Kleinkind 17 Monate nimmt nur minimal zu

Hallo,

unsere jüngere Tochter (*29/09/2011) wiegt zur Zeit knapp unter 8kg, was dem KiArzt schon auffiel, weswegen er sie ende November 2012 zusammen mit meiner LG in das örtliche KiKrhs einwies mit Verdacht auf Gedeihstörung / Zöliakie.

Der abschließende Befund ließ auf sich warten, weswegen der KiArzt Anfang Februar nachhakte und dabei kam auf einmal heraus, daß die Blutprobe nicht mehr aufzufinden sei, weswegen der Abschlußbericht noch nicht fertig war. Zudem war das Gerät für den Schweißtest defekt.

Also erneut Blut plus Stuhl genommen, Schweißtest machte der KiArzt selbst, Ergebnisse alle nicht auffällig. Die vorherigen Ergebnisse der Stuhluntersuchung (erhöhte Entzüdungswerte) haben wir verworfen, weil wir nicht auch hier ein falsches Laborergebnis ausschließen konnten, nachdem die Blutprobe schon verschlampt war.

Jetzt haben wir 2 Wochen Liste geführt, wann sie was wieviel ißt, was dem KiArzt heute definitv zu wenig war, damit sie ordentlich zunehmen kann. Außerdem hängt sie noch mehrmals am Tag an der Brust meiner LG, Schnuller verweigert sie.

Wie ein Afrika-Hunger-Kind sieht sie nicht aus, putzmunter, zahnt gerade Stück für Stück ohne dabei 24/24 weinerlich zu sein, also alles in allem haben wir außer diesem Thema Gewicht keinen Grund zu klagen, sie hat auch sonst keine weiteren Krankheiten/Allergien seit der Geburt, außer „das übliche“ wie derzeit Husten und Rotznase. Ihre ältere Schwester (*26/02/2010) ist auch Kerngesund und ebenso schlank, hat aber normal zugenommen. Beide Kinder hatten vor dem laufen können keinen ausgeprägten Babyspeck, erst Recht nicht entsprachen sie dem Michelin-Männchen.

Anmerken möchte ich noch, daß ich, meine LG, Ihr Burder, Ihr Vater, Ihre verstorbene Mutter, mein Vater, meine Mutter, meine Schwester, meine beiden Halbbbrüder alle Normal Schlank sind. Keiner hat auch nur annähernd einen BMI der zu den Nachmittagsfernsehstars in „Biggest Looser“ paßt. Klar, ein Minibäuchlein als viel sitzender Busfahrer habe ich nun mit fast 40 auch, so wie mein Schwiegervater (75) und mein Vater (68) auch einen haben. Aber niemals was zusammen mit Adipositas zu tun hat. Meine LG hat schnell nach der Geburt wieder Ihre 48kg bei 1,60m erreicht, im Endstadium 40. SSW mit Kind und Plazenta wog sie auch nur 57kg. Wo andere „Boppes“ (pfälzisch für dicken Hintern) bekamen, ging bei Ihr nur der Bauch und die Brust etwas in die Weite…

Hat unser Kind nun etwas ? Oder haben sich unsere guten Pfälzer Erbgene hier potenziert und wir haben hier zwei schlanke Mädchen für Germany’s Next Topmodel 2028 ?

Danke fürs Lesen und jeder sinnvolle Kommentar erwünscht, bei Fragen bitte nachhaken, ich hoffe ich habe nichts vergessen.

MfG

Hallo Dennis,

das klingt ja nach einem großen Durcheinander, wenn in der Klinik Befunde und Blutproben verschlampt werden! Da würde ich mir mal überlegen, wo anders hin zu gehen.
Natürlich kann es sein, dass Eure Tochter einfach nur sehr schlank ist und das garkeinen Krankheitswert hat.
Da der Kinderarzt aber schon darauf aufmerksam geworden ist denke ich, Ihr solltet dem noch mal nachgehen.

