Quelle: www.onlinekosten.de
Verwiesen sei insbesondere auf den Kommentar von „onlinekosten.de“!
Das Gerücht, dass hier im Forum T-Online-Mitarbeiter kräftig gegen die „Kleinen“ wettern, erscheint mir immer logischer. Es wäre ein erneutes Armutszeichen dieses Riesen…
Armes Deutschland!
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"Neue Stellungnahme von NGI zur Flatrateabschaltung (Update)
Donnerstag, den
05.10.00 07:48
aus den Bereichen Provider, Internet / WWW
Der Provider NGI hat auf seiner Internetseite eine neue Stellungnahme zur Flatrateabschaltung veröffentlicht. Die Hauptschuld für die Abschaltung wird der Deutschen Telekom AG zugewiesen:
ngi-flat momentan nicht verfügbar
Da es uns nicht möglich war, eine Einigung mit der Deutschen Telekom AG zu erzielen, kann eine Einwahl über unsere bisherige Einwahlrufnummer nicht mehr erfolgen.
Damit hat die Deutsche Telekom AG eine Monopolstellung Ihrer Tochter T-Online im Bereich der Flatratetarife faktisch erreicht. NGI konnte sich innerhalb kurzer Zeit zum zweitgrössten Flatrateanbieter in Deutschland entwickeln.
Da innerhalb von wenigen Tagen die für unseren Tarif ngi-flat benötigte Netzinfrastruktur ausserhalb der DTAG nicht zur Verfügung zu gestellt werden kann, steht unsere neue Einwahlrufnummer für diesen Tarif momentan nicht zur Verfügung. Mit deutlich mehr als 500 Millionen Onlineminuten pro Monat konnte ein Volumen erreicht werden, welches eine sofortige Aktivierung eines alternativen Carriers unrealisierbar macht.
Wir bemühen uns, schnellstmöglich die erforderlichen Kapazitäten für einen unserem technischen Standard entsprechenden Betrieb bereitzustellen und möchten uns bei allen Betroffenen für die Unannehmlichkeiten entschuldigen.
Onlinekosten.de wird sich weiter um eine ausführliche Stellungnahme von NGI bemühen. Sobald uns diese vorliegt, werden wir Sie natürlich darüber informieren.
Update:
Nach Berichten der FinancialTimes in ihrer heutigen Ausgabe, hat NGI angeblich offene Rechnungen in Höhe von 20 Millionen DM bei der DTAG. Dies würde bei den angegebenen monatlichen Minutenvolumen von NGI in etwa 2 Monatsumsätze entsprechen.
Kommentar:
Es ist sicher ärgerlich, dass wieder ein Provider in Zahlungsschwierigkeiten geraten ist und seinen Flatrate-Tarif nicht weiter anbieten kann. Man muß sich jedoch die Frage stellen, warum einer nach dem anderen vom Markt verschwindet und letztlich nur 2 große Konzerne (T-Online und AOL) übrig bleiben, die vieleicht auf Grund fehlender Konkurrenz ebenfalls ihre Flatrates einstellen oder verteuern werden.
Hier zeigt sich deutlich, dass es noch einiges zu tun gibt für Politik und Regulierungsbehörde. Deutschland soll Internet-Land Nr. 1 werden, so zumindest nach großmundigen Aussagen bekannter Politiker. Die Realität sieht jedoch etwas anders aus: Deutschland ist auf dem besten Weg zurück zum Land der unbezahlbaren Internetzugänge."
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Mein Kommentar:
Ich fürchte, dass es das wohl dann gewesen ist. Für NGI und ein finanzierbares, freies Surfen im Netz. Jetzt fehlt nur noch, dass AOL und T-Online sich absprechen, welche Informationen im Netz abgerufen werden dürfen.
Grüße
DerDUDE