Klassenfahrt

Hallo an alle,
ich hab mal eine Frage. Mein Sohn, möchte nicht auf Klassenfahrt mit. Wir haben dies auch in der Schule bekanntgegeben. Nun sagte der Direktor meinen Sohn, er müsse mit zur Klassenfahrt, sonst dürfe er nicht zum Schüleraustausch nach Amerika. Dieser Schüleraustausch ist 3 Wochen in der Schulzeit und da möchte mein Sohn unbedingt hin. Hat der Schulleiter das Recht so zu handeln (ihn regelrecht zu erpressen), kann er auf Grund der Verweigerung meines Sohnes zur Klassenfahrt, den Auslandsaufenthalt verwehren?

danke für eventuelle Antworten
freundliche Grüße
Kathrin

Hallo Kathrin,

ich kenne den rechtlichen Hintergrund nicht, wir hatten aber in Stufe 12 dasselbe Problem, als es nach Polen gehen sollte. Damals (Baden-Württemberg) hiess es zu uns, dass die Klassenfahrt Teil des Lernstoffes und damit verpflichtend sei. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Amerika-Fahrt vom Klassenausflug abhängig gemacht werden kann, aber bei einer Verweigerung kann es trotzdem zu Problemen kommen.

Ralph

Hallo Ralph,

danke für die schnelle Antwort, ja das gleiche hat er zu hören bekommen. Ich sehe es ja genau so, man kann nicht eine Klassenfahrt mit einem Schüleraustausch vergleichen, aber genau das wird da eben getan. Aber ich habe eben die Befürchtung, dass er die Erlaubnis verweigert bekommt, denn Lehrer sitzen doch am längeren Hebel. Wenn ich wenigstens mit Paragraphen aufwarten könnte, aber damit ist der Streit auch nicht aus der Welt geschafft. Und die Schule hat dann ja immer noch die Möglichkeit, da der Schüleraustausch im Oktober ist und die Klassenfahrt nächsten Monat, die längere Reise zu verwehren. Und ein Auslandsaufenthalt wirkt sich bei der Berufswahl immer gut aus.
Also heißt es für uns, Rückzieher machen und klein beigeben!?

Schönen Tag

Kathrin

Wurzeln und Übel [OT]
Hallo Kathrin,

sicherlich hast Du Dich ganz bewusst dafür entschieden, hier nicht breit zu treten, warum Dein Sohn zwar nicht zur Klassenfahrt mit möchte, wohl aber am Schüleraustausch mitmachen will. Ich halte es jedoch für sehr wichtig zu wissen, warum er nicht mit möchte. Denn einfach so „keinen Bock“ wird er wohl nicht haben. Und dass es am finanziellen liegt, glaube ich auch nicht, da ja Schüleraustäusche (sic!) nach Amerika auch nicht zu den kostengünstigsten Vergnügungen gehören.

Oder anders gesagt: ich glaube, dass der Grund warum Dein Sohn nicht mit möchte tiefer liegt. Sei es nun, dass er Aussenseiter ist und befürchtet „fertig gemacht“ zu werden oder sonstwas. Und ich hab den Eindruck, dass es viel wichtiger ist, das Problem zu erkennen und zu lösen als dem Direx Paragraphen um die Ohren zu werfen.

Wie gesagt, das was ich da geschrieben habe, ist eine reine Vermutung, die sich lediglich auf mein „Bauchgefühl“ beim Lesen Deines Postings bezieht. Liege ich völlig falsch: umso besser! Dann ist es aber sicher der beste Weg, die Gründe offen und ehrlich beim Direktor zu erklären, und ihn um eine Lösung in Eurem Sinne bzw. einen Kompromiss zu bitten.

*wink*

Petzi

Hallo Kathrin,

das hat mit Erpressung nichts zu tun, sondern ich empfinde es als völlig normal.

  1. Begründung
    Wenn dein Sohn glaubt er könne sich das Recht herausnehmen, nur an den schulischen Unternehmungen mitzumachen zu denen er Lust hat, dann hat jede Schule das Recht ihn von anderen Unternehmungen auszuschließen.