Wie sieht denn ihr Wachstum (Gewichts-/Größenperzentilen im U-Heft) aus?
Sollte es zu einem Entwicklungs-Stillstand gekommen sein und Eure Tochter hat tatsächlich seit geraumer Zeit nicht mehr an Gewicht zugelegt bzw. ist nicht mehr gewachsen - steht immer noch die Frage nach einer Gedeihstörung im Raum!
Ich empfehle mal einen anderen Arzt/Krankenhaus.
Es muss ja auch nicht eine Zöliakie sein sondern könnte sich um eine andere Ursache handeln (zumal die entgültige Diagnose „Zöliakie“ in der Regel ohnehin mittels Dünndarmbiopsie gestellt wird…)
Also, keine Sorge, solange es ihr gut geht ist es ja wunderbar.
Abklären lassen solltet ihr das dennoch, auch wenns jetzt zusätzlich Mühe macht…

Lieben Gruß
Meg

Hallo,

was mir spontan erst mal auffällt, ist , das Ihr eine ziemliche Vorliebe für schlanke Menschen habt und ich das Gefühl habe, das auch Du da sehr, sehr viel Wert drauf legst, das deine LG schlank ist, bzw. dicke Menschen alle fett und ungesund sind.

Daraus schließe ich für mich (nicht böse gemeint!), das Essen in Eurer Familie eher einen untergeordneten Wert spielt, und eher wenig konsumiert wird - man will ja schlank sein. Wenn selbst der Kinderarzt meint, das Eure Tochter zuwenig zu sich nimmt um zu zu nehmen, ist das eine ganz klare Aussage und erklärt das doch !

Zum anderen sind manche so und manche so. Unser Sohn wandelte sich in 4 Jahren vom Michelinmännchen zum untergewichtigen, aber sehr sportlichen und muskulösen Kindergartenkind und isst viel und gut. Aber ist ständig in Bewegung.

Bietet Ihr mehr zu essen an, schaut auch ein Stück weit, das sie wirklich ausreichend ißt, damit sie einfach auch wachsen kann (wenn sie zu klein sein sollte).

Ansonsten kenne ich keine kinder, die bei ausreichendem Angebot verhungern. Solange blutwerte ok sind und Größe und Gewicht in einem guten Verhältniss stehen, ist doch alles ok.

lg

brenna

die übrigens ein dickes Baby, ein dürres Kind und eine schlanke , normgewichtige Erwachsene ist und gerne ißt und sich bewegt - also kein Biggest Looser, obwohl meine ganze Familie übergewichtig ist - also nix zu tun mitte Gene!!!

Hallo,

das klingt ja nach einem großen Durcheinander, wenn in der
Klinik Befunde und Blutproben verschlampt werden! Da würde ich
mir mal überlegen, wo anders hin zu gehen.

Habe überlegt das mal der Klinikleitung zu melden…

Natürlich kann es sein, dass Eure Tochter einfach nur sehr
schlank ist und das garkeinen Krankheitswert hat.
Da der Kinderarzt aber schon darauf aufmerksam geworden ist
denke ich, Ihr solltet dem noch mal nachgehen.

Bleiben definitv am Ball, der KiArzt auch.

Wie sieht denn ihr Wachstum (Gewichts-/Größenperzentilen im
U-Heft) aus?

Körperlänge: Zwischen P10 und P25, einmal P50
Körpergewicht: P3 bis P25

Sollte es zu einem Entwicklungs-Stillstand gekommen sein und
Eure Tochter hat tatsächlich seit geraumer Zeit nicht mehr an
Gewicht zugelegt bzw. ist nicht mehr gewachsen - steht immer
noch die Frage nach einer Gedeihstörung im Raum!

Gedeihstörung hört sich so relativ an. Gibt es außer der Zöliakie keine definierbare Diagnose ?

