Klavierproblem und andere

Hallo,

ich hoffe, Ihr könnt mir dabei helfen.

Es geht um die Frage, ob es beim Klavierspielen möglich ist, GLEICHZEITIG gespielte Töne VERSCHIEDEN LAUT zu spielen.

Beispiel:

Ihr spielt den C-Dur-Akkord C-E-G mit einer Hand (alle Töne werden also gleichzeitig gespielt), kann man dabei das „C“ lauter spielen, als „E“ und „G“? Bzw. das „E“ lauter spielen als das „C“ und das „G“.

Oder ist es so, daß gleichzeitig gespielte Töne immer dieselbe Lautstärke haben? Ist das ein „menschliches“ Problem, wenn es nicht geht, oder geht es auch technisch nicht?

Was passiert, wenn Ihr mit beiden Händen spielt. Kann man dann Töne gleichzeitig anspielen, aber die Töne der einen Hand werden lauter angeschlagen, als die Töne der anderen Hand?

Falls es nicht geht (in keinem der Fälle): gibt es Instrumente, wo man Töne gleichzeitig anspielt, aber mit verschiedener Lautstärke?

Ich hoffe, ich habe Euch das Problem einigermaßen verständlich dargestellt :-s. Es wäre toll, wenn Ihr mir weiterhelfen könntet.

Gruß,
Watchercallit.

Hallo,

Es geht um die Frage, ob es beim Klavierspielen möglich ist,
GLEICHZEITIG gespielte Töne VERSCHIEDEN LAUT zu spielen.

da sehe ich kein Problem, das ist möglich.

Oder ist es so, daß gleichzeitig gespielte Töne immer dieselbe
Lautstärke haben?

Nein.

Was passiert, wenn Ihr mit beiden Händen spielt. Kann man dann
Töne gleichzeitig anspielen, aber die Töne der einen Hand
werden lauter angeschlagen, als die Töne der anderen Hand?

Ja. Das wird in Kompositionen auch verlangt.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo Watchercallit!

Ich bin zwar kein Pianist, aber ich weiß, wie dieses Instrument funktioniert!

Ihr spielt den C-Dur-Akkord C-E-G mit einer Hand (alle Töne
werden also gleichzeitig gespielt), kann man dabei das „C“
lauter spielen, als „E“ und „G“? Bzw. das „E“ lauter spielen
als das „C“ und das „G“.

Ja. Jede Taste setzt im Klavier über eine Hammermechanik Saiten in Schwingung. Jedem bei jedem „gedrückten“ Ton schwingen also immer nur die Saiten, die zu der Taste gehören (die tiefen Töne haben eine Saite pro Taste, die mittleren zwei, die hohen drei).
Man kann nun also die Tasten eines Akkordes verschieden stark anschlagen, und die Töne werden unterschiedlich laut sein.

Oder ist es so, daß gleichzeitig gespielte Töne immer dieselbe
Lautstärke haben? Ist das ein „menschliches“ Problem, wenn es
nicht geht, oder geht es auch technisch nicht?

Technisch geht es, s.o. Wie schwer es aber zu realisieren ist, weiß ich mangels Spielpraxis nicht.

Was passiert, wenn Ihr mit beiden Händen spielt. Kann man dann
Töne gleichzeitig anspielen, aber die Töne der einen Hand
werden lauter angeschlagen, als die Töne der anderen Hand?

Gleicher Fall wie oben, nur daß ich diesmal weiß, daß es auch „menschlich“ definitiv möglich ist.

Ich hoffe ich konnte helfen,
Christian

Hallo,

ich hoffe, Ihr könnt mir dabei helfen.

Es geht um die Frage, ob es beim Klavierspielen möglich ist,
GLEICHZEITIG gespielte Töne VERSCHIEDEN LAUT zu spielen.