  2. Begründung
    Eine Überlegung der Schulleitung könnte auch sein, dass seine Verweigerung angesichts ein paar popeliger Tage Klassenfahrt auf Trennungsängsten beruht. Was wird dann passieren, wenn ihm drei Wochen USA bevorstehen? Oder wenn er dort ist und ihn dann das große Heimweh packt?

Die Vorbereitung und Durchführung solcher Fahrten ist für Lehrer sehr viel unbezahlte Mehrarbeit - warum sollten sie sich diese Arbeit von einem Schülerlein noch belastender machen lassen?

Gruß

Pit, Ex-Pauker mit Austausch-Erfahrung

Hallo Petzi,

ja du hast recht, am Geld liegt es nicht. Du hast auch Recht damit, das es Probleme im Klassenverband sind. Mein Sohn ist ein Selbstbewusster Mensch, er hat auch einen hohen Gerechtigkeitssinn und da sind wir bei dem Problem.
Er hat sich immer für die Klassenkameraden eingesetzt, wenn er der Meinung war das sie ungerecht behandelt wurden. Anderen denen er immer aus dem Weg gegangen ist, diese haben ihn mächtig beim Lehrerverband in die Pfanne gehauen um selbst gut da zu stehn. Da aber mein Sohn ein ADHS Kind ist, ist er sehr oft sehr impulsiv und damit nicht sehr beliebt. Auch liegt es an seiner Figur, das er sehr oft gemobbt wird, aber er ist nicht Dick in dem Sinne Fett, sondern er spielt American Foodball und hat dadurch auch eine ganz andere Figur als die anderen. Damit können die Klassenkameraden aber nicht umgehen. Es heißt immer Mädchen sind zickig, aber in dieser Klasse sind es die Jungen, die zicken.
ich habe auch schon mehrere Gespräche deshalb geführt, aber die Lehrer beharren auf ihrer Meinung, mein Sohn macht unqualifiziert Kommentare, einige der Lehrer haben ihm auch schon ins Gesicht gesagt, dass er sie „ankotzt“. Sorry für den Ausdruck, aber dies musste er sich wirklich sagen lassen.
Den Schüleraustausch macht er als einziger aus der ganzen Schule, denn es durften sich nur 4 pro Klasse bewerben und in seiner Jahrgangsstufe(9. Klasse) ist es nur eine einzige. Er ist auch der einzige, da es den anderen Schülern zu anstrengend war, eine Bewerbung auf Englisch zu schreiben, oder den Eltern war es zu teuer. Der Austausch soll etwa 600 Euro kosten, die Klassenfahrt für 3 Tage ca.100 Euro.

So, ich glaube nun noch mehr Info gegeben zu haben.

tschau

Kathrin

Hai Kathrin,

Also heißt es für uns, Rückzieher machen und klein beigeben!?

Ich denke, das wäre zumindest die einfachere Wahl. Ausserdem, der Klügere und so :smile:)

Schönen Tag

dito, die Sonne scheint.

Ralph

Hallo Pit,

danke für deine Antwort.

zu 1.
Er nimmt sich nicht das Recht raus, an einigen Veranstaltungen teil zu nehmen und an anderen nicht. Er ist immer bei Veranstaltungen dabei, auch bei freiwilligen. Er ist immer Hilfsbereit, wird aber immer wieder in die Pfanne gehauen. Und wenn man sich von Lehrern die ja doch psychologisch geschult sein sollten, einen Spruch anhören muss, wie du kotzt mich an, oder du bringst nur noch unqualifizierte Kommentare, da weiß ich nicht ob das Pädagogik ist? Dadurch fühlt sich ein Schüler auch vom Lehrer nicht akzeptiert.

Und zu 2.

die Vorbereitung wird in unserer Schule nicht vom Lehrer gemacht, sondern vom Elternaktiv. Ich habe schon von anfang an gesagt, als es noch nicht organisiert war, dass mein Sohn nicht mit der Klasse auf längere Fahrt gehen möchte, da er bei der letzten Fahrt von Schulkameraden zu Sachen gezwungen wurde, was er nicht wollte. Nur ein Beispiel, er musste versalzenen Tee trinken, den er vom Lehrer aus auch nicht weg schütten durfte. Ich möchte aber auch dazu sagen, der Lehrer wusste nicht was mit dem Tee war, denn mein Sohn wollte seinen Klassenkameraden keinen Ärger einbrocken.