Ich empfehle mal einen anderen Arzt/Krankenhaus.

Noch nicht… dann muß ja der ganze Terz von neuem losgehen. Aber ich klebe auch nicht an einem Arzt. Ich sehe den Arzt als Dienstleister.

Es muss ja auch nicht eine Zöliakie sein sondern könnte sich
um eine andere Ursache handeln (zumal die entgültige Diagnose
„Zöliakie“ in der Regel ohnehin mittels Dünndarmbiopsie
gestellt wird…)

Da wird es meiner LG Angst und Bange…

Also, keine Sorge, solange es ihr gut geht ist es ja
wunderbar.
Abklären lassen solltet ihr das dennoch, auch wenns jetzt
zusätzlich Mühe macht…

Machen wir.

Vielen Dank.

MfG

Hallo,

was mir spontan erst mal auffällt, ist , das Ihr eine
ziemliche Vorliebe für schlanke Menschen habt und ich das
Gefühl habe, das auch Du da sehr, sehr viel Wert drauf legst,
das deine LG schlank ist, bzw. dicke Menschen alle fett und
ungesund sind.

Kommt drauf an wie man Dick definiert. Wenn ich unsere immer Fetter werdende Industrienationsgesellschaft sehe, kann ich darauf verzichten, auch so zu sein. Und ja: Ich finde normalgewichtige oder athletische Menschen hübscher / ästhetischer.

Daraus schließe ich für mich (nicht böse gemeint!), das Essen
in Eurer Familie eher einen untergeordneten Wert spielt, und
eher wenig konsumiert wird - man will ja schlank sein. Wenn
selbst der Kinderarzt meint, das Eure Tochter zuwenig zu sich
nimmt um zu zu nehmen, ist das eine ganz klare Aussage und
erklärt das doch !

Nein, wir essen normal, meine LG sogar gerne viel süß, ich auch öfter mal süßes. Wir essen auch bis wir satt sind, keines unserer Kinder bekommt den Teller weggenommen, aber wir zwingen auch keines unserer Kinder und uns selbst nicht, den Teller leer zu essen. Wir wissen, wann wir satt sind und hören auf. Also ganz klar: Es wird niemand gezwungen schlank zu sein, aber ich werde heute wie später auch nicht tatenlos zusehen, wenn sich die Mädels anfangen Pfunden anzufressen. Typische Elternaussagen: Ich habe da gar nichts mitbekommen (oder auch wenn es dann ums saufen und kiffen geht).

Zum anderen sind manche so und manche so. Unser Sohn wandelte
sich in 4 Jahren vom Michelinmännchen zum untergewichtigen,
aber sehr sportlichen und muskulösen Kindergartenkind und isst
viel und gut. Aber ist ständig in Bewegung.

Selbst unsere beiden Mädchen sind vollkommen unterschiedlich, das ist auch gut so. Aber eben nur im Aussehen und Verhalten, nicht in der Figur. Wir hoffen auch, daß wenn die jüngere nun endlich dauerhaft läuft (krabbelt noch teilweise), daß sie einen größeren Hunger entwickelt.

Bietet Ihr mehr zu essen an, schaut auch ein Stück weit, das
sie wirklich ausreichend ißt, damit sie einfach auch wachsen
kann (wenn sie zu klein sein sollte).

Sie ißt ja von sich aus wenig, schlägt einem oft nach ein paar Bissen das Essen aus der Hand. Bei uns gibt es abwechslungsreiches, Gemüse wird nicht totgekocht, kommt aus dem Dampfgarer, bleibt ungewürzt.

Ansonsten kenne ich keine kinder, die bei ausreichendem
Angebot verhungern. Solange blutwerte ok sind und Größe und
Gewicht in einem guten Verhältniss stehen, ist doch alles ok.

