Klaustrophobie und seine Ursachen

Liebe Leute,
meine Freundin bekommt in kleinen Räumen sowie Fahrstühlen große Angst bis hin zu Panikattacken. Sie überlegt nun eine Therapie zu machen. Mich würde sehr interessieren, wie es zu solch einer Phobie kommen kann. Hat sie etwas mit einer shclechten Erfahung zu tun oder kann sie angeboren sein? Vielen Dank!
Bernd

Hallo Bernd!

Grundsätzlich sind Phobien eine Art Selbstschutz des Organismus, damit lebensbedrohliche Situationen nicht unnötig wiederholt, sondern vorab vermieden werden.
Dieser Mechanismus existiert auch schon bei Tieren, er ist sehr rudimentär im Gehirn angelegt und definitiv stärker als der Verstand.
Der Phobiker weiß, dass die Angst unsinnig ist - aber das Herz rast, Schweißausbrüche, Übelkeit etc. lassen ihn trotzdem aus der Situation fliehen. Gut zureden hilft dem Betroffenen z.B. überhaupt nicht. Eine Therapie ist durchaus sinnvoll. Was die Frage ‚Angeboren oder schlechte Erfahrung‘ angeht, kann ich aus meiner Praxis klar für Erfahrung plädieren. Die Phobie war bei meinen Patienten immer genau dann dauerhaft aufgelöst, wenn die ‚emotionale Ladung‘ der traumatischen Ur-Erfahrung gefunden und aufgelöst wurde, und die gab es zumindest in meinen Behandlungen jedesmal.
Mit den besten Grüßen
Andreas

Hallo Bernd,
mit einer Klaustrophobie kenne ich mich leider nicht so aus. Aber ich bin der Meinung das es auf jeden Fall auf schlechte Erfahrungen zurückzuführen ist. Auch spielen die Gene eine Rolle, wenn z.b. ihre Mutter wahnsinnige Angst vor Fahrstühlen hat, so kann es sein das diese auf das Kind übertragen werden.
Auf alle Fälle aber einen Therapeuten aufsuchen!
Hoffe das konnte dir bisschen weiterhelfen…
Grüße, Natascha

Hallo.

Ich denke daß Ihre Freundin daß einzige Richtige macht und sich einer Therapeutin anvertraut. URSACHE ist sicher nicht ein angeborener „Defekt“!

Gruß Wolfgang Bermhard

Das ist individuell verschieden und kann die unterschiedlichsten Ursachen haben, auch körperliche! Da hilft nur - abklären lassen beim Doc!