Ich möchte für mein Patenkind gerne monatlich einen Kleinstbetrag anlegen; das Geld soll sie dann zum 18. Geburtstag bekommen. Ich dachte da an ca. 60,- € im Jahr. Bloss, was mache ich sinnvollerweise mit diesem ‚Kleingeld‘?
Jegliche halbwegs vernünftige Anlageform fägt erst bei einer höheren Einlagesumme an, oder?
Ich dachte jetzt, irgendwo ein normales Sparbuch besorgen und dann, wenn genug da ist. evtl. erstmal auf Bundesschatzbriefe umsteigen und dann in 10 Jahren mal weitersehen. Oder ist das eine total dämliche Idee?
Es ist vielleicht nicht die sinnvollste denkbare Lösung, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen (z.Zt. bei vielen Direktbanken 3% Zins), aber jedenfalls noch deutlich sinnvoller als ein Sparbuch (mit 1-1,5% Zins) bei einer Filialbank.
Und dann kannst Du ja nach ein paar Jahren immer noch überlegen, auf andere Anlagen umzusteigen…
Es ist vielleicht nicht die sinnvollste denkbare Lösung, ein
Tagesgeldkonto zu eröffnen (z.Zt. bei vielen Direktbanken 3%
Zins), aber jedenfalls noch deutlich sinnvoller als ein
Sparbuch (mit 1-1,5% Zins) bei einer Filialbank.
Stimmt, das hatte ich vorhin vergessen zu fragen!
Aber wo?
mal eine lösung aus dem leben gegriffen… warum verkonsumierst du nicht lieber die 60 EUR p.a. und machst dir was draus. bei den lächerlichen zinsen heutzutage…
wenn du 60 x 18 anlegst, dann bekommst du bei 2,5% nach 18 jahren 1376 EUR raus. also runde 300 EUR zinsen und das auf 18 jahre…
schenk ihr lieber zum 18. 1500 EUR und fertsch, hat sie mehr davon und du auch, auch in den 18 jahren vorher
hier schreibt Ann-Kathrin, Martins Patenkind. Er hat für mich jeden Monat 10 Mark auf die Seite gelegt. Nach 7 Jahren war das mit Zinsen so viel, dass wir mit dem Reisebus, als ich 13 war, nach Paris fahren konnten und viel gesehen haben. Das Zimmer war etwas klein, aber wir waren ja auch nur zum Pennen da. Für die Schule hat das auch was gebracht, ich werde jetzt besser in Franz, echt. Bei meiner Konfi hat er dafür von mir ein Tütchen mit „Vergissmeinnicht-Samen“ bekommen (die hat er auch eingesät, wie er mir am Telefon sagte) und ich habe ihm gesagt, dass ich weiterhin an den Osterhasen und den Weihnachtsmann glauben werde (hihi!).
Der Zeitpunkt für die Reise war wohl ganz ok., denn jetzt bin ich doch oft mit Jungs unterwegs. Ich hoffe, er spart weiter für mich."
Ann-Kathrin
bzw. Martin, dersichfreutdassdudirgedankenmachst.
angesichts der langen Laufzeit würde ich unbedingt in Aktien (Aktienfonds) gehen. Da zucken zwar wegen der letzten zwei Jahre viele zusammen, aber auf 20 Jahre sollte das hinhauen. Da dürftest Du mit 8-12% rechnen, und damit wird die Sache schon interessant.
Um die gewisse Mindestsumme pro Monat zu erreichen, beteiligst Du Dein Patenkind einfach an Deinem eigenene Sparplan.
Andreas
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]