Das ist es ja, bei der jüngeren steht es nicht so im guten Verhältnis zum Alter. Selbst der Oberarzt in der Kinderklinik meinte daß wir „sehr zarte Mädchen“ hätten…

die übrigens ein dickes Baby, ein dürres Kind und eine
schlanke , normgewichtige Erwachsene ist und gerne ißt und
sich bewegt - also kein Biggest Looser, obwohl meine ganze
Familie übergewichtig ist - also nix zu tun mitte Gene!!!

Die Gene spielen mehr eine Rolle, als manche meinen. Oftmals schlagen auch die Großeltern durch… :smile: Zudem ist das Anfressen der Pfunde leichter, als das runterhungern.

Übergewicht kann man sich auch antrainieren, es gibt Personen die kennen kein „satt“, oder wie mein 160kg Ex-Busfahrer-Kollege: Aber das schmeckt doch so gut und dann sofort wieder hinter das Lenkrad.

Weißt Du, als ich einen pubertären übergewichtigen Jungen auf der Mauer an der Bushaltestelle sitzen sah, der ein Fleischkäsebrötchen mit 2cm dickem Belag in sich reinstopfte, dann gebe ich Dir Recht, die Gene haben nicht immer Schuld ! Da ist es dann die Psyche und das Versagen der Eltern. Nur müssen diese Maßlosigkeit die Kinder ausbaden !

MfG

Nur 2 Dinge dir mir aufgefallen sind:

  1. Vielleicht solltet ihr das essen mal würzen. Gewürze sind schmackhaft und gesund und vielleicht ist eure Tochter geschmackstechnisch anspruchsvoller als ihr. Ich würde ungewürztes Essen auch nicht gerne essen!

  2. Deine Kinder sind klein - noch hast du das sagen. Aber bereite dich darauf vor - aber einem gewissen Alter - mit Taschengeld in der Tasche, tun sie das, was sie wollen und nicht was du willst. Und wenn ihre Freunde 3 mal die Woche zu Mäcces gehen und Burger essen, Chips beim Video-Abend und Cola am Wochenende kommen die Kilos manchmal schneller als erwartet. Was willst du dann machen? Sie einsperren?

Du kannst ihr gesundes schmackhaftes (!!) Essen zeigen und anbieten. Was sie als Teenie und junge Frau daraus macht - darauf hast du dann außerhalb der Wohnung wenig Einfluss. :wink:

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Hallo,

Kommt drauf an wie man Dick definiert. Wenn ich unsere immer
Fetter werdende Industrienationsgesellschaft sehe, kann ich
darauf verzichten, auch so zu sein. Und ja: Ich finde
normalgewichtige oder athletische Menschen hübscher /
ästhetischer.

Das kannst Du für Dich so sehen, das löst nun aber nicht das Problem mit dem Untergewicht Deiner Tochter.

Nein, wir essen normal, meine LG sogar gerne viel süß, ich
auch öfter mal süßes. Wir essen auch bis wir satt sind, keines
unserer Kinder bekommt den Teller weggenommen, aber wir
zwingen auch keines unserer Kinder und uns selbst nicht, den
Teller leer zu essen. Wir wissen, wann wir satt sind und hören
auf. Also ganz klar: Es wird niemand gezwungen schlank zu
sein, aber ich werde heute wie später auch nicht tatenlos
zusehen, wenn sich die Mädels anfangen Pfunden anzufressen.
Typische Elternaussagen: Ich habe da gar nichts mitbekommen
(oder auch wenn es dann ums saufen und kiffen geht).

Dieser Gedankenansatz (ich möchte es ja nun nicht Angst nennen) scheint aber völlig unbegründet - nach dem Problem des eher Untergewichts Deiner Tocher und dem Normalgewicht der gesamten Familie. Warum hast Du überhaupt solche Gedanken?

