Hallo liebe WWWler,
meine Tochter (2einhalb) hat inzwischen Angst vor fast allen Tieren, von Marienkäfer bis Elefanten. Gut, Elefanten kann man ja aus dem Weg gehen, aber bei Fliegen ist dies schon schwieriger.
Sie spielt am liebsten draußen, aber kaum taucht so ein Krabbeltier auf, kommt gleich „ich mag die Fliege/ den Käfer nicht“ und „die Fliege wegscheuchen“. Wie könnte man denn da gegensteuern?
Von uns abgeschaut kann sie sich das eigentlich nicht haben, wir sind beide Biologen und fassen jedes Krabbeltier, was nicht stechen kann, hemmungslos an. Allerdings weiß ich nicht, was sie in der Krippe aufgeschnappt hat.
Als Baby hatte sie keine Probleme damit, Käfer und Regenwürmer anzufassen, und von weitem findet sie das auch sehr interessant (wir zeigen ihr auch öfter mal interessante Tiere).
Ein ängstliches Kind ist zwar irgendwie einfacher zu beaufsichtigen als ein forsches, aber im Moment, wo ein gelbes T-shirt schnell schwarz von Käfern ist, ist es ein echtes Problem, mit ihr rauszugehen.
Ich weiss auch nicht recht: Ist es besser, nach dem Motto „hab dich nicht so“ zu handeln, aber dann nimmt man ja das Kind irgendwie nicht ernst. Wenn ich die Sache aber ernst nehme, bestätige ich sie dann nicht auch noch in ihrer Angst?
Ich würde mich sehr über Eure Meinungen freuen!
Vielen Dank schon mal und viele Grüße
Bianca
