Hallo auch,
also ich will ja auch nicht provokativ sein und ich werde mich
hüten zu sagen, dass Schulen genau dazu da sind, Lehrer meiner
Meinung nach AUCH dafür bezahlt werden und und und. Würde ich
das sagen würde jetzt eine endlose Diskussion losgehen die mit
dem Thema nichts zu tun hat. Darum sage ich nur, dass Schulen
(und Lehrer) sich im Idealfall mit dem Elternhaus (und den
Eltern) ergänzen.
Das meinte ich ja (tut mir leid, wenn es nicht so rüber kam). Schule und Elternhaus sollten sich ergänzen. Hebre’s Beitrag laß sich aber so, als wäre es alleine Aufgabe der Schulen Kinder wieder gerade zu rücken, wenn diese dem „Prunk“ verfallen sind und keinen Sinn für Geld haben.
„Aber - sollte Schule gerade deshlab nicht zumindest versuchen, dem was andres (Bildung, Kommunikation, Soziales) entgegenzusetzen? […]
Aber dazu gehört wieder mehr sozialpädagogisches Engagement und Geschick, als nur am Waldrand sein Zelt aufzuschlagen, ich weiß…“
Ein Lehrer kann nicht alleine die sozialen Probleme von 30 Schülern mit einer Klassenfahrt lösen, das geht einfach nicht. Vor allem nicht, wenn vom Elternhaus kein Rückhalt gegeben wird und dort ganz andere „Spielregeln“ herrschen.
Warum sollte also eine Ergänzung nicht auch im Hinblick auf
den Urlaub mit Eltern und der Klassenreise mit den Kumpels
stattfinden. Sicherlich waren Kinder die in der Nähe vom Meer
leben schon öfters mal am/im Wasser aber es ist doch ein
großer Unterschied ob ich mit Mama, Papa, Bruder Schwester
dahin fahre oder mit einer Klasse von 30 Kindern von denen ich
vielleicht sogar einige nicht leiden kann.
Das ist sicherlich was anderes. Für Grundschüler ist das aber nicht immer unbedingt ersichtlich. Und warum sollen Eltern für einen Ausflug bezahlen, an dem ihr Kind nicht teilnehmen will, da er in ihren Augen langweilig ist? Die haben hier bei uns oft schon genug damit zu tun Geld für die notwendigen Dinge wie Schuluniform und Schuhe aufzubringen.
Das übt meiner
bescheidenen Meinung auch und kann schlecht durch die Eltern
vermittelt werden.
Eltern können aber Vorbild sein, was den Umgang mit anderen Menschen angeht. Wenn Mama die ganze Zeit daheim die Nachbarin anschreit, beschimpft und gelegentlich sogar tatkräftig wird, dann wird ein Tag am Strand wohl kaum den Eindruck des Töchterchens ändern, dass man so mit Leuten umgeht, die man nicht leiden kann. In dem Fall ist es dann schon ein Erfolg, wenn Töchterchen gelernt hat, dass sie sich so in der Schule und gegenüber ihren Klassenkameraden nicht zu verhalten hat. Sowas dauert aber manchmal etwas länger und wird oft schon lange vor einer Klassenfahrt „gelehrt“. 
Schönen Gruß
Kel