Wissentschaftler haben ausgerechnet, dass die Gefahr vom Hund gebissen zu werden um den Faktor 3 geringer ist, wenn dieser in Familien mit Kindern aufwächst. 70 % aller Hunde sind in Familien mit Kindern augewachsten, die anderen 30 % nicht. Geht man davon aus, dass jährlich 3000 Briefträger gebissen werden, wenn diese das Grundstück betreten wie vielen Briefträgern könnten man solch einen Angriff ersparen, wenn alle Hunde in Familien mit Kindern aufwachsen ??
mit x = BissWahrscheinlichkeit in Familien mit Kinder,
N = Anzahl der Hunde (brauchen wir nur hilfsmäßig)
70%*x*N + 30%*3x*N = 3000.
Umgestellt:
70%*x*N + 90&*x*N = 3000
160%x*N = 3000
x*N = 1875
Annahme 1: die anderen 30% werden garnicht erst angeschaft
70%*x*N = 1312.5 Briefträger
Annahme 2: Hundeanzahl unverändert, aber alle haben kinder:
10%*x*N = 1875
Hoffe ich mal, muß morgen auch wieder arbeiten, gute nacht
achim
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Hallo, Peter,
diese Rechenaufgabe mag ja vielleicht als solche ganz nützlich sein, sinnvoll ist sie nicht.
Hunde beißen nicht, weil sie „kinderlos“ aufgewachsen sind, sondern weil sie ihr und ihres „Rudels“ Revier gegen den Eindringling Briefträger verteidigen, der ja nun einmal eindeutig nicht zum Rudel gehört. Im Gegenteil, die Motivation zum Angriff steigt m.E. sogar, wenn das Rudel auch noch „Junge“ zu verteidigen hat.
Insofern ist die Aufgabe ziemlich an der Realität vorbei.
Wollte ich - auch wenn ich zur rein akademischen Rechnung nichts beitragen konnte wenigstens angemerkt haben.
Grüße
Eckard.
die Bißwahrscheinlichkeit für Hunde, die in Familien mit Kindern aufwachsen, ist einfach deshalb geringer, weil sich Eltern von (noch im Jugendalter befindlichen) Kindern bei der Anschaffung eines Hundes vorwiegend für solche Rassen entscheiden, die gerade die Eigenschaft, nicht bissig zu sein, aufweisen. Der Zusammenhang zwischen „Kinder in Familie“ und „Hund beißt nicht“ ist keine Kausalität, sondern eine Korrelation.