Kleine Bitte an Hundehalter

Moin
eine kleine Bitte an alle Hundehalter.
Zum Schutz von Jungwild aller Art,
seit bitte so tierlieb und leint eure Hunde bis ca. Juni zunmindest im Wald an!
Rehe sind jetzt hochtragend, Sauen werfen in nächster Zeit und der Rest der Tierwelt möchte gerne seine Jungen großziehen.
Daher! Bitte seit Tierschützer und leint Hunde aller Rassen an

Das Wild und die Natur dankt es euch

Gruß Steffen

Brut- und Setzzeit
Hallo,

das Stichwort heißt „Brut- und Setzzeit“, während der Hunde im Wald anzuleinen sind. Die genauen Vorschriften variieren je nach Gemeinde, wie die gesamten Vorschriften zur Anleinpflicht.

Bei uns müssen Hunde im Wald ganzjährig angeleint sein, daher ist die Brut- und Setzzeit nichts anderes als sonst. Es ist Anleinpflicht auf dem Bürgersteig, im Wald und an Wegen, die an Gewässern entlang gehen. Somit bleiben Feldwege/Spazierwege über Felder und Wiesen sowie spezielle Hundeausläufe zum Ableinen übrig.

Gruß,

Myriam

Hallo,

es gibt auch sehr vernünftige Gemeinden, z.B.
http://www.wildemann.de/brut-und-setzzeit.html

Gruß Steffi

Hi Myriam…
gut drauf oder wie???
Soll ich in Waidmannsprache hier schreiben oder so daß es der Laie begreift. Und im Wald herscht kein genereller Leinenzwang außer die Gemeinde schreibt es explizit vor.
Das BWaldgesetz gibt vor daß der Hund in Ruf oder Sichtweise zu gehorchen hat.
Mehr nicht. Daher mein Aufruf. Danke übrigens für den freundlichen Tonfall.

Steffen

Hallo Steffen,

Soll ich in Waidmannsprache hier schreiben oder so daß es der
Laie begreift. Und im Wald herscht kein genereller Leinenzwang
außer die Gemeinde schreibt es explizit vor.

Ich habe mir lediglich erlaubt, das Stichwort zu ergänzen, unter welchem der Hundehalter bei seiner Gemeinde die entsprechenden Regelungen einsehen bzw. erfragen kann.

Mehr nicht. Daher mein Aufruf. Danke übrigens für den
freundlichen Tonfall.

Ich habe keine Ahnung, was Dein Problem ist. Wenn Du nicht möchtest, dass man zu Deinen Postings etwas ergänzt, schreib das doch bitte demnächst gleich dazu.

Gruß & schönes Eiersuchen,

Myriam

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es gibt auch sehr vernünftige Gemeinden, z.B.
http://www.wildemann.de/brut-und-setzzeit.html

Ich habe den Eindruck, dass es paradoxerweise in ländlichen, weniger dicht besiedelten Gebieten (wo es ja potentiell mehr Wild gibt) entspannter gehandhabt wird als in den dichter besiedelten Gebieten, wie z.B. hier im Rheinland oder im Ruhrgebiet.

Bisher habe ich meinen Hund im Wald nicht angeleint, da es nicht nötig war - Hund blieb auf dem Weg und war jederzeit unter Kontrolle. Bußgeld hätte ich bezahlt. Nun ist der alte Hund letzte Woche in die ewigen Jagdgründe gegangen und die vermutliche Nachfolgerin ist deutlich jünger. Bin mal gespannt, wie es weitergeht …

Gruß,

Myriam

Hallo Myriam,

es liegt wohl weniger an der Dichte der Wildbesiedelung, als an der Dichte der Menschenbesiedelung.
Wo es mehr Menschen gibt, regen sich auch mehr Menschen auf, in Folge wird immer mehr reglementiert, die Freiheit des Menschen (mit seinem Tier) immer mehr eingeengt.

Gruß Steffi
(glücklich hier oben zu wohnen)

Hallo
Ist eigentlich klar, in der Setz- und Brutzeit (v.A. der Bodenbrüter)
gehören die Hunde im Wald an die Leine. Dies auch in der Gefahr mit den
militanten Hündelern (solche gibt es!) in den Clinch zu kommen.
Wir haben 4 Hunde und alle lieben andere Tiere, jagen gelegentlich Katzen,
auch die eigene, um sie dann abzulecken, was manchmal «Ohrfeigen» erzielt.
Trotzdem ist auch nur das «Nachrennen» für die Wildtiere in dieser Zeit,
sehr heikel und eine Begegnung mit Jungvögeln für diese oft unabsichtlich
tragisch.
Viele Gssetze, auch in der Schweiz, besagen, dass der Hund im Wald
unter Kontrolle gehalten werden muss, d.h. auf Abruf (bedeutet, dass
der Hund jederzeit zurückgerufen werden kann).
Das ist leider nur sehr selten zu sehen, wenn plötzlich eine Reh oder ein
Haase auftaucht (auch bei unseren, trotz Hundesport).
Dazu kommt, dass in der Schweiz (in bestimmten Kantonen) ein Jäger einen
wildernden Hund, und das ist jeder, der eine Wildtier (in der Setzzeit)
verfolgt, stante pede abschiessen kann.
Es gibt auch sehr militante Jäger!
Solche Abschüsse sind uns auch aus D und A bekannt geworden, ob rechtens
oder nicht (ich glaube nicht) jedenfalls gab es deswegen Prozesse, was
allerdings den Hund nicht mehr lebendig machte.
Anyway, wir Hundebeitzer müssen versuchen auch die Wildtiere zu schützen
und last but not least mit den Jägern auszukommen - dies sagt auch mein
Kollege, Zoologe, Hundbesitzer (Terrier) und Tier- und Pflanzenschutzaufseher
des Bezirks.
Mit tierfreundlichen Grüssen
Marc

Hallo Steffi,

es liegt wohl weniger an der Dichte der Wildbesiedelung, als
an der Dichte der Menschenbesiedelung.
Wo es mehr Menschen gibt, regen sich auch mehr Menschen auf,
in Folge wird immer mehr reglementiert, die Freiheit des
Menschen (mit seinem Tier) immer mehr eingeengt.

Sicherlich liegt es auch an der Dichte der (in diesem Fall) Hundebesiedelung. Wenn hier im Park ein Hund hinsch… , sagt auch keiner etwas. Wenn das 30 Hunde tun, ist es ein anderes Thema.

Ralph

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