Klassenabschlussfest/Meinungsumfrage

Liebe Eltern.
Ich möchte gern mal eure Meinung zu folgender Planung hören:
Die Klasse meines Sohnes ( 12/6.Kl ) plant als Abschluss vor den Sommerferien eine Kanutour auf der Fulda ( Länge ca. 8 km ) mit anschließendem Pizzeriabesuch.
Teilnehmer: 28 Schüler/1 Lehrer/1 Vater
Vorkenntnisse: bis auf 6 Schüler keine.

Mehr sag ich euch jetzt dazu nicht, gibt auch nicht mehr. Bin gespannt auf eure Meinungen.

gespannte Grüße
R

Hallo Rabchen,
wo bekommt die Klasse die Kanus her?
Ich nehme an, von einem Kanuverleiher. Soweit ich weiss (wir wollten das vom Betrieb aus mal auf der Sieg/Lahn/sogar Rhein machen), wäre bei uns ein Führer(Kursleiter) dabeigewesen; man bekommt Instruktionen, und los geht’s. Schwimmen sollten alle Teilnehmer können!
Ich denke, wenn ein Lehrer und Vater mitfahren, ist das ok, ausser der Kanuverleiher/-lehrer verlangt noch weitere Begleitpersonen.

Wenn es das Budget einer 6. Klasse nicht sprengt, finde ich die Idee völlig in Ordnung.

Hier sind noch zwei Seiten:
http://www.busch-freizeit.de/preise_kanu.htm

Ein Bericht von einer Knaufahrt auf der Fulda:
http://tsv-neumorschen.tripod.com/kanu/kanu96.htm

Viele Spass,
K’König

Hi Rabchen,

Die Klasse meines Sohnes ( 12/6.Kl ) plant als Abschluss vor
den Sommerferien eine Kanutour auf der Fulda ( Länge ca. 8 km
) mit anschließendem Pizzeriabesuch.

Ich verstehe das richtig: 6. Klasse - 12 Jahre?

Teilnehmer: 28 Schüler/1 Lehrer/1 Vater
Vorkenntnisse: bis auf 6 Schüler keine.

Als Lehrer od. begleitender Vater würde ich mir diese Verantwortung nicht ans Bein binden, wenn vor der Fahrt keine Möglichkeit zur „Schulung“ (hier vor allem „Notfallverhalten“) besteht…

Als Vater (der seine Zustimmung geben soll) wäre mir wichtig, daß mind. eine der begleitenden Personen Rettungsschwimmer ist. Wenn dann noch die Schwimmfähigkeit meines Sprößlings als gut zu bezeichnen ist, hätte ich keine Bedenken.
Ich war als Kind auch öfter mal in einem Kanu anzutreffen (ohne Vorkenntnisse - kein Verein, sondern bei einem Freund - auf der Nahe) und würde die Gefahr nicht allzu groß einschätzen. Ich bin mehrfach gekentert, konnte mich aber immer selbst befreien - auch ohne, daß es mir jemand gezeigt hätte.

Wichtig wäre mir dann noch, daß die Kanus gegen Verlust/Beschädigung versichert sind, denn so ein Teil kann richtig Geld kosten.

Ansonsten ist das eine tolle Sache…

Gruß Stefan

Hallo Rabchen,

genau das hat meine Tochter in der 6. Klasse auch gemacht (5 km auf der Niers, das ist in NRW). Ich habe damals gefunden, daß das Ding - ebenfalls mit anschließendem Restaurant-Besuch - eine Nummer zu groß war (war auch ziemlich teuer), bin aber bei den Elternpflegschaftsmenschen aufgelaufen. Die meinten, sowas müsse man den Kindern heutzutage schon bieten (vgl. dazu auch meine Anfrage zum Thema Geburtstagsfeier). Ich war damals ziemlich sauer, habe meine Tochter aber natürlich dennoch mitfahren lassen.

Was die möglichen Gefahren betrifft, so handelte es sich um ein ruhiges Flüßchen; meine Tochter ist keine Draufgängerin, und ich hatte da wenig Bedenken. Ich hatte damals nur das Gefühl, als nächstes müsse man ihnen dann wohl eine Ballonfahrt bieten…

Gruß
Aia

Hi,

Die Klasse meines Sohnes ( 12/6.Kl ) plant als Abschluss vor
den Sommerferien eine Kanutour auf der Fulda ( Länge ca. 8 km
) mit anschließendem Pizzeriabesuch.

