Hallo,
- Finger weg von allem, was keine Glühlampe ist - auch weisse
LEDs liefern kein durchgehend weisses Licht, sondern 3
Spektralbereiche, für optische Messungen ungeeignet.
Auch eine Glühlampe liefert nur ein gewissen Spektralbereich.
Weiße LED liefern aber üblicherweise keine 3 Spektrallinien,
sondern auch nur ein rel. gleichverteiltes Spektrum mit einem
gewissen erhöhten Blauanteil. Das hängt aber auch vom Typ ab.
Beim sogenannte „warm-weiss“ ist der Blaustich stark unterdrückt.
http://de.wikipedia.org/wiki/LED
Nur spezielle Systeme arbeiten tatsächlich mit RGB-LED.
Ansonsten handelt es sich um ein Refraktormeter und nicht um
ein Spektrometer.
http://de.wikipedia.org/wiki/Abbe-Refraktometer
Wahrscheinlich wäre sogar eine einfachfarbige Beleuchtung
(z.B. grüne LED) vorteilhafter, weil da Farbsäume infolge
chromatischer Aberration vermieden werden und auch die
Wellenlängenabhängigkeit der Totalreflektion nicht kritisch ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Chromatische_Aberration
- wenn du 230V-Lampen nimmst, brauchst du ja keinen Trafo -
aber „Birnchen“ mit 230V gibt es kaum. Du kannst dich aber mal
bei Möbeln umsehen, da gibt es vielleicht passende
Innenbeleuchtungen für Glasschränke u.ä.
Das alles zusammen halte ich nun wirklich für einen
schlechten Vorschlag 
Laien imm Sinne der VDE eine Beleuchtung mit 230V-Lämpchen
anzubeiten ist grober Unsinn.
Natürlich ist aus Sicherheitsgründen bei solch einem kleinen
Gerät nur Schutzkleinspannung zu empfehlen .
Evtl. auch Batterie/Akkubetrieb.
Da ist ein Kaufnetzteil, welche „sichere Trennung“ garantiert
immer zu empfehlen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinspannung
Ob’s nun Lämpchen oder LED sein sollen, hängt auch von der
Konstruktion und den optischen Randbedingungen ab.
Lampen strahlen ja rundum recht gleichmäßig ab. Nur ein kleiner
Teil des Lichtes wird im Refraktometer nutbar sein.
LED dagegen haben einen begrenzten Abstrahlwinkel und eine rel.
inhomogene Abstrahlcharakteristik.
Falls die Homogenität zu schlecht ist, kann man z.B. ein Mattglas
dazwischen setzen.
Für Lämpchen sucht man sich am besten ein stabilisiertes Netzteil,
welches die Nennspannung der Lämpchen liefert und mindestens
soviel Leistung bringt, wie die Lämpchen als Nennleistung aufnehmen.
Die Lämpchen können z.B. von Taschenlampen stammen oder auch aus
dem Modellbau -> sehr keine Bauformen (z.B. Eisenbahn).
Also bei z.B. 2 mal 6V/3Watt braucht man ein Netzteil für 6V und
mind. 6W, besser mit Reserve also ca. 10W.
Bei LED sind runde Bauformen mit Durchmesser 3mm oder 5mm üblich.
Eine Standard-LED wird meist mit ca. 10…20mA betrieben.
Man braucht aber immer eine Stromquelle, statt Spannungsquelle.
Am einfachsten realisiert man dies durch einen Vorwiderstand.
Dann muß das Netzteil also mit einer Spannung nehmen, welche
deutlich höher als die Flußpannung der LEd ist.
Bei weißer LED ca. 3…4V, Bei grüner LED ca. 2,2V.
Ein Netzteil mit 5V oder 6V geht hier also immer.
Bei 2mal 6V /20mA wären es gerade ca. 240mW Leistung.
Da reicht also das kleinste verfügbare Steckernetzteil immer aus.
Höhere Spannungen sind kein Problem. Man kann ja den Vorwiderstand
anpassen (überflüssiger Spannungsabfall wird aber am Widerstand
verheizt.). Bei LED-Beleuchtung muß das Netzteil auch nicht
stabilisiert sein, aber es sollte Gleichspannung rauskommen.
Kleine und preiswerte Steckernetzteile gibt es z.B. bei Reichelt.
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=0;GROUPID=3767;…
Gruß Uwi
Gruß Uwi