Klausuraufgabe Steuerrecht

Hallo,
ich habe eine Frage, es geht um zwei Klausuraufgabe zum Steuerrecht.
Kann die zufällig jemand für mich lösen?

1.)
Eine AG weist in ihrer handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung einen Gewinn von 500.000€ für das Jahr 2009 aus. Darin sind noch nicht verarbeitet!:
a) 500.000€ Dividendenerträge aus einer Tochtergesellschaft, an der eine 100%ige Beteiliung besteht
b) Aufsichtratsvergütung 20.000€
c) Bewirtungsaufwendungen 10.000€
d) Eine langfristige Rückstellung (24 Monate) über 50.000€
e) Eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von 30.000€

Aus dem Vorjahr existiert noch eine handels- und steuerrechtlicher (sowohl KöSt wie GewSt) Verlustvortrag von 50.000 €

Bitte berechen Sie:
i. Den handelsrechtlichen Jahresüberschuss
ii. Die Gewerbesteuer bei einem Hebesatz von 400% (neues Recht ab 2008)
iii. Die Körperschaftssteuer
iv. Den handelsrechtlichen Jahresüberschuß nach allen Steuern (Solizuschlag bleibt außer Betracht)
v. Die Höhe der möglichen Dividende bei Vollausschüttung
vi. Höhe der Steuerbelastung beim Privatanwender (persönlicher Steuersatz 42%)

2.)
Eine AG weist in ihrer handelsrechtlichen Gewinn-und Verlustrechnung einen Gewinn von € 800.000 aus. Darin sind bereits verarbeitet:

  1. € 300.000 Dividendenerträge aus einem TU (100%ige Beteiligung)
  2. Aufsichtsratvergütungen € 50.000
  3. Bewirtungsaufwendungen € 30.000
  4. Rückstellung für ein Jahr über € 150.000
  5. Rückstellung für 24 Monate von 40.000€
  6. Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von € 30.000

Aus dem Vorjahr existiert noch ein steuerrechtlicher (sowohl KöSt wie GewSt) Verlustvortrag von € 80.000

Bitte berechnen Sie: (alles ohne Solidaritätszuschlag)

a) Gewerbesteuer bei einem Hebesatz von 450% (neues Recht ab 2008)
b) Körperschaftsteuer
c) handelsrechtlichen JÜ nach allen Steuern
d) Höhe der möglichen Dividende bei Vollausschüttung
e) Höhe der an den Anleger gelangenden Barbeträge aus der Ausschüttung
f) Höhe der Steuerbelastung beim Anleger (Steuersatz 42%)

Zusatzfrage: Bei welchen Schritten würde Solidaritätszuschlag anfallen?

Wäre cool, wenn es jemand lösten könnte :smile:
Vielen Dank schonmal

Wäre cool, wenn es jemand lösten könnte :smile:

Das ist hier kein „Ich erledig Deine Hausaufgaben“-Forum.
Du glaubst doch nicht wirklich dass hier jemand so doof ist und sich hinsetzt und das erledigt, wozu Du scheinbar zu faul bist!

Liefer uns einen eigenen Lösungsvorschlag, über den wir dann gerne diskutieren können.

Okay, ja so wollte ich es auch nicht verstehen, also zu Aufgabe 1:

500.000 € Gewinn

  • 30.000 Rückstellungen für drohende Verluste
  • 10.000 Bewirtungsaufwendungen
  • 20.000 Aufsichtsratvergütungen

Problem besteht für mich jetzt darin, was mache ich mit den 500.000 Dividenerträgen und den langfritigen Rückstellungen, die ganzen 50.000 ansetzen oder nur die hälfte aufgrund der 24 Monate?

ii. Wäre in dem Falle das Ergebnis x 3,5 % x 400 %
iii. Wäre Ergebnis zu ii. x 15 %

Bei Frage 1 Punkt i wird nach dem HR-Gewinn gefragt, bei Punkt ii aber nach dem steuerlichen! Mal § 4 (5) EStG und R 5.7 EStR und § 8b KStG und § 10 KStG lesen!

Bei Frage 1 Punkt i wird nach dem HR-Gewinn gefragt, bei Punkt
ii aber nach dem steuerlichen! Mal § 4 (5) EStG und R 5.7 EStR
und § 8b KStG und § 10 KStG lesen!

Okay ich versuch es noch einmal:

i)
Wäre dann:
500.000 aus Gewinn- und Verlustrechnung

  • 500.000 Dividendenerträge
  • 10.000 Aufsichtsratvergütung (nur 50%)
  • 7.000 Bewirtungsaufwendungen (nur 70%)
  • 50.000 langfistige Rückstellungen
  • 30.000 Rückstellungen für drohenden Verluste (welche bei Steuerlicher Betrachtungsweise nicht zählen)
  • 50.000 Verlustvortrag
    = 853000

Jetzt wirfst es aber komplett durcheinander!
Du musst den Gewinn lt i und lt ii getrennt berechnen, und es kommt auch was unterschiedliches raus!