kennt jemand den Anschlag-Unterschied zwischen einem Klavinola und einem Klavier?
Der Musiklehrer meiner Tochter weigert sich, dass wir ihr ein
klvinola kaufen. Dies wäre aber vom Geld und vom Platz und der "Stillschaltung " für unsere Wohnung (Mehrfamilienhaus) günstiger.
Der Musiklehrer meint, der Anschlag wäre ganz anders.
Ich hab mir das ganze mal zeigen lassen und keinen Unterschied gehört und gemerkt, wobei ich hier kein Fachmann bin.
Vom Verkäufer, dem es ja lieber sein könnte, mir ein Klavier zu
verkaufen, wurde mir gesagt, dass selbst ein Musikprofessor damit arbeiten würde.
Kann mir hier jemand helfen?
Hallo Ursula,
ich vermute Du meinst ein „Clavinova“ von Yamaha. oder??? Also ein elektronisches Klavier.
Sicherlich ist der Anschlag beim „Clavinova“ ein bischen anders, aber ich bin nicht der Meinung, dass man nur auf einem „richtigen“ Klavier das spielen erlernen kann!!! Das Anschlagsgefühl kommt dem eines echten Klaviers doch schon recht nahe, ok PUristen werden mich in der Luft zerreissen!
Vor allen Dingen ist da ja auch das Lautstärkeproblem wie Du geschrieben hast. Also: lass Dich nicht beirren und kauf ruhig das Elektrische Ding. Der Klavierlehrer scheint mir ein wenig eingefahren und borniert zu sein, wenn er von Euch verlangt (muss mahn sich mal vorstellen *aufreg!*) ein „echtes“ Klavier anzuschaffen. Warum nicht gleich einen Flügel??? 
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Seh ich genau so.
Schau Dich lieber nach einem neuen Klavierlehrer um !
Richard
Nun ja…
Ich bin selbst Klavierlehrer und unterrichte auch eine ganze Reihe Schüler, die zu Hause ein Clavinova oder anderes E-Piano haben. Dies ist auch - vor allem wenn Geld, Platz und Lautstärke eine Rolle spielen - eine akzeptable Lösung, da die Geräte zumindest in der gehobeneren Preisklasse mittlerweile in Klang und Anschlag soweit entwickelt sind, dass sie für die ersten paar Jahre Unterricht ausreichen.
ABER:
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bitte kein 2000 DM E-Piano mit oft auch kleinerem Tastenumfang, schlechter Mechanik und vor allem klanglich nur sehr bescheidenen Ergebnissen. Das macht sehr schnell keinen Spass mehr und kann so auch den Fortschritte im Spielen behindern
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Man muss sich drüber im klaren sein, dass solche Geräte nach 1-2 Jahren praktisch keinen nennenswerten Wiederverkaufswert haben. Das passiert einem mit einem Klavier nicht (es sei denn es handelt sich um einen fragwürdigen China-Import o.ä. für 3000 DM)
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für fortgeschrittene Spieler ist ab einem bestimmten Niveau definitiv dann eben doch ein Klavier angesagt.
Soweit kommt vielleicht nicht jeder Schüler, aber wenn es soweit kommt, ist das Spielen von entsprechender Literatur auf einem E-Piano eine Zumutung, auch wenn Laien den Unterschied vielleicht nicht bemerken. -
Nach meiner Erfahrung ist es leider oft so, dass Verkäufer eben nicht lieber Klaviere, sondern E-Pianos verkaufen.
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Dass ein Musikprofessor sowas benutzt (das tue ich auch, weils halt nicht immer anders geht), beweist eigentlich gar nichts.
Fazit:
Wenns nicht anders geht wegen Platz oder Lautstärke, kann man auch ein E-Piano kaufen.
Nur aus Geldgründen würde ich es nicht tun, denn zwischen einem guten E-Piano (3500-4000) und einem brauchbaren Klavier (ab 6000-7000, nach oben keine Grenzen *g) sind die Preisunterschiede nun auch wieder nicht sooo gross, vor allem, wenn man die Werterhaltung berücksichtigt.
Gruss
Klaus
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