Klar geht das und es muss sogar gehen, was aber nicht heißt, dass es leicht ist,denn es bedeutet Unabhängigkeit der Hände und sogar einzelner Finger, was das Ziel eines jeden jahrelangen Klavierunterrichtes ist. Gerade die Differenzierung in der Tonbildung macht das Klavierspiel ja erst zur Kunst, sonst könnte man auch gleich Keybord spielen. Es gibt Musikstücke, wo die Melodieführung und Begleitung gleichzeitig in einer Hand liegt. Da wird es ganz schön kniffelig die Melodei deutlich heraus zu arbeiten.
Also, schön üben. Gibt fantastischen Fingerübungen dazu. Ganz ohne Lehrer klappt das aber nicht. Der hat mehr die Übersicht über deine 10 Finger als du selbst.

Viele Grüße Aurikel

Klavier
Hi watchercallit!

Es geht um die Frage, ob es beim Klavierspielen möglich ist,
GLEICHZEITIG gespielte Töne VERSCHIEDEN LAUT zu spielen.

Ja, ist es. Es ist nicht nur sogar moeglich, rein physikalisch bedingt, wie bereits in einem anderen Artikel erlaeutert, sondern es ist eigentlich unmoeglich alle Toene gleich laut zu spielen.

Beispiel:

Ihr spielt den C-Dur-Akkord C-E-G mit einer Hand (alle Töne
werden also gleichzeitig gespielt), kann man dabei das „C“
lauter spielen, als „E“ und „G“? Bzw. das „E“ lauter spielen
als das „C“ und das „G“.

Ja, kann man. Fingeruebungen sag’ ich dazu nur.
Es ist schon fast schwieriger alle Toene gleich laut zu spielen, weil man durch die Anatomie dazu neigt mit dem kleinen Finger (bei der linken Hand C, bei der rechten G) leiser zu spielen und weniger stark anzuschlagen.

Oder ist es so, daß gleichzeitig gespielte Töne immer dieselbe
Lautstärke haben? Ist das ein „menschliches“ Problem, wenn es
nicht geht, oder geht es auch technisch nicht?

Aeh, nein. Wenn man sich ein Klavier anguckt, dann merkt man, dass die Saiten von Haemmern angeschlagen werden. Die Anschlagdynamik veraendert sich, je nachdem wie feste man auf die Tasten haut. Gleiche Lautstaerke erzielt man nur bei Keyboards OHNE Anschlagdynamik Synthis.

Was passiert, wenn Ihr mit beiden Händen spielt. Kann man dann
Töne gleichzeitig anspielen, aber die Töne der einen Hand
werden lauter angeschlagen, als die Töne der anderen Hand?

Aehhhh… man muss, wie Thomas schon gesagt hat. Die Begleitung wird eigentlich IMMER leiser gespielt und die Melodie folglich lauter.

Falls es nicht geht (in keinem der Fälle): gibt es
Instrumente, wo man Töne gleichzeitig anspielt, aber mit
verschiedener Lautstärke?

Alle Zupfinstrumente z.B… Die Artikulation ist wichtiger Bestandteil und unabkoemmlich.

Ich hoffe, ich habe Euch das Problem einigermaßen verständlich
dargestellt :-s. Es wäre toll, wenn Ihr mir weiterhelfen
könntet.

Hast Du schon, aber was willst Du eigentlich genau wissen?

Carpe noctem,

                    Lou.D

Ja, ist es. Es ist nicht nur sogar moeglich, rein physikalisch
bedingt, wie bereits in einem anderen Artikel erlaeutert,
sondern es ist eigentlich unmoeglich alle Toene gleich laut zu
spielen.

Und warum sollte das unmöglich sein? War mir noch nie ein Problem!

Aehhhh… man muss, wie Thomas schon gesagt hat. Die
Begleitung wird eigentlich IMMER leiser gespielt und die
Melodie folglich lauter.

Sehr viele Kompositionen verlangen dynamische Unterschiede nicht nur „auf 2 Hände verteilt“ sondern auch „innerhalb einer Hand“, da ja nicht immer nur eine Hand die Melodie und die andere die Begleitung spielt.
Diese geforderten Unterschiede auch hörbar zu machen ist halt reine Übungssache…

Hast Du schon, aber was willst Du eigentlich genau wissen?

