Klausel zur Kündigungsfrist unklar

Was heißt genau die Klausel:

„Die Kündigungsfrist beträgt 6 Wochen zum Quartalsende des folgenden Quartals von beiden Seiten“

Mitte August kündigen um am 1.1 eine neue Stelle anfangen zu können oder dass auch Mitte November noch ausreicht?
Das hieße ja auch, dass eine Kündigung nach dem 15.8 bedeutet dass man erst am 1.4.12 woanders anfangen könnte. Das wäre schon eine unüblich lange Kündigungsfrist.

Auf der anderen Seite findet man eine solche Formulierung in keinem Gesetzbuch etc.
Ist diese vielleicht sogar ungültig und es gilt automatisch die gesetzliche Kündigungsfrist?

Guten Abend

Was heißt genau die Klausel:

„Die Kündigungsfrist beträgt 6 Wochen zum Quartalsende des
folgenden Quartals von beiden Seiten“

Auf der anderen Seite findet man eine solche Formulierung in
keinem Gesetzbuch etc.
Ist diese vielleicht sogar ungültig und es gilt automatisch
die gesetzliche Kündigungsfrist?

Die Kündigungsfristen in den Gesetzestexten sind Minimalvorschriften.
Alles was vereinbart wurde (z. B. Tarifvertrag, Arbeitsvertrag), das günstiger ist als der Gesetzestext ist problemlos und natürlich legal…
längere KüFri = im Regelfall günstiger

Möchte man kurzfristiger aus dem Vertrag raus, hilft ein Aufhebungsvertrag…

Gruß
MG

Sind die Kündigungsfristen im Vertrag vereinbart muss sich generell der AG daran halten. Der AN kann nach den Kündigungsfristen im BGB kündigen.

Bei Kündigungsfristen die auf einem Tarifvertrag beruhen sind die Fristen für beide Parteien bindend.

Vollkommener Schwachsinn!
Deine Antwort ist von vorne bis hinten falsch!

Warum schreiben Leute hier solch einen Mist hin, wenn bereits eine korrekte Antwort hier steht?

Ebenfalls ohne Anrede und Gruß

Hallo,

Sind die Kündigungsfristen im Vertrag vereinbart muss sich
generell der AG daran halten.

und der AN genauso. Beide unter der Massgabe, dass diese als „besser“ wie die im BGB angegebenen Fristen sind.
Besser ist in dem Sinne „länger“ weil sie den AN länger schützt.
Dass dies im Einzefall wo ein AN Kündigen will nicht als „besser“ von diesem gesehen wird, hat hierauf keinen Einfluss.

Der AN kann nach den
Kündigungsfristen im BGB kündigen.

Unfug.

Bei Kündigungsfristen die auf einem Tarifvertrag beruhen sind
die Fristen für beide Parteien bindend.

Auch hier gilt:
Ist die Frist für den AN in der Individualvereinbarung im Sinne des Gesetzgebers als „besser“ zu betrachten, so gilt diese.

Des weiteren sind im Gegensatz du dem was der Fragesteller als „unüblich“ betrachtet, solche Kündigungsfristen im Bereich von Fachspezialisten und höheren Tätigkeiten durchaus nicht so selten.

Gruss HighQ

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Hallo,
ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du so auf Beiträge eines anderen Users reagierst, die regelmäßig kommen (man nimmt mal an, wir wissen, von wem ich rede). Weil es halt immer wieder kommt.

Aber:

Beiträge in dem Forum stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. Bevor ihr aufgrund von Informationen in diesem Brett handelt, solltet ihr weiteren Rechtsrat einholen. Für konkrete Rechtsfragen solltet ihr die Hilfe eines Anwalts oder Steuerberaters in Anspruch nehmen. Nur Anwälte und Steuerberater geben verbindliche Rechtsauskunft, für die sie auch einzustehen haben. :

Das steht unter jedem Beitrag.
Wenn also jemand meint, er will das Geld für einen Anwalt sparen, dann muss er sich darüber im Klaren sein, dass es hier keine rechtssichere Auskunft gibt. Vor allem, wenn es auch noch unterschiedliche Antworten gibt, sollte man diese Antworten überprüfen (lassen).