Gruß Kathrin

Hi,

Wenn ich wenigstens mit
Paragraphen aufwarten könnte

warum müssen einige immer sofort mit Paragraphen drohen?!? Wenn die Lehrer dabei bleiben, dass er mitfahren muss , gehst du dann zum Rechtsanwalt?!
Das Leben ist kein Wunschkonzert. Vielleicht lernt er auf Klassenfahrt sich durchzusetzen gegen die anderen. Man kann sich nicht immer gegen alles mit ein paar Paragraphen wehren… Aber leider ist das in den letzten Jahren sehr in Mode gekommen.
Er muss sich mit der Situation arrangieren. Vielleicht ein blöder Spruch, aber, später kann er seinen Chef auch nicht „wegklagen“, wenn er mit ihm nicht klarkommt.
Die paar Tage Klassenfahrt werden ihn schon nicht umbringen.

Just my 2 cents…

Dark ;o)

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Auch liegt es
an seiner Figur, das er sehr oft gemobbt wird, aber er ist
nicht Dick in dem Sinne Fett, sondern er spielt American
Food ball

*lol*

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Hallo Kathrin,

wenn man sich von Lehrern die ja doch psychologisch geschult
sein sollten, einen Spruch anhören muss, wie du kotzt mich an,
oder du bringst nur noch unqualifizierte Kommentare, da weiß
ich nicht ob das Pädagogik ist? Dadurch fühlt sich ein Schüler
auch vom Lehrer nicht akzeptiert.

Hast du denn mit dem Lehrer mal über seine Äußerung gesprochen? Kennst du seine Sicht der Dinge? Ich nehme an, seinem Kommentar ist eine Diskussion oder etwas Ähnliches vorausgegangen? Das würde ich an deiner Stelle doch wissen wollen.

Und zu 2.

die Vorbereitung wird in unserer Schule nicht vom Lehrer
gemacht, sondern vom Elternaktiv.

Wenn die Eltern die Klassenfahrt ohne den Lehrer organisieren, führen sie dann bei der Fahrt auch die Aufsicht? Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass ein Lehrer quasi als „Erfüllungsgehilfe“ der Eltern eine Klassenfahrt unternimmt, an deren Organisation er keinen Anteil hatte und demzufolge auch über die pädagogische Zielsetzung nicht entschieden hat.

Ich habe schon von anfang an gesagt, als es noch nicht organisiert war, dass mein Sohn
nicht mit der Klasse auf längere Fahrt gehen möchte, da er bei
der letzten Fahrt von Schulkameraden zu Sachen gezwungen
wurde, was er nicht wollte. Nur ein Beispiel, er musste
versalzenen Tee trinken, den er vom Lehrer aus auch nicht weg
schütten durfte. Ich möchte aber auch dazu sagen, der Lehrer
wusste nicht was mit dem Tee war, denn mein Sohn wollte seinen
Klassenkameraden keinen Ärger einbrocken.

Natürlich ist das unschön. Aber auch darüber müsste man mit dem Lehrer - und auch mit deinem Sohn - reden. Warum war er nicht in der Lage, sich zu wehren? Warum ist er derjenige in der Klasse, der es „abkriegt“ von den Mitschülern? In aller Regel hat solches Verhalten Gründe, die auch mit im Verhalten deines Sohnes liegen könnten. Der Lehrer hat Erfahrung im Umgang mit Jugendlichen in diesem Alter, meistens mehr als alle Eltern. Lass dich von ihm beraten, anstatt ihn zu verteufeln.
Gruß Orchidee