Ich fand die Frage klar formuliert, was ist dir unklar?

off topic:
Und bezugnehmend auf deine „sehr hilfreiche“ Antwort etwas weiter oben (The Rose): Nicht jeder ist ein Musikgenie, wie du es wahrscheinlich bist. Auch bei leichten Melodien gehört doch etwas Übung dazu, sie einfach herauszuhören. Sei froh, dass du offensichtlich so talentiert bist, gestehe aber bitte anderen zu es nicht zu sein.

Liebe Grüße, Dorli

3 „Gefällt mir“

Hi Dorli!

Ja, ist es. Es ist nicht nur sogar moeglich, rein physikalisch
bedingt, wie bereits in einem anderen Artikel erlaeutert,
sondern es ist eigentlich unmoeglich alle Toene gleich laut zu
spielen.

Und warum sollte das unmöglich sein? War mir noch nie ein
Problem!

Wenn ich mich danebensetze und den Spass ausmessen wuerde, dann wuerden sich Dynamikunterschiede ergeben, die sich eindeutig messen und belegen lassen. Dass es „halbwegs“ gleichmaessig klingt, hab’ ich nicht abgestritten.

Aehhhh… man muss, wie Thomas schon gesagt hat. Die
Begleitung wird eigentlich IMMER leiser gespielt und die
Melodie folglich lauter.

Sehr viele Kompositionen verlangen dynamische Unterschiede
nicht nur „auf 2 Hände verteilt“ sondern auch „innerhalb einer
Hand“, da ja nicht immer nur eine Hand die Melodie und die
andere die Begleitung spielt.
Diese geforderten Unterschiede auch hörbar zu machen ist halt
reine Übungssache…

Stimmt! Dafuer gibt’s ja auch Finger- und Artikulationsuebungen, aber das brauch’ ich Dir ja nicht erzaehlen.

Hast Du schon, aber was willst Du eigentlich genau wissen?

Ich fand die Frage klar formuliert, was ist dir unklar?

Jein! Ich frage mich, was er/sie mit der Frage bezwecken wollte bzw. was er mit dem Wissen vorhat. Was bringt’s ihm/ihr, dass er’s/sie’s jetzt weiss? Denn offensichtlich hat die Person nicht den blassesten Schimmer von Musik/Instrumenten.
Also, was faengt er/sie mit der Information an? Denn ich glaube, dass die Frage eher nur Vorstufe zu irgendwas anderes ist.

off topic:
Und bezugnehmend auf deine „sehr hilfreiche“ Antwort etwas
weiter oben (The Rose): Nicht jeder ist ein Musikgenie, wie du
es wahrscheinlich bist.

Ich bin alles andere als ein Musikgenie, denn sonst haette ich andere Dinge zu tun. Meine SEHR HILFREICHE Antwort besteht aus 2 Teilen. Man kann die Noten im Laden kaufen. Schliesslich sprechen wir von GEMA geschuetztem Material. Da aber der Zeitdruck vorhanden ist, kann ich nur dazu raten sich mal 2 Stunden vor’s Klavier zu klemmen und die Akkorde/Noten rauszuhoeren. Was war daran denn jetzt NICHT HILFREICH?

Auch bei leichten Melodien gehört doch
etwas Übung dazu, sie einfach herauszuhören. Sei froh, dass du
offensichtlich so talentiert bist, gestehe aber bitte anderen
zu es nicht zu sein.

Da die Dame offensichtlich ein Instrument spielt und die Noten wahrscheinlich auch ihren Moeglichkeitsrahmen nicht sprengen halte ich es nicht fuer uebertrieben sich die Noten rauszuhoeren. Das Stueck ist nicht nur simpel, sondern es ist megasimpel. Es spielt ausschliesslich ein Klavier. Nicht mehr und nicht weniger. Klare Melodien und kein Schnickschnack. Jeder der ein Instrument spielt und sich zutraut ein Stueck spielen zu koennen, kann es sich raushoeren. Zumindest nah am Original. Nicht 100%. Ich bin mir absolut SICHER, dass diese Dame das auch kann, sich aber die Arbeit nicht machen will/kann (kann = zeitlich bedingt).