Es geht mir nicht um den Hinweis, dass eine Antwort falsch ist, aber ich finde deine Ausdrucksweise unangemessen.

Wieso hast du nicht einfach wie HighQ geantwortet oder es ein wenig „freundlicher“ ausgedrückt?

Solche Beiträge führen nämlich dazu, dass jemand, der sich nicht 100% sicher ist, aus jeglicher diskussion raushält. Und für solche Diskussionen ist u.a. dieses Forum auch da.

Just my 2 Cents

Deine Meinung! -ot-
Hi!

Ich habe Deine Meinung zu akzeptieren, deshalb gehe ich auch nur auf Deine Frage ein.

Wieso hast du nicht einfach wie HighQ geantwortet oder es ein
wenig „freundlicher“ ausgedrückt?

Weil bereits eine völlig korrekte Antwort dort stand - und das sogar in komprimierter Form mit der gleichen Begründung, die Ivo gegeben hat.

Es ist eine Ohrfeige für jemanden, der sein Fachwissen hier begründet als Antwort gibt, wenn anschließend irgendein ahnungsloser Mensch daherkommt und durch die Blume sagt: Nö, das, was da unten steht, stimmt nicht.

Solche Beiträge führen nämlich dazu, dass jemand, der sich
nicht 100% sicher ist, aus jeglicher diskussion raushält.

Wie gesagt: Deine Meinung habe ich zu akzeptieren.
Ich sehe es anders, und wenn jemand eine falsche Antwort in anderer Form gibt, dann ist mein Tonfall auch wesentlich gemäßigter.

VG
Guido

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Hallo,

Wenn also jemand meint, er will das Geld für einen Anwalt
sparen, dann muss er sich darüber im Klaren sein, dass es hier
keine rechtssichere Auskunft gibt. Vor allem, wenn es auch
noch unterschiedliche Antworten gibt, sollte man diese
Antworten überprüfen (lassen).

Richtig. Immerhin weiß man nicht, wer da antwortet.

Es geht mir nicht um den Hinweis, dass eine Antwort falsch
ist, aber ich finde deine Ausdrucksweise unangemessen.

Ich nicht.
Der Ton ist hart, aber wer hier als Laie so tut, als wüsste er ganz sicher Bescheid, hat ihn sich verdient.

Solche Beiträge führen nämlich dazu, dass jemand, der sich
nicht 100% sicher ist, aus jeglicher diskussion raushält. Und
für solche Diskussionen ist u.a. dieses Forum auch da.

Man kann durchaus diskutieren. Aber nicht, indem ein Laie hier eine Antwort gibt und so tut als ob. Dann soll er gefälligt dazu schreiben, dass er Laie ist und seine Antwort demnach zweifelhaft. Eine Diskussion kann er durch eine eigene Frage zu diesem Punkt selbstverständlich auch eröffnen.
Aber eine Antwort im Brustton der Überzeugung nützt genau niemandem. Mit dieser Einstellung sind wir beim Niveau von gutefrage.net angelangt. Wenn Dich das zufrieden stellt, kannst Du ja wechseln. Ich bleibe lieber hier, wo Experten auch mal Klartetxt sprechen. Weil ich mich hier wohlfühle und weil das Niveau meist passt.
Gruß
loderunner

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Hallo Shannon,

ich verstehe durchaus das bei manchem der Zeitpunkt erreicht ist, wo es mit der Freundlichkeit vorbei ist… allein als MOD des Brettes reiße ich mich hier jedes mal zusammen.

Wenn immer die selbe Person einen Murks schreibt und so tut als hätte dsie die Weisheit mit Löffeln gefressen gelingt das nun mal nicht jedem.

Gruss highQ