Klassische und operante Konditionierung

Hey…

ich schreibe am Freitag meine Abi-Klausur in Psychologie und wollte dafür fragen, ob das klassische und operante Konditionieren auch schon Bestandteil des klassischen Behaviorismus war oder erst nach der kognitiven Wende dazu kam.
ich denke zwar, dass ich das richtige denke, bin mir aber nicht ganz sicher. Deswegen bitte ich euch um eure Hilfe…es ist wichtig…

Danke :smile:

Hallo,

sorry, aber wenn ich Konditionierung höre, dann muss ich an meinen Hund denken. Ist nicht hilfreich,ich weiß. :wink:

Trotzdem interessant, denn was wird eigentlich konditioniert? Der betroffene Mensch oder sein Verhalten? Wenn der Mensch konditioniert wird, dann denke ich wieder an meinen Hund. Wenn sein Verhalten konditioniert wird, was ist dann mit dem Menschen?

LG Ralf E.

Hallo,
die „kognitive Wende“ war die Adaption der Rational emotiven Therapie von Albert Ellis zuzüglich Beck.
Also war die „Koditionierung“ früher.
ciao

Aus dem Gedächtnis mal ein paar Meilensteine…

Thorndike (1898) spricht instrumentelles/operandes Konditionieren in seiner Doktorarbeit an

1905: Pawlows Hund: Klassisches Konditionieren

1920: Watson, Little-Albert-Experiment, Operantes Konditionieren

Ab 1931: F. B. Skinner, mit seinen Tauben, der den Körper und die kognitiven Prozesse als unerforschbar (Black-Box) sah. Bei ihm gab es Input-Output.

1965: Beginn der kognitiven Wende durch Banduras Bobo-Doll-Experiment

Später: Aaron Beck entwickelt eine kognitive Therapie der Depression

Also kurz gesagt: Konditionieren war bereits bestandteil des klassischen Behaviorismus, die kognitive Wende war meiner Meinung nach ein Angriff gegen den strikten Behaviorismus.