Unsere kleine Tochter (2 1/2 Jahre) kommt Abends trotz Einschlafrituales seit einem halben Jahr nicht zur Ruhe. Vormittags ist sie in der Krippe und haelt dort auch Ihren Mittagsschlaf (uebrigens problemlos mit umdrehen und ab ins Traumland - bei uns nicht mehr dran zu denken). Danach ist zu Hause spielen/ basteln/ usw. mit Mama, Kinderturnen (Di.) oder Eltern-Kind-Musik (Do.) dran. Abends nach dem Essen ist sie eigentlich immer schoen muede. Z.T. sagt sie es sogar und will in Ihr Bett. Dann laeuft wie jeden Abend das selbe Ritual ab: Umziehen, Zaehne putzen, Waschen, Waermflasche ins Bett, Wasserflasche ans Bett, Kuscheltier dazu, eine Gute-Nacht-Geschichte (ohne Geister, boese Tiere, etc.), etwas Kuscheln und dann „Gute-Nacht und Traeum was schoenes“. An dieser Stelle wuerde ich mir wuenschen, das sie wie in der Krippe sich auf die Seite dreht und einschlummert. Sofern die Theorie. Sie dreht sich aber immer wieder zurueck, will noch mal kuscheln, noch mal etwas vorgesungen bekommen, selber noch mal singen, mir noch mal etwas von den Krippenkindern erzaehlen (Kommt wie aus dem Nichts geflogen, da sie tagsueber selbst auf Nachfragen kaum etwas dazu sagt), strampelt mit den Beinen die Decke weg, trampelt in die Luft oder gegen die Wand, usw. Dabei stoehnt/ wimmert sie immer wieder vor Muedigkeit, findet aber kein Ende. Das ganze Spiel dauert bei mir etwa 1,5 Stunden (mal mehr, mal weniger)und bei meinem Mann mindestens 0,5-1 Stunden (nach dem „Gute-Nacht“). Der Witz ist: tagsueber bei Oma schlaeft sie im Buggy nach ein paar hundert Metern ein, in der Krippe fast sofort und bei uns nur noch im Auto nach mindestens 50 km bei stinklangweiliger Musik. Abends muss Oma ihr aber auch Vorlesen bis das Sandmaennchen keinen Sand mehr hat. Irgendetwas muss super spannend sein, das sie nicht schlafen will - ich weiss nur nicht was?
Das Universal „Jedes Kind kann schlafen lernen“ versagt bei ihr - sie bruellt bis zum Brechreiz und heult genauso lange, als wuerde ich neben Ihr liegen. Nach einer Woche ohne geringste Anzeichen einer Aenderung habe ich aufgegeben, weil sie Angst vor dem zu Bett gehen entwickelte und ich Ihr bei selbem Zeitaufwand die Heulerei und dem Stress vorm Schlafen nicht mehr antun konnte. Ich habe mich jeden Abend mit der Uhr mies gefuehlt. Wer will schon sein Kind weinend und nach Stoppuhr in den Schlaf bringen?
Habt Ihr einen Tipp, wie die Maus besser in den Schlaf kommt und mir auch noch was vom Abend bleibt? Wenn im April Ihr Geschwisterchen kommt, kann ich doch nicht mehr sooo lange neben ihrem Bett sitzen, dann braucht das Baby mich doch auch noch…
Hallo Sonja,
zuerst das Elternmantra 5x jede Stunde aufsagen: Es ist nur eine Phase.Es ist nur eine Phase. Es ist nur eine Phase.Es ist nur eine Phase.
Was in der Kita funktioniert, muß zu Hause noch lange nicht klappen. Nimm es als Liebeserklärung. Dein Kind traut sich bei Dir andere Sachen als in der Kita.
Nun aber mal meine Gedanken zum Problem. Jedes Kind / Familie ist anders, daher pick Dir einfach, was passen könnte.
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Evtl. ist Kind über den Punkt. Könnte es zeitigeres Zubettbringen eine Lösung sein?
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Das angewandte Universalmittel (finde ich extrem grausam) könnte dem Kind durchaus geschadet haben. Hier findest Du mehr dazu http://www.ferbern.de/ Es könnte immer noch Verlustängste haben.