Immer den Ball flachhalten. Ich mag es nicht im Internet indirekt von Leuten angeschossen zu werden. Entweder Du sagst mir einfach, dass Du meinen Artikel scheisse fandest und arrogant oder Du laesst es einfach ganz bleiben.

Mittlerweile befinden sich hier immer mehr Leute im Forum, die anscheinend das Denken ausgeschaltet haben und somit sinnlose Fragen stellen, wie z.B. das Erfragen von Notenmaterial.

Die Leute kriegen 'ne offen und ehrliche Antwort von mir. Punkt. Und meistens IST sie hilfreich. Wer dumme Fragen stellt, kriegt dumme Antworten.

Carpe noctem,

                    Lou.D

Hi Lou!

Wenn ich mich danebensetze und den Spass ausmessen wuerde,
dann wuerden sich Dynamikunterschiede ergeben, die sich
eindeutig messen und belegen lassen. Dass es „halbwegs“
gleichmaessig klingt, hab’ ich nicht abgestritten.

Also wenn sich Dynamikunterschiede nur mehr mit Messgeräten feststellen lassen, sind sie wohl nicht wirklich relevant, oder?

Jein! Ich frage mich, was er/sie mit der Frage bezwecken
wollte bzw. was er mit dem Wissen vorhat. Was bringt’s
ihm/ihr, dass er’s/sie’s jetzt weiss? Denn offensichtlich hat
die Person nicht den blassesten Schimmer von
Musik/Instrumenten.
Also, was faengt er/sie mit der Information an? Denn ich
glaube, dass die Frage eher nur Vorstufe zu irgendwas anderes
ist.

Jeden einzelnen zu fragen, warum er die Frage gestellt hat, würde wohl etwas zu weit führen. Er/Sie wird schon wissen, warum er/sie das wissen will.

Ich bin alles andere als ein Musikgenie, denn sonst haette ich
andere Dinge zu tun. Meine SEHR HILFREICHE Antwort besteht aus
2 Teilen. Man kann die Noten im Laden kaufen. Schliesslich
sprechen wir von GEMA geschuetztem Material. Da aber der
Zeitdruck vorhanden ist, kann ich nur dazu raten sich mal 2
Stunden vor’s Klavier zu klemmen und die Akkorde/Noten
rauszuhoeren. Was war daran denn jetzt NICHT HILFREICH?

Beispiel: Ich möchte mir im Bad Fliesen legen lassen, der Fliesenleger erklärt mir daraufhin, das sei doch nicht schwer, auch von Laien leicht zu bewältigen, in ein paar Stunden würde ich das auch selbst leicht schaffen. Ist das HILFREICH?

Immer den Ball flachhalten. Ich mag es nicht im Internet
indirekt von Leuten angeschossen zu werden. Entweder Du sagst
mir einfach, dass Du meinen Artikel scheisse fandest und
arrogant oder Du laesst es einfach ganz bleiben.

Ich habe niemanden „angeschossen“, sondern lediglich meine Meinung gesagt. Und wenn du es so willst: Ich fand deine Antwort zwar nicht scheisse, auf jeden Fall aber arrogant.

Trotzdem schönes Wochenende!
Dorli

PS: Wer fragt ist dumm - wer nicht fragt bleibt dumm!

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Hi Dorli!

Also wenn sich Dynamikunterschiede nur mehr mit Messgeräten
feststellen lassen, sind sie wohl nicht wirklich relevant,
oder?

Fuer viele Spezis schon (nein, ich gehoere nicht dazu). Guck Dir doch mal Audio/Hi-Fi Zeitschriften an. Die bemaengeln Anlagen, die den Sinuston nicht einwandfrei widergeben, obwohl fuer das menschliche Gehoer nicht mehr erfassbar. *kotz*

Jeden einzelnen zu fragen, warum er die Frage gestellt hat,
würde wohl etwas zu weit führen. Er/Sie wird schon wissen,
warum er/sie das wissen will.

Das wage ich mal hart zu bezweifeln. Aber es war nur 'ne Interessensfrage, also was soll’s?

Beispiel: Ich möchte mir im Bad Fliesen legen lassen, der
Fliesenleger erklärt mir daraufhin, das sei doch nicht schwer,
auch von Laien leicht zu bewältigen, in ein paar Stunden würde
ich das auch selbst leicht schaffen. Ist das HILFREICH?

