Ich habe eine Doku gesehen wo sie einen kleinen Chip gezeigt haben der zwischen ein Gerät geklemmt wird in einer Lüsterklämme o.ä. und dann kann über das Hausstromnetz jedes Gerät gesteuert werden nur weiß ich nicht mehr wie die Sendung heißt oder unter welchen Namen sie den Chip gezeigt hatten.
Weiß jemand wie der „Wunder Chip“ heißt und wo man den vllt. schon kaufen kann?
Ich habe eine Doku gesehen wo sie einen kleinen Chip gezeigt
haben der zwischen ein Gerät geklemmt wird in einer
Lüsterklämme o.ä. und dann kann über das Hausstromnetz jedes
Gerät gesteuert werden nur weiß ich nicht mehr wie die Sendung
heißt oder unter welchen Namen sie den Chip gezeigt hatten.
Weiß jemand wie der „Wunder Chip“ heißt und wo man den vllt.
schon kaufen kann?
Die nannten das „Digitalstrom“.
Ein ganz, ganz alter Hut.
Es werden Schaltsignale über die 230V aufmoduliert.
Was mich wundert ist die Miniaturisierung - denn ein bisserl Wärme entsteht immer beim elektronischen Schalten, und die kann das kleine Gehäuse nur schlecht abführen.
Was mich wundert ist die Miniaturisierung - denn ein bisserl
Wärme entsteht immer beim elektronischen Schalten, und die
kann das kleine Gehäuse nur schlecht abführen.
in CMOS-Technik fließt kein Strom, und dadurch entstecht im Chip keine Leistung, und am Anschluss sollte keine Spannung abfallen, also auch keine Leistung. Also entsteht nicht soviel wärme.
Die „neuen“ Digitalstromadapter sind etwa Lüsterklemmengross und schalten durchaus Leistung. Sie werden vor den Geräten angebracht und nehmen sie auf Commando komplett vom Netz.
cu
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
in CMOS-Technik fließt kein Strom, und dadurch entstecht im
Chip keine Leistung, und am Anschluss sollte keine Spannung
abfallen, also auch keine Leistung. Also entsteht nicht soviel
wärme.
Die Leistung wird dann in den Geräten geschaltet.
Die „neuen“ Digitalstromadapter sind etwa Lüsterklemmengross
und schalten durchaus Leistung. Sie werden vor den Geräten
angebracht und nehmen sie auf Commando komplett vom Netz.
Hmm. digitalstrom.org sagt, dass die auch Dimmen können. Dann wird es mit der Verlustleistung aber schon haarig. Alle mir bekannten Dimmer erzeugen eine gewisse Abwärme.
Mich stört:
Der Name. Digitalstrom impliziert eine neue, digitale Stromart. Dabei handelt es sich nur um die Übertragung von Daten über das 230V Netz, was es so (aber nicht so klein und nicht so einfach) schon ewig gibt.
Angeblich ohne nennenswerten Mehrpreis. Na, glauben wir es mal.
Angeblich völlig sichere, problemlose Übertragung. Na, wir werden es sehen.
Ich finde toll:
Die Miniaturisierung.
Die angeblich simple Verknüpfung. Ich kenne PowerProject (für Powerline EIB), das ist für die meisten Anwendungen überdimensioniert.
Hmm. digitalstrom.org sagt, dass die auch Dimmen können. Dann
wird es mit der Verlustleistung aber schon haarig. Alle mir
bekannten Dimmer erzeugen eine gewisse Abwärme.
Die Teile sollen auch „nur“ 120W können.
Mein Problem ist eher die Mensch System Schnittstelle. Ein guter Teil der Leute können die Uhr am VHS … ähm … DVD-Recorder nicht einstellen. Wie sollen die festlegen welcher Chip an welchem Gerät hängt und zu welchem Schalter past (ohne dabei dem Nachbarn das Licht auszuknipsen) ? Als Massenprodukt ab Werk eingebaut kann ich mir die Teile nicht vorstellen. Und wer wirklich sein Haus automatisieren möchte hat schon soviel zur Auswahl. Gut die Signalübertragung per Stromkabel ist ein Vorteil, aber das wars dann auch.
Ich habe gehört, das bei Powerline-Netzen die Datenübertragung nicht über den Zähler hinausgehen geht und mindestens eine 3 Meter Paralellführung unterschiedlicher Phasen gegeben sein müssen, um eine Verbindung herzustellen. Gilt das bei den hier angesprochen „Netzwerken“ nicht? Oder ist meine Info falsch?