Bitte nicht wieder probieren. -
Schlafbegleitung könnte ein weiterer Ansatz sein. Legt Euch dazu, summt das Kind in den Schlaf, erzählt langsam ohne Licht eine Geschichte.
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Wo schläft Euer Kind? Wäre ein Umzug ins Elternbett eine Option?
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Reframing. Akzeptiere die Situation. Ändere Deine Gedanken. Dein Kind scheint Dich zu brauchen, es kann abends nicht loslassen. Dafür bist Du doch da, Du gibst Geborgenheit und Nähe. Genieß das und mach Dir klar, wie kurz diese Zeit ist.
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Du bist schwanger. Kinder spüren, das sich etwas verändern wird. Evtl. holt sich Dein Kind noch einmal ganz viel Mama, bevor es zurückstecken muß.
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Ich kenne Familien, die ihre Kinder selber entscheiden lassen, wann sie schlafen gehen. Nach anfänglichen Über-die-Stränge-schlagen hat sich ganz ohne Druck ein guter Rhythmus eingependelt. Es gibt dann Abmachungen, dass ab 7.00 Uhr nur noch ruhig gespielt / Bücher angeschaut wird…
Wäre das ein Ansatz? Dabei sollte man sich klarmachen, warum man Kinder abends so dringend ins Bett kriegen möchte. z.B. der Film geht 20.15 los, man will Zeit für sich, man muß Sachen erledigen
Evtl. gibt es für diese Wünsche andere Lösungen - Film aufzeichnen, Dinge mit Kind erledigen, Auszeit mit Babysitter?
Hier sind weitere interessante Sachen zu Schlafen zu lesen:
http://www.rabeneltern.org/schlafen/schlafen.shtml
Ich hoffe, es ist was dabei.
Alles Gute
FS
Hallo
Der Witz ist: tagsueber bei Oma schlaeft sie im Buggy nach ein paar hundert Metern ein, in der Krippe fast sofort und bei uns nur noch im Auto nach mindestens 50 km bei stinklangweiliger Musik. Abends muss Oma ihr aber auch Vorlesen bis das Sandmaennchen keinen Sand mehr hat. Irgendetwas muss super spannend sein, das sie nicht schlafen will - ich weiss nur nicht was?
Im Buggy, in der Krippe und im Auto ist sie nicht alleine, wenn sie schläft. Abends im Bett weiß sie, dass sie nach kurzer Zeit alleine gelassen und die ganze Nacht alleine bleiben wird. Das will sie nach Möglichkeit vermeiden, indem sie nicht einschläft.
Viele Grüße
Moin,
Das Universal „Jedes Kind kann schlafen lernen“ versagt bei
ihr - sie bruellt bis zum Brechreiz und heult genauso lange,
als wuerde ich neben Ihr liegen. Nach einer Woche ohne
geringste Anzeichen einer Aenderung habe ich aufgegeben, weil
sie Angst vor dem zu Bett gehen entwickelte und ich Ihr bei
selbem Zeitaufwand die Heulerei und dem Stress vorm Schlafen
nicht mehr antun konnte.
Da hast du doch schon die Antwort. Ich finde es unglaublich, dass Eltern ihre Kinder immer noch mit diesen Methoden foltern und sich dann wundern, wenn gar nichts mehr geht.
Ein Rat? Klar, lass dein Kind so lange bei dir schlafen, bis es wieder Vertrauen entwickelt hat, und hoffe, dass das Vertrauen irgendwann wiederkommt.
Habt Ihr einen Tipp, wie die Maus besser in den Schlaf kommt
und mir auch noch was vom Abend bleibt? Wenn im April Ihr
Geschwisterchen kommt, kann ich doch nicht mehr sooo lange
neben ihrem Bett sitzen, dann braucht das Baby mich doch auch
noch…
Und das Baby wird dann allein ist nächste Isolierzimmer gesteckt? Tu deinen Kindern wenigstens den gefallen, und lass sie beide in einem Zimmer schlafen, wenn du schon nicht bei deinen Kindern sein willst.
Gruß
Marion
Und das Baby wird dann allein ist nächste Isolierzimmer
gesteckt? Tu deinen Kindern wenigstens den gefallen, und lass
sie beide in einem Zimmer schlafen, wenn du schon nicht bei
deinen Kindern sein willst.
Uaah… warum denn so aggressiv?!
Gruß C.