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Hallo Kathrin,

zu Anfang, ich weiß es auch nicht…
Aber: auch ich habe mich ab der 10. Klasse geweigert an irgendwelchen Klassenfahrten teilzunehmen, auch an der Abiturfahrt habe ich nicht teilgenommen. Der Druck der damals auf mich und meine Eltern ausgeübt wurde war erheblich! Sehr erheblich, wenn ich drüber nachdenke. Ich wollte nicht mit. Die Klasse hat mir in der 9. bei einer Klassenfahrt so gereicht, daß ich ihr nie wieder ausgesetzt sein wollte. Nach langem Lamentieren habe ich dann die Zeiten regelmäßig in anderen Klassen verbracht und habe es bis heute nicht bereut, nicht mitgefahren zu sein! Sollte Euer Schulleiter das tatsächlich so „durchziehen“ (der Sinn würde sich mir hier nur sehr begrenzt erschließen - außer, daß er seine „Glaubwürdigkeit“ auf’s Spiel setzen würde), gibt es vielleicht die Möglichkeit in den Ferien eine ähnliche Reise für Deinen Sohn zu organisieren? Ich glaube, ich wäre lieber 12 Stunden am Tag in die Schule gegangen, als noch mal der Klasse so ausgesetzt zu sein…

Viel Erfolg

Uschi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

um welches Bundesland handelt es sich? Für BaWü lautet die einfache Antwort: „Nein, er kann ihn nicht zwingen, zur Klassenfahrt mitzugehen“.

Ob er (der Schulleiter) den Austausch dann verweigern darf ist schwieriger, vermutlich darf er aber nicht.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

ganz klare Antwort - und egal für welches Bundesland: Der Direktor kann ein Kind nicht zwingen, mit auf Klassenfahrt zu gehen.

An sich müssen die Gründe dafür auch nicht offen gelegt werden. Meist empfiehlt es sich aber, weil man dann auf Verständnis hoffen kann. Und bei den Hintergründen, die du anführst, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Rektor noch darauf pocht. Sicherlich wird er aber anführen, dass Klassenfahrten dazu da sind, dass Klassenklima zu fördern.

An sich kann ich mir auch vorstellen, dass man einfach sagt, dass man auf den USA-Aufenthalt sparen will und da dies der große Herzenswunsch des Sohnes sei, möchte man ihm dies auch ermöglichen. Zusätzliche Kosten durch die Klassenfahrt seien hier ein Kostenaufwand, der so nicht zu leisten sei und Geld aus Fördertöpfen möchte man dafür nicht in Anspruch nehmen. Dann kann er eigentlich nichts mehr sagen.

Allerdings kann er sehr wohl darüber entscheiden, ob euer Sohn mit in die USA darf. In der Regel müssen hier aber gravierende Gründe vorliegen wie soziales Fehlverhalten, was in dieser Weigerung jedoch nicht gegeben sein kann.

Viele Grüße von Kim

Hallo ihr lieben

ich möchte hier mal meinen Senf dazugeben. In vielen Posts kam insgesamt die message rüber „Du handelst falsch, die Lehrer werden schon Recht haben“. So kam es mir zumindest vor.
Hier möchte ich mal folgendes Sagen: Wenn ein Lehrer „du kotzt mich an“ zu einem Schüler sagt, dann passieren folgende Dinge:
1.: Das Kind bekommt einen „Tritt ins Ego“
2.: Der Lehrer vermittelt der Klasse den Eindruck, dass auch höhere Instanzen deinen Sohn nicht mögen
3.: Alle Kinder lachen -> Soziale Randposition

Ich betrachte sowas als grobes Fehlverhalten eines Lehrers. Klar, niemand kann einem Lehrer verbieten eine eigene Meinung zu haben, aber er muss sie ja nicht so freizügig herausposaunen.

Und noch etwas: Mit Sicherheit ist dein Kind nicht unbeteiligt, wenn es gemobbt wird (so hört es sich für mich an). Aber schuld ist er daran nicht. Wahrscheinlich würde es ihm ziemlich gut tun, einem seiner „peiniger“ mal - um es mal auf ruhrpottisch zu sagen - so richtig eins auf die Fresse zu geben. Das ist zwar moralisch ud pädagogisch fragwürdig, würde aber sein Selbstbewusstsein stärken und den mobbern klarmachen, dass das, was sie tun nicht ohne folgen bleibt.

