wer hat erfahrung damit, Farbnegativ Kleinbildfilme zu scannen und (natürlich farbrichtig) in den PC zu bringen. Was kostet solche Einrichtung, Hersteller, geht das einfach oder ist das aufwendig? Einfach alle Fargen halt, wie man da am schnellsten rankommt und damit arbeiten kann.
wer hat erfahrung damit, Farbnegativ Kleinbildfilme zu scannen
und (natürlich farbrichtig) in den PC zu bringen.
Ist mit einem handelsüblichen Kleinbildscanner kein Problem. Die kosten allerdings in vernünftiger Qualität um die 1000 Mark.
Die Variante mit Durchlichtaufsatz für Flachbettscanner ist kaum zu empfehlen.
Bleibt die Frage, ob es nicht einfacher ist, von den Vergrößerungen zu scannen. Ein Papierabzug kostet eher weniger als 50 Pfennig. Da würde sich der Scanner also erst nach 2000 Scans ‚lohnen‘. Es sei denn, es geht Dir um die Schnelligkeit.
> Hersteller,
Minolta, Nikon, Polaroid…
geht das einfach oder ist das
aufwendig?
Wenn der Scanner einmal ‚läuft‘, ist es völlig unproblematisch.
Tschö!
Martin
Die kosten allerdings in vernünftiger Qualität um die 1000
Mark.
Stimmt leider und wird leider auch nur rel. langsam billiger
Die Variante mit Durchlichtaufsatz für Flachbettscanner ist
kaum zu empfehlen.
Völlig richtig!
Bleibt die Frage, ob es nicht einfacher ist, von den
Vergrößerungen zu scannen. Ein Papierabzug kostet eher weniger
als 50 Pfennig. Da würde sich der Scanner also erst nach 2000
Scans ‚lohnen‘. Es sei denn, es geht Dir um die Schnelligkeit.
Hey, wo bleibt denn Dein Qualitätsanspruch. Die meisten Abzüge für 5 Groschen sind doch nur zum schnellen Anschauen geeignet (Farbstiche, unscharf…). Einigermaßen gute Qualität kosten schon deutlich mehr. Außerdem ist die Qualität eines noch so guten Abzugs nicht annähernd so gut wie ein Originalnegativ!
Vereinfacht: Es gibt 4 Qualitätsstufen (z.B. für den Druck in A4): 1. Du scannst ein 10x15-Farbfoto und vergrößerst es (Qualität schlecht). 2. Du lässt ein Miniposter 20x30 im Labor machen und scannst es im Flachbettscanner (Qualität ziemlich gut). 3. Du scannst das Negativ in einem KB-Filmscanner (Qualität ziemlich gut = wie bei 2). 4. Du lässt in einer Lithoanstalt das Negativ in einem Trommelscanner scannen (Qualität sehr gut, obwohl nicht alle Lithoanstalten den optimierten Umrechnungslogarhitmus für Negative haben, weil Trommelscanner ursprünglich für Dias entwickelt wurden).
Für den Druck gilt: Eine Aufsicht (=Foto) soll bis maximal 100% im Druck abgebildet werden, d.h. üblicherweise keine Vergrößerung, zumindest keine starke - 120 oder 130 % gehen bei einem sehr scharfen Print schon mal! Negative können beliebig vergrößert werden - irgendwann wird halt mal das Filmkorn zu sehen sein. Handelsübliche KB-Filmscanner schaffen meistens bis ca 2.800 dpi (Dots per inch = Punkte pro 2,54 cm), derzeit ist bei 4000 dpi das Ende der Fahnenstange erreicht (= ca. 1.300 % optisch). Bei Trommelscannern geht es noch weiter.
Ein 10x15-Foto kostet so 40 bis 50 Pfennig. Ein 20x30-Miniposter kostet (in der Amateurausarbeitung) so um die 4 DM. Ein Filmscanner kostet 1000 bis 2500 DM. (Nikon, Minolta usw. Wichtig ist besonders beim Negativ die ICE-Funktion, die Staub und Kratzer entfernt - besser als es die Funktion „Störungen entfernen“ im Photoshop kann! Negative zeigen beim Scannen jedes mikroskopische Staubkörnchen - besonders in glatten Flächen wie z.B. Himmel sehr störend!). Ein Scan vom Trommelscanner kostet je nach Ausgabegröße zwischen 40 DM („Minimum“) und 250 DM (A4).
Was beim Negativ-Scannen wichtig ist: Du musst beim Scannen die Parameter (Kontrast, Helligkeit, Farbstich, Gradationskurven …) schon im Scan-Menü des Scanners so genau wie möglich einstellen. Lieber nochmal scannen, wenn es danebengegangen ist. Im Photoshop kannst Du Scanfehler nicht mehr wirklich beheben. D.h. wenn Du z.B. zu dunkel gescannt hast, dann bekommst Du in die unterbelichteten Schatten im Photoshop keine Zeichnung mehr rein … Insgesamt ist Negativ-Scannen etwas „heikler“ als Dia-Scannen, aber mit ein wenig Übung bekommt man auch das Gefühl, z.B. mit der Pipette in Hauttöne reinmessen und feststellen, ob es ein angenehmer Hautton wird oder aus was ein neutraler, mittlerer Grauton besteht …