Moin,
Uaah… warum denn so aggressiv?!
Warum soll man Leute hier besser behandeln als die ihre eigenen Kinder?
Vielleicht kann man die Usprungsposterin ja auch mal allein in ein Zimmer sperren und „brüllen lassen bis zum Brechreiz“, und das über mindestens eine Woche. Mal sehen, wie ihr Schlafverhalten sich dann so entwickelt.
Gruß
Marion
marion, was ist denn los?
Vielleicht kann man die Usprungsposterin ja auch mal allein in
ein Zimmer sperren und „brüllen lassen bis zum Brechreiz“, und
das über mindestens eine Woche. Mal sehen, wie ihr
Schlafverhalten sich dann so entwickelt.
hat man dich grade aus so einem dilemma befreit?
normalerweise bin ich die „rüde“ hier ud bekomme immer eins auf die mütze. willst du mir mein image kaputt machen?
ich finde die mami macht sich wirklich zu recht gedanken. irgendwann weiß man einfach nicht mehr weiter. nicht ohne grund hat sie hier gefragt. die ideen von frl. smilla finde ich prima.
ich denke aber auch, dass das kind spürt, das da ein konkurrent nicht mehr weit ist. ich würde zum beispiel die kinderzimmer tür offen lassen zur schlafenszeit. so hat die kleine nicht das gefühl ausgeschlossen zu sein. das einschlafritual auf jeden fall verkürzen. diskussionen unterbinden. der tag hat nur 24 stunden. irgendwann ist er vorbei. auch für ein kind.
so marion, nur beruhig dich wieder. nicht alle menschen sind schlechte eltern
seute
seute
Hallo,
ich würde an zwei Punkten ansetzen:
-
Am Tagesprogramm: Für ein Kind in diesem Alter scheinen mir zwei Kurse in der Woche zuviel zu sein. Auch wenn deine Kleine das gerne macht. Ein Krippentag ist ungeheuer anstrengend, und bedeutet eine Menge an Reizen für die Kinder. Es könnte durchaus sein, dass die Turn- und Musikstunden das Tüpfelchen auf dem I sind. Vielleicht probierst du einfach mal aus, wie es ist, zumindest eine der beiden Stunden wegzulassen?
-
Am Einschlafritual: Dein beschriebenes Ritual finde ich sehr schön und wichtig. Aber: Ich würde mich nicht mehr zu einer Verlängerung des Bespaßungsprogramms drängen lassen, sondern mich stattdessen nach dem Ende des Rituals neben mein Kind liegen und bleiben, bis es eingeschlafen ist. Auch nicht mehr erzählen, sondern einfach aneinander kuscheln und den Schlaf kommen lassen.
Schöne Grüße,
Jule
Bist Du die Mütterpolizei?
Hallo!
Da hast du doch schon die Antwort. Ich finde es unglaublich,
dass Eltern ihre Kinder immer noch mit diesen Methoden foltern
und sich dann wundern, wenn gar nichts mehr geht.
Bist Du Jesus? Kennst Du das allein-seeligmachende Rezept, das für alle gleichermaßen anwendbar ist?
Nur so am Rande: Wir haben sind mit dieser Methode ziemlich gut gefahren, sie hat anscheinend für uns gepasst. Bei anderen mag das anders sein. Und, bevor Du das unterstellst: Unser Kind hat nach wie vor jede Menge Vertrauen, er schläft abends ohne Ängste ein, er bleibt inzwischen sogar allein usw. Er brauchte in dieser (kurzen) Phase einfach eine gewisse Konsequenz. Die Grenze zur Folter sehe ich da keineswegs überschritten. Oder erfüllst Du Deinem Kind jeden Wunsch, nur damit es nicht weinen muss? Ist es schon Folter, dem Kind eine Süßigkeit zu verweigern? Oder es nicht im Kindergarten zu lassen, nur weil es weint?
Und das Baby wird dann allein ist nächste Isolierzimmer
gesteckt? Tu deinen Kindern wenigstens den gefallen, und lass
sie beide in einem Zimmer schlafen, wenn du schon nicht bei
deinen Kindern sein willst.
Das ist wirklich völlig unangebracht und sicher wenig hilfreich.