Und jetzt zur Klassenfahrt. Der Direktor ist nicht der „Chef“ deines Sohnes, wie es in anderen Posts formuliert wurde. Die Schule ist ein Dienstleister. Ich bin jetzt 19 Jahre alt und habe gerade meine Schullaufbahn hinter mir. Meine Eltern haben viele Kämpfe mit meiner Schule (3 Kinder, alle auf der selben Schule, da häuft sich sowas :wink: ausgefochten, und keinen einzigen verloren. Lehrer und Schulverwaltung tun gerne übermächtig, aber eigentlich sind die meisten nur kleine Würste (zumindest bei uns), die ihre Ruhe haben wollen. Wenn man wirklich etwas will, dann muss man nur laut genug auf den Putz hauen.

So, was ich hier geschrieben habe wird nur wenigen Gefallen, aber nach 8 Jahren quälerei und Bürokratie und willkür und einem wirklich mies geführten Unterricht habe ich einen Hass auf das Schulsystem in NRW (und im Kern ist es ja immernoch in der ganzen BRD gleich) und auf die Verfechter dieses Systems entwickelt, die sich weigern mal neues zu wagen.

Gruß, Jezuz

PS: Wenn du dich mit der Schule anlegen willst, dann mach es schriftlich, Gespräche haben (bei uns) nie etwas gebracht. Vielleicht ungefähr so:

"Sehr geehrter Herr/Frau xy,

blabla (mein sohn möchte nicht mit) blabla

Bitte legen Sie mir die Gründe ausführlich und schriftlich dar, weswegen die Teilnahme meines Sohnes an dem Schüleraustausch mit den USA von seiner Teilnahme an der Klassenfahrt abhängt. Bisher konnte ich weder in der Allgemeinen Schulordnung noch in anderen mir bekannten Gesetzestexten keine Regelung finden, die dies legitimieren würde.

Mit freundlichen Grüßen, XY"

Hallo Kathrin,

zu Anfang, ich weiß es auch nicht…
Aber: auch ich habe mich ab der 10. Klasse geweigert an
irgendwelchen Klassenfahrten teilzunehmen,

Zu meiner Schulzeit waren es nur die „Komischen“, da nicht mitfahren wollten. Meistens auf irgendeine Art Außenseiter.

Heute (nach z.B. Erfurt), sehe ich das weitaus kritischer!

Solche Leute müssen mit und dürfen nicht als Außenseiter weiter agieren. Generell muss eine Integration in die Gemeinschaft erfolgen.

Show

auch an der

Abiturfahrt habe ich nicht teilgenommen. Der Druck der damals
auf mich und meine Eltern ausgeübt wurde war erheblich! Sehr
erheblich, wenn ich drüber nachdenke. Ich wollte nicht mit.
Die Klasse hat mir in der 9. bei einer Klassenfahrt so
gereicht, daß ich ihr nie wieder ausgesetzt sein wollte. Nach
langem Lamentieren habe ich dann die Zeiten regelmäßig in
anderen Klassen verbracht und habe es bis heute nicht bereut,
nicht mitgefahren zu sein! Sollte Euer Schulleiter das
tatsächlich so „durchziehen“ (der Sinn würde sich mir hier nur
sehr begrenzt erschließen - außer, daß er seine
„Glaubwürdigkeit“ auf’s Spiel setzen würde), gibt es
vielleicht die Möglichkeit in den Ferien eine ähnliche Reise
für Deinen Sohn zu organisieren? Ich glaube, ich wäre lieber
12 Stunden am Tag in die Schule gegangen, als noch mal der
Klasse so ausgesetzt zu sein…

Viel Erfolg

Uschi

Hallo an alle,
ich hab mal eine Frage. Mein Sohn, möchte nicht auf
Klassenfahrt mit. Wir haben dies auch in der Schule
bekanntgegeben. Nun sagte der Direktor meinen Sohn, er müsse
mit zur Klassenfahrt, sonst dürfe er nicht zum
Schüleraustausch nach Amerika. Dieser Schüleraustausch ist 3
Wochen in der Schulzeit und da möchte mein Sohn unbedingt hin.
Hat der Schulleiter das Recht so zu handeln (ihn regelrecht zu
erpressen), kann er auf Grund der Verweigerung meines Sohnes
zur Klassenfahrt, den Auslandsaufenthalt verwehren?

danke für eventuelle Antworten
freundliche Grüße
Kathrin