Das ist doch super! Ich würde das sofort begrüßen.

Teilnehmer: 28 Schüler/1 Lehrer/1 Vater
Vorkenntnisse: bis auf 6 Schüler keine.

Hmmm, die Erwachsenen tun sich da sicher kein Gefallen. Nicht, daß es gefährlich wäre (die Fulda bin ich auch schon mal gefahren, es ist ein eher lahmes Flüßchen), Vorkenntnisse braucht man nicht unbedingt - aber wenn das ein Chaotenhaufen ist, werden 2 Erwachsene mit ihnen ihren Spaß haben.

Beim Kanufahren würde ich darauf bestehen, daß die Kinder ihre Schwimmweste die ganze Zeit anbehalten; schwimmen sollten sie können, paddeln werden sie müssen :smile:

Schönen Gruß

J.

Danke
Danke für eure Meinungen.
Ich selber hatte eigentlich ein bisschen Bauchweh bei der Sache,weil kürzlich bei einer ähnlichen Aktion auf der Eder ein Junge gekentert und ertrunken ist. Der Lehrer ist eher unsportlich, der Vater, der mitfährt allerdings dafür umso mehr. Ich wollte das Unternehmen nicht verbieten, mein Sohn hat allerdings keine Lust mitzufahren. Er tut es nur, um nicht als Weichei dazustehen.
Teuer ist die Sache deshalb nicht, weil die meisten Boote über den besagten Vater aus einem Kinderheim geliehen werden können. Der Rest wird aus der Klassenkasse bezahlt.
Mich hat einfach interessiert, wie ihr diese Sache findet. Die Elternbeirätin bin ich in dieser Klasse, mich hat aber bisher noch niemand zu diesem Thema angesprochen ( die Klassenkasse hab auch ich *fg* ).
Bisher kenn ich die Details nur von den Kindern ( was ich an sich schon etwas merkwürdig finde ).
Nun werd ich mich dann auch mal an gehobener Stelle schlau machen.

Danke euch nochmal
Grüße
R

Hallo Rabchen,

ich habe Deine Frage eben erst, jedoch mit großem Interesse gelesen. Der Grund dafür: Vor drei Tagen flatterte mir ein Zettel auf den Tisch mit der Information, dass die (zur Schule gehörende) Sportgruppe meiner Tochter zum Schuljahresabschluss eine mehrstündige Paddeltour mit anschließendem Grillen und Übernachtung im Bootshaus plant !!
Die Mädels sind zwar etwas älter (9./10. Klasse), man kann aber vermutlich auch kaum von vorhandenen Vorkenntnissen ausgehen. Nun gut, schwimmen können sie hoffentlich alle! *g* Laut Infoblatt gibt es eine Einweisung und Unterstützung durch ein Mitglied des Kanuvereins - in welcher Form, und ob außer der Sportlehrerin weitere Erwachsene teilnehmen, geht nicht daraus hervor.

Ich stehe - aus ähnlichen Gründen wie Du - der Sache etwas skeptisch gegenüber. Zumal die Begeisterung meiner Tochter sich ebenfalls in Grenzen hält, da sie eine Tour auf der relativ harmlosen Altmühl im letzten Urlaub nicht in bester Erinnerung hat.

Übrigens wird in dem Schreiben auf den Abschluss einer privaten Unfallversicherung hingewiesen (fettgedruckt!!), da es sich nach Auskunft des Schulleiters um eine Privatveranstaltung handelt, die durch den Versicherungsschutz der Schule nicht abgedeckt ist !!! *räusper*