Selbst unsere beiden Mädchen sind vollkommen unterschiedlich,
das ist auch gut so. Aber eben nur im Aussehen und Verhalten,
nicht in der Figur. Wir hoffen auch, daß wenn die jüngere nun
endlich dauerhaft läuft (krabbelt noch teilweise), daß sie
einen größeren Hunger entwickelt.

Das glaube ich eher nicht. Essverhalten ist ein sensibles Thema und Kinder sind sehr empfänglich dafür was wir ihnen da vorleben. Hinzu kommt noch, dass sie mit dem Laufen mehr Energie verbraucht (Kinder laufen nicht, sie rennen) und sie in dieser Phase eher ab- als zunehmen.

Sie ißt ja von sich aus wenig, schlägt einem oft nach ein paar
Bissen das Essen aus der Hand. Bei uns gibt es
abwechslungsreiches, Gemüse wird nicht totgekocht, kommt aus
dem Dampfgarer, bleibt ungewürzt.

Ich bin auch ein Befürworter von gesundem Essen - Getreide, Gemüse, Fisch, Huhn - klingt alles sehr lecker und auch gesund. Das ist aber nicht unbedingt immer das, was ein Kind gerne isst. Was isst denn eure Tochter am liebsten? Was ist ihr Lieblingsessen?

Von gedünstetem Gemüse hat noch keiner zugenommen und darum geht es aber nun. Das bedeutet nicht, dass sie gleich ungesund essen soll (weil Du die Süßigkeiten Deiner LG erwähnst) - es gibt noch andere Alternativen: z.B. Nudeln mit Gemüsepüree, Käsesauce mit Reis, gebratener Fisch mit Kartoffeln und Sauce - wichtig ist, dass das Kind auch Fette zu sich nimmt - stellt ihr doch ein Kännchen Sauce hin, was sie sich über das gedünstete Gemüse kippen kann oder mache ihr einen Klecks Butter auf das Gemüse, eine kleine Schüssel mit geriebenen Käse.

Das was ihr esst mag von der Menge her „normal“ sein, aber das was Du schreibst klingt nach zu wenig Kalorien und unattraktiv für ein kleines Kind.

Das ist es ja, bei der jüngeren steht es nicht so im guten
Verhältnis zum Alter. Selbst der Oberarzt in der Kinderklinik
meinte daß wir „sehr zarte Mädchen“ hätten…

Ja, die gibt es und auch ohne dass sie dabei krank sind oder Essstörungen entwickeln, aber ich würde das dennoch genau beobachten und den Fitnesswahn etwas zurückschrauben.

Die Gene spielen mehr eine Rolle, als manche meinen. Oftmals
schlagen auch die Großeltern durch… :smile: Zudem ist das
Anfressen der Pfunde leichter, als das runterhungern.

Übergewicht kann man sich auch antrainieren, es gibt Personen
die kennen kein „satt“, oder wie mein 160kg
Ex-Busfahrer-Kollege: Aber das schmeckt doch so gut und dann
sofort wieder hinter das Lenkrad.

Weißt Du, als ich einen pubertären übergewichtigen Jungen auf
der Mauer an der Bushaltestelle sitzen sah, der ein
Fleischkäsebrötchen mit 2cm dickem Belag in sich reinstopfte,
dann gebe ich Dir Recht, die Gene haben nicht immer Schuld !
Da ist es dann die Psyche und das Versagen der Eltern. Nur
müssen diese Maßlosigkeit die Kinder ausbaden !

Diesen ganzen langen Absatz über Übergewichtige finde ich in diesem Zusammenhang völlig deplatziert.

Deine Frage richtet sich ja um das eher niedrige Gewicht und die Apetitlosigkeit Deines Kindes. Warum schreibst Du so viel über Deine Beobachtungen von Übergewichtigen? Ich finde, das klingt alles in allem nicht gesund.

Wenn Eltern mit ihrem Kind zum Arzt gehen, dann untersucht der Arzt das Kind meist isoliert.
Wenn Eltern mit ihrem Kind zum Kinderpsychologen gehen, dann wird das direkte Umfeld des Kindes miteinbezogen, denn das Verhalten eines Kindes hat fast immer dort ihren Ursprung.

