Zitat:
Deshalb ist diese sogenannte klassische Nullung (TN-C-System) in Deutschland bei Neuinstallationen seit 1973 im allgemeinen nicht mehr zulässig (siehe Hauptartikel). http://de.wikipedia.org/wiki/Erdung
Nach dem Zähler sollte es ein TN-S-System sein.
Und hier steh ich auf´m Schlauch, wie baue ich hierbei einen
FI-Schutzschalter ein.
Bist Du vom Fach ?
Dann sollte es kein Problem sein.
Als elektrotechnischer Laie solltest Du einen Fachbetrieb damit beauftragen !!
Wenn dort gefuscht wurde, kann ich diese Brücke ja entfernen oder?
Wenn die Brücke entfernt ist, habe ich keinerlei verbindung zu meinem Banderder und den Wasserrohren von meiner PE-Klemme aus.
Nun kann ich doch einfach eine 10mm²PE Leitung nehmen und den Banderder mit meiner PE-Schiene Verbinden, die Brücke raus und dann kann ich doch normal de FI einbauen oder?
Hallo Andy,
wenn es so ist wie du beschrieben hast, dann ist das VERBOTEN!
Wolfgang hat es bereits gesagt, dass TN-C Netze seit 1973 …
Zur Vertiefung:
Buchstabe: T = direkte Erdung eines Punktes
Buchstabe: N = Körper direkt mit dem Betriebserder verbunden
Buchstabe: C = Neutralleiter und Schutzleiterfunktion kombiniert in einem Leiter (PEN-Leiter)
Buchstabe: S = Neutralleiter und Schutzleiterfunktion durch getrennte Leiter
Wenn die Brücke entfernt ist, habe ich keinerlei verbindung zu
meinem Banderder und den Wasserrohren von meiner PE-Klemme
aus.
? Die Wasserrohre sind doch nicht am Nullleiter angeschlossen.
Konrolliere noch einmal deine Installation.
Wenn es eine TN-S Netzform ist, dann schmeiß die Brücke im Sicherungskasten raus, die wurde vermutlich nur „vergessen“ abzuschrauben.
\* TN-S-System
Neutralleiter N und Schutzleiter PE werden getrennt geführt
(früher als “moderne Nullung” bezeichnet).
\* TN-C-System
Neutralleiter N und Schutzleiter PE werden in einem Leiter zusammengefasst
(früher „klassische Nullung“).
\* TN-C-S-System
Neutralleiter N und Schutzleiter PE werden teilweise in einem Leiter
kombiniert geführt (PEN),
teilweise aber auch getrennt geführt (PE und N separat).
Bei einem TN-C-S-System kann bereits im Hausanschlusskasten
die Auftrennung des PEN-Leiters in Neutralleiter und Schutzleiter erfolgen.
Im TN–S-System besteht nur eine Verbindung zwischen PE und N.
**Denn nach der Trennung, sind N + PE immer getrennt weiterzuführen
und dürfen nicht wieder verbunden werden.**
Stichwort „vagabundierende Ströme“.
So ist es wohl bei Dir.
Vom EVU bzw. VNB kommt TN-C System an
Ab dem Zähler bzw. der Trennung ist es dann TN-S.
Das heißt, die Brücke im Sicherungskasten muß entfernt werden !
Aber wenn die Brücke raus ist, habe ich doch immer noch irgendwo eine Verbindung zwischen diesen beiden Schienen, da fliegt doch trotzdem der FI oder nicht!
das ist logisch, das du da immer noch eine Verbindung messen kannst, da wie du selber gesagt hast, geht vom Hausanschlusskasten der N und der PE von einer Klemme ab und diese Brücke zeigt natürlich Durchgang an.
Des weiteren solltest du wirklich einen Fachmann für diese Aktion heran holen, weil ein FI - Schalter, so wie ich das bei dir verstehe als Haupt-FI eingesetzt werden soll, nach neuer VDE - Vorschrift nicht mehr zulässig ist und des weiteren meist Schwierigkeiten macht weil irgendwo oft ein FI - Fehler auftritt und dann das fanze Haus dunkel ist.
An Deiner Frage erkenne ich, dass Du nicht zu den elektrotechnischen Fachkräften zählst.
Dein Ansinnen, einen FI einzubauen, ist gut un richtig.
Da aber in der Anlage wohl mindestens ein Wurm drin ist, wäre es doch mal langsam an der Zeit, dass ne Fachkraft vobeikommt und das erledigt.
Wurde schonmal auf die Notwenidgkeit einer Isolationsmessung hingewiesen?
Wie hälst Du es mit dem Nennstrom des FI? Sind da Vorischerungen drin, die der Belastbarkeit des FI entsprechen?
Willst Du wirklich nur einen FI nachrüsten? TAB 2007 schreibt zwei vor.
Also bitte, hol doch mal den Elektriker, an der Hauptstromversorgung sollte man auch mit gutem Willen und Grundkenntnissen nicht selber abeiten. Wer einen Schalter oder ne Steckdose selber wechselt - O.K., ist zwar nicht erlaubt, aber da kann man drüber hinweg sehen - aber spätestens hier würde ich die Finger weglassen (ich selber nun natürlich nicht - ich darf das, ich habe die „Lizenz zum Töten“).
… als Haupt-FI eingesetzt werden soll,
nach neuer VDE - Vorschrift nicht mehr zulässig ist …
Wo steht das denn ?
Im Gegenteil, werden solche Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs),
mit Bemessungsdifferenzströmen von z.B. I∆n 300mA,
von manchen Versicherungen für vorsorgenden Brandschutz gefordert.
Gefährdungskategorie gemäß Prüfrichtlinien VdS 2871
Nur elektrische Anlagen, die fachgerecht instand gehalten (gewartet)
und wiederkehrend geprüft werden,
bieten ein ausreichendes Maß an Betriebssicherheit
und damit auch ein Höchstmaß an Personen-, Sach- und Brandschutz.
Die Sachversicherer haben auf Grund dieser Tatsache
durch die sogenannte Feuerklausel (Klausel SK 3602) ein Instrument geschaffen,
um in den bei ihnen versicherten Anlagen für die notwendige Sicherheit zu sorgen.
Oder auch:
Ein RCD mit einer Auslösestromdifferenz von I∆n 300mA,
wird als Brandschutz der gesamten elektrischen Anlage
von einigen EVU oftmals vorgeschrieben,
wenn die Hauseinspeisung nicht über Erdkabel, sondern über Dachfreileitungen erfolgt. http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstromschutzschalt…
zur Info, es ist damit nicht gemeint, dass kein FI eingesetzt werden soll, sondern dass nicht ein einzelner FI die Anlage absichern soll, sondern auf mehrere verteilt werden. Das Problem kennt jeder, ein FI als Hauptschalter, kleiner Fehler, z.B. in der Außenleuchte, FI löst aus, Haus dunkel, meist in der dunklen Jahreszeit. Viel Spaß beim Taschenlampen suchen, geschweige denn die Sicherungsverteilung.