Grüße, Anita

Erst mal …warum schreit ihr alle nach einem Vater oder Lehrer ?Kann es auch ne Rettungschwimmermutter sein ?Grins …das gibt es also immer noch…den Glauben daran ,dass Männer besser sind. Gute Reise.(ich bin Rettungssschwimmerin)
Ich finde es allemal lobenswert ,dass Lehrer sich Gedanken machen um eine schöne und aussergewöhnliche Abschlussveranstaltung hinzukriegen.
Bei einer solchen Kanutour ,die als fertig organisiert angeboten wird vom Kanuverleiher hat jedes Kind eine Schwimmweste.Sie bekommen eine einstündige Einweisung .Natürlich halte ich es auch für wünschenwert pro Boot einen Erwachsenen mitfahren zu lassen und erfahrungsgemäss finden sich immer genug Eltern ,die mitmachen .
Wir haben vor ein paar Jahren mit der Klasse meines jüngsten Sohnes eine Klassenfahrt organisiert ,die nur mit dem Fahhrad von statten ging ,ernsthaft ,sie sind zu Ziel ,der Jugendherberge mit den Rädern gefahren:das waren 54 km. Viele Eltern hatte Bedenken ,gefährlich und so und dann hab ich sie gefragt ,ob sie nicht einfach mitkommen wollen. Wir haben also die Hin und Rückreise mit genügend Eltern begleitet und glaubt mir ,alle waren damit glücklich .

Also ich würde mir nicht so viel Sorgen machen .

Viel Spass
Gruss
Kosmokatze

Hallo Rabchen

Liebe Eltern.

Bin zwar kein Eltern, wollte aber nur kurz schreiben, daß ich mit 13 auf mehrtägiger Kanutour war (ohne Eltern, nur mit 4 16-18jährigen Begleitern) Wir hatten keine Einschulung, dennoch gabs kaum Probleme. Innerhalb kürzester Zeit hatten alle begriffen, wie’s geht. Klar, es gab ein paar leichte Abschürfungen und ordentlich nass sind auch einige geworden, sonst ging das Ganze jedoch relativ problemlos über die Bühne. Blöde Zufälle kann’s natürlich immer geben, aber einen Unfall kann das Kind auch zuhause haben.
Ich würd halt unbedingt auf der Schwimmweste bestehen (das haben unsere Führer damals auch) und auch den begleitenden Vater und Lehrer bitten, darauf zu achten, dass sie wirklich getragen wird. Wenn das Kind dann auch noch gut schwimmen kann, und man von den Betreuern das Gefühl hat, dass sie die Gruppe grundsätzlich unter Kontrolle haben, seh ich wenig Probleme…

LiGrü
Igel

hm. Vielleicht ändert sich die Sichtweise aber auch, wenn man selber Eltern ist…

Hi,

hm. Vielleicht ändert sich die Sichtweise aber auch, wenn man
selber Eltern ist…

Nö, s. Artikel unten :smile:

Gruß

J.

what’s the problem?
Hallo Anita,

(…)eine mehrstündige Paddeltour mit anschließendem Grillen und
Übernachtung im Bootshaus plant !!
Die Mädels sind zwar etwas älter (9./10. Klasse), man kann
aber vermutlich auch kaum von vorhandenen Vorkenntnissen
ausgehen. Nun gut, schwimmen können sie hoffentlich alle! *g*

Zur Ursprungsfrage und zu deiner Anmerkung kann ich nur sagen: Wo ist das Problem?

Ich habe beides hinter mir: in der 10. Klasse eine 3-tägige Segeltour auf dem Ijsselmeer und vor 2 Jahren (in privater Runde) eine Kajaktour - ich bin noch nie vorher Kajak gefahren oder gesegelt.

Damals in der Schule war die Voraussetzung zur Teilnahme das silberne Schwimmabzeichen. Das Ijsselmeer ist nicht immer soooo ruhig - zwei Segelboote sind gekentert (!). Spaß hatten wir trotzdem - oder gerade darum - alle, und heute würde ich nicht sagen, dass wir damals leichtsinnig waren. Und das beste sind eh die Nächte am Lagerfeuer mit Gitarre und … :wink:

Bei der Kajaktour bin ich „gekentert worden“ - von einer anderen Gruppe, und das waren besagte 12-jährige! Und? Dafür gibts diese wasserdichten Fässer, wo man vorher sein Wertzeugs reinpackt, man selber ist „wasserfest“ :smile:

Seht nicht in allem gleich das Schlimmste - hätten meine Eltern früher nicht immer zu gut auf mich aufgepasst, wäre mir manche spätere eigene Erfahrung erspart geblieben…

Viele Grüße,
Markus