Ich wuerde mir nicht UNBEDINGT die Fliesen selber legen, weil ich dann keinen mehr zum ankacken hab’, wenn was scheisse gelaufen ist. Die Person hier brauchte diese Noten nicht, um gut darzustehen und eine PERFEKTE Performance abzuliefern. Aus der Not geboren. Und ich habe hierbei nun wirklich nichts im Bereich des nicht-machbaren gefordert. Das Stueck ist MEHR als leicht und ueberschaubar.

Ich habe niemanden „angeschossen“, sondern lediglich meine
Meinung gesagt. Und wenn du es so willst: Ich fand deine
Antwort zwar nicht scheisse, auf jeden Fall aber arrogant.

Arrogant war sie nicht gemeint, aber es gibt halt immer Leute, die meinen sie muessten sich einmischen. Kann sein, dass die Antwort so rueberkommt, aber MEINER MEINUNG nach hab’ ich nichts unmoegliches, geschweige denn wirklich schweres verlangt und zwar NICHT gemessen an meinem Klavier"talent".

Carpe noctem,

                    eclipze

P.S. Nur der Weise fragt, der Dumme schweigt.

P.S. Nur der Weise fragt, der Dumme schweigt.

eben! :wink:

Zur Erläuterung
Hallo nochmal,

vielleicht sollte ich kurz sagen, worum es mir eigentlich ging.

Ich selbst weiß „natürlich“ auch, wie ein Klavier aufgebaut ist und funktioniert. Ich spiele selbst aber kein Klavier, sondern ich habe Orgel gelernt, und die ist normalerweise nicht anschlagdynamisch :wink: Deswegen war ich nie mit den Problemen konfrontiert, Töne gleichmäßig oder bewußt verschieden laut anzuschlagen.

Ich stellte mir bislang vor, wenn man Töne gleichzeitig spielen will, drückt man die Tasten gleichzeitig. Für einzelne Töne lauter oder leiser müßte man einzelne Tasten „langsamer“ oder „schneller“ drücken als die anderen. Aber dann könnte man die Finger nicht gleichzeitig „gestartet“ haben, sondern zu verschiedenen Zeiten, damit im Endergebnis die Hämmer gleichzeitig und dennoch mit verschiedener Kraft auf die Saiten auftreffen, und gleichzeitig verschieden laute Töne erzeugen.

Inzwischen vermute ich aber, man „kippt“ als Klavierspieler einfach seine Hand ein wenig seitlich, so daß der Finger, der den stärksten Anschlag produzieren soll, den kürzesten Weg hat, so daß dieser, wenn alle Finger der Hand gleichzeitig anschlagen, tatsächlich am lautesten klingt.

Klingt kompliziert? Dazu ein Beispiel: angenommen, drei Sportler laufen 100m. Einer sehr schnell, einer mittel, einer langsam (entsprechend dem Anschlag des Hammers auf der Klaviersaite). Nicht der schnellste soll zuerst eintreffen, sondern alle gleichzeitig. Dazu müssen sie zu verschiedenen Zeiten starten (analog dem Anschlag eines Akkords mit verschiedenlauten Tönen). Es erschien mir einfach schwierig, den genauen Zeitpunkt immer festzustellen, damit das gewünschte Ergebnis (=Ton) erzeugt wird.

Und hier noch der technische Hintergrund für meine Frage: ich tiftele eventuell bald an einer elektronischen Abfrage für ein MIDI-Keyboard. Im Gegensatz zu sonst soll dabei die Abfrage nicht seriell sein, sondern parallel, und erst später serialisiert werden. Jede Taste soll also immer erfaßt werden, und die Frage war, ob bei mehreren gleichzeitig gedrückten Tasten auch unterschiedliche Anschlagsdynamik auftreten kann, wenn es Töne innerhalb einer Hand sind. Dann müßte man entsprechenden Aufwand bei der Auswertung betreiben, den man sich sparen könnte, falls die Töne dann immer genau eine Lautstärke hätten.

Gruß,
Watchercallit.