Zur Ursprungsfrage möchte ich sagen: Kinder tun das, was funktioniert. Wenn das Weinen nach noch einer Geschichte oft von Erfolg gekrönt war, wird es sicher wiederholt. Und natürlich ist es schön, wenn Mama noch am Bett sitzen bleibt. Und noch ein bißchen länger und noch ein bißchen länger. Und wenn Mama ein schlechtes Gewissen hat, wenn sie weggeht, merkt das Kind das auch ziemlich schnell. Und wird noch mehr fordern.
Damit will ich keinesfalls dazu auffordern, die Bedürfnisse von Kindern nach Nähe und Wärme zu ignorieren. Das Kind ist 2 1/2, keine 8 Monate mehr, da wäre das etwas anderes. Aber es gibt für alles ein gutes Mass und das Mass liegt idealerweise dort, wo beide Seiten sich wohlfühlen. Ich rate also zu Konsequenz und Entschlossenheit, ohne übertriebene Härte. Und die Ursprungsposterin hört sich für mich schon so an, als käme das Kind nicht ernsthaft zu kurz.
Oft ist es nur das Gefühl der Eltern, sich mit dem Wohlzufühlen, was man gerade tut. Das überträgt sich auf die Kinder und sie bekommen vermittelt, dass in Ordnung ist, was gerade passiert.
In diesem Sinne
Grüße
kernig
Moin,
Nur so am Rande: Wir haben sind mit dieser Methode ziemlich
gut gefahren, sie hat anscheinend für uns gepasst.
Ja, das perfide an diesem Verfahren ist, dass es funktioniert, wenn man es nur schafft, seine Kinder ausreichend lange damit zu quälen. Wenn du dein Kind jeden Tag verprügelst, wenn es sich ein Bonbon nimmt, dann wird es eines TAges auch kein Bonbon mehr nehmen. Gewalt und Brutalität funktionert, sei es psychisch oder physisch. Aber spricht das FÜR diese Methoden?
Bei anderen
mag das anders sein. Und, bevor Du das unterstellst: Unser
Kind hat nach wie vor jede Menge Vertrauen, er schläft abends
ohne Ängste ein, er bleibt inzwischen sogar allein usw.
Es gibt auch Kinder, die es irgendwie schaffen, nach traumatischen Erfahrungen, Bürgerkriegen oder Missbrauch wieder ein normales Leben zu führen. Und? Heißt das nun, man soll Kinder diesen Erfahrungen ruhig aussetzen?
Er
brauchte in dieser (kurzen) Phase einfach eine gewisse
Konsequenz. Die Grenze zur Folter sehe ich da keineswegs
überschritten. Oder erfüllst Du Deinem Kind jeden Wunsch, nur
damit es nicht weinen muss? Ist es schon Folter, dem Kind eine
Süßigkeit zu verweigern? Oder es nicht im Kindergarten zu
lassen, nur weil es weint?
Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber es gibt sehr viele Eltern, die es schaffen, ihren Kindern Grenzen aufzuzeigen, ohne sie physisch oder psychisch zu misshandeln.
Und das Baby wird dann allein ist nächste Isolierzimmer
gesteckt? Tu deinen Kindern wenigstens den gefallen, und lass
sie beide in einem Zimmer schlafen, wenn du schon nicht bei
deinen Kindern sein willst.Das ist wirklich völlig unangebracht und sicher wenig
hilfreich.
Das ist überhaupt nicht unangebracht. Getrennte „Kinderzimmer“, in denen die Kinder isoliert vom Rest der Familie die Nächte verbringen mßüssen (während die Eltern natürlich schön gemeinsam ein Zimmer teilen) finden sich heutzutage in sehr vielen Haushalten.
Aber es
gibt für alles ein gutes Mass und das Mass liegt idealerweise
dort, wo beide Seiten sich wohlfühlen.
Du meinst also, „Brüllen lassen, bis das Kind erbricht“ ist ein Zeichen für Wohlfühlen?
Gruß
Marion
marion, was ist denn los?
Nichsts besonders, nur weit verbreitete Unfähigkeit und psychische und physische Gewalt, mit der Eltern ihre Kinder quälen.
Vielleicht kann man die Usprungsposterin ja auch mal allein in
ein Zimmer sperren und „brüllen lassen bis zum Brechreiz“, und
das über mindestens eine Woche. Mal sehen, wie ihr
Schlafverhalten sich dann so entwickelt.hat man dich grade aus so einem dilemma befreit?