Wenn nun Eltern mit ihrem Kind den Psychologen aufsuchen, weil es aggressiv und aufmerksamkeitsfordernd ist, dann wird sich der Psychologe zunächst mit den Eltern unterhalten. Dann wird die Mutter vielleicht erzählen, dass sie immer da ist für das Kind. Bei näherem Hinschauen kann man aber feststellen, dass sie eben nicht dem Kind so zugewandt ist, dass man das „Aufmerksamkeit“ nennen kann. Das Kind erlebt in dem Fall, dass die Mutter mit ihm puzzelt, in Gedanken aber ganz woanders ist (nur als Beispiel und das kann sich so durch den ganzen Tag ziehen).

Wenn Du nun mit Deinem Kind zum Psychologen gehst, dann würde er sicherlich nach den Essgewohnheiten der Eltern und der Geschwister fragen. Wenn Du dann erzählst dass es bei euch gedünstetes ungewürztes Gemüse gibt und Du ein absolutes Unverständnig gegenüber Übergewichtigen hast - was denkst Du wird er Dir dann sagen?

Viele Grüße

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Hallo,

Nur 2 Dinge dir mir aufgefallen sind:

  1. Vielleicht solltet ihr das essen mal würzen. Gewürze sind
    schmackhaft und gesund und vielleicht ist eure Tochter
    geschmackstechnisch anspruchsvoller als ihr. Ich würde
    ungewürztes Essen auch nicht gerne essen!

Am Wochenende gab es Frikadellen normal gemacht, also aromatisch, plus Kartoffeln und Karotten aus dem Dampfgarer. Sie ißt, aber nach ein paar Happen ist sie „satt“ und lehnt ab.

Ich ahbe das Gefühl, daß es entweder ganz normal ist, oder vielleicht doch mit dem Nuckelstillen bei meiner LG zu tun hat.

Mal sehen… ist ja nicht Akut.

MfG

Hallo,

wir bieten ja vieles an. Wie bereits unten/oben erwähnt, gab es am WE Frikadellen, also aromatisches und fettiges.

Sie ißt einfach nicht die Menge, der KiArzt hat nach Durchsicht der Listen dies gesagt.

MfG

Guten Tag,
ich muss ehrlich sagen, das ich hier nicht wirklich ein Problem erkennen kann.
Was mir eher etwas seltsam vorkommt ist, das das Kind mit 17 Monaten immernoch an der Brust hängt.
Ich vermute vielmehr das es ganz einfach mit dem Zahnen zusammenhängt. Unser Kind hat in dieser Zeit auch kaum etwas zu sich genommen und wog auch nicht viel mehr.
Sie schreiben selber das das Kind putzmunter ist und wenig heult oder schreit. Also wo liegt das Problem? Der Kinderarzt macht natürlich alles mögliche weil er vielleicht selber unsicher ist und nichts dem Zufall überlassen will.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Die Kinder holen sich schon was sie brauchen.
In der Zahnungszeit könnte man vermehrt flüssige, oder breiige Nahrung anbieten. Wir haben unserer Tochter viel Kakao (Sojakaba von Alpro) gegeben den sie mit Vorliebe getrunken hat, auch nachts bis zu zweimal. Dabei aber nicht Zähneputzen vergessen, mindesten 3 mal am Tag!
Viele Grüße

Mein Sohn ist schon groß, deswegen bin ich nicht so drin - auch nicht in Stillvorstellungen.

Aber, warum stillt sie mit 17 Monaten noch das Kind? Das kann ich nicht nachvollziehen und sehe auch den gesundheitlichen Aspekt nicht. Vielleicht ist eurer Tochter das Kauen schlicht zu anstregend und das saugen und schlucken von Milch leichter.

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