Kleingewerbe und Krankenversicherung

Hallo!

Ich habe aus der Arbeitslosigkeit (ALG II) ein Kleingewerbe gegründet und beziehe auch jetzt noch einen Teil ALG II ergänzend zu meinen Einnahmen. Deshalb bin ich auch noch über das ALG II krankenversichert.

Ich möchte gerne Anfang 2008 mit meinem Freund zusammenziehen, wodurch ich dann aus dem Bezug von ALG II komplett rausfalle (eheähnliche Gemeinschaft) und mich demnach ja auch selbst krankenversichern muß.

Nun habe ich den Online-Beitragsrechner meiner Krankenkasse bemüht, der einen monatlichen Beitrag von über 260 € ausspuckt *wow*
Damit wäre ich und auch mein Kind krankenversichert. Ein ganz schöner Batzen Geld, absolut nicht rentabel so das Gewerbe weiterzuführen.
Wie ich es verstanden habe, werden mehr als 1800 € als Mindestbemessungsgrenze genommen, mein Gewerbe bringt bisher nicht mal die Hälfte davon.

Habe ich denn irgendwelche Möglichkeiten diesen Betrag zumindest zu drücken?
Spielt es eine Rolle, wieviele Stunden im Monat/pro Woche man für das Gewerbe aufwendet?

Irgendwelche grundsätzlichen Tipps für uns?

LG
Aries

Wie ich es verstanden habe, werden mehr als 1800 € als
Mindestbemessungsgrenze genommen,

Darüber kann man mit seiner KK reden.

Habe ich denn irgendwelche Möglichkeiten diesen Betrag
zumindest zu drücken?

Sprich mit Deinem Sachbearbeiter und verweise darauf, dass Deine selbstständige Tätigkeit nur ein Nebenverdienst ist, dann sieht auch der Beitrag anders aus.

Super, vielen Dank. Dann werde ich dort morgen gleich mal anrufen und mich erkundigen.
Ich wußte nicht, daß es Spielräume gibt, ich dachte es sei gesetzliche vorgeschrieben mit den Bemessungsgrenzen.

Anruf ergab: man könnte mich in eine Beitragsstufe stecken, die bei rund 130 € im Monat liegt.
Das hört sich schon mal viiiiieeeel besser an!