Nun, wenn ich die Wahl hätte, ob ich ein Kind oder einen Erwachsenen so einer Tortur aussetzen soll, dann würde ich immer den Erwachsenen wählen, insbesondere dann, wenn er diese Mittel selbst gegenüber Kindern anwendet. Das ist für mich kein Dilemma. Aber ohne manchen Leuten das drastisch vor Augen zu führen, was sie anderen antun, geht es offenbar bei einigen nicht.
ich finde die mami macht sich wirklich zu recht gedanken.
irgendwann weiß man einfach nicht mehr weiter.
Die „Mami“ hatte schon von Anfang an keinen Plan, und statt sich von kompetenter Seite Hilfe zu holen (die es übrigens bei jeder Erziehungsberatungsstelle gibt), quält sie ihr Kind mit psychischer Folter, nur weil es funktioniert und sie mal wieder einen Abend für sich haben will.
ich denke aber auch, dass das kind spürt, das da ein
konkurrent nicht mehr weit ist.
Es gibt Kinder, die sehen Geschwister als Konkurrenz, und es gibt Kinder, die sehen Geschwister als Bereicherung. Was mag wohl im vorliegenden Fall von der Mutter vermittelt werden, wenn sie jetzt schon die Einstellung hat, dass sie eben auch noch Zeit mit dem neuen Baby verbringen will, und die Große zu lernen hat, dass sie kürzer treten muss?
so marion, nur beruhig dich wieder. nicht alle menschen sind
schlechte eltern
Da hast du recht. Aber es gibt genug schlechte Eltern und zuviel Elend in deutschen Kinderzimmern, als dass man die Augen davor verschließen sollte. Erwachsene hätten schon längst Strafanzeige erstattet oder wären einfach gegangen, wenn sie von anderen Erwachsenen so behandelt würde, wie manche Leute ihre Kinder behandeln. Kinder können das nicht. Heißt das, man soll sie in ihrem Elend allein lassen und einmal im Jahr ein paar Euro für den Kinderschutzbund spenden? Das ist mir ehrlich gesagt zu wenig. Man muss nicht warten, bis man die Leíchen von Kindern überfordertert Mütter aus Gefriertruhen angelt.
Gruß
Marion
Hallo
ich finde dich zu streng. Vermutlich ist ihr dieses Buch von irgendeiner Autorität (Kindergärtnerin, Kinderarzt oder irgendjemand) empfohlen worden, und sie hat es zunächst geglaubt, was da drinsteht. Sie hat das doch nicht im Bewusstsein gemacht, ihr Kind zu foltern.
Wie weit Menschen gehen, wenn eine anerkannte Autorität Anweisungen gibt, das weiß man doch spätestens seit dem Milgram-Versuch. Sonja hat ja die Methode immerhin nach einer Woche abgebrochen. Dass das Buch umstritten ist, das wusste sie offensichtlich nicht.
Viele Grüße
Hi,
immer Brüllen lassen ist genauso falsch wie immer hinrennen. Die Kunst dabei ist, zu entscheiden, wann das Kind ein tatsächliches Problem hat, und wann es einfach nur Aufmerksamkeit will und sich freut, dass Schreien wirkt.
Ich finde es schrecklich, dass es anscheinend modern ist, Kinder teilweise bis zum Schulbeginn im Elternschlafzimmer oder sogar Elternbett schlafen zu lassen. Auch kinder haben eine Privatsphäre, die man wahren muss. Und darüber hinaus müssen Kinderlernen, alleine zu sein, sie müssen die Erfahrung machen, dass die Eltern auch wiederkommen, und sie müssen auch mal ihre Ruhe haben (und die können sie genießen, wen sie merken, sie können auch ohne Eltern schlafen und die Eltern kommen am nächsten Morgen wieder und sind nciht weg)
Wie habe ich bloß meine Kindheit überlebt? Ich kann mich an die Zeiten, als ich im Elternschlafzimmer geschlafen habe, nur noch aus Erzähungen erinnern - im Kindergarten war das vorbei. Und nein, ich habe nicht gelitten. Ich kenne natürlich den Terror mit Einschlafen, natürlich muss man das lernen (ich wollte nicht schlafen, hatte angst vor den Monstern unter dem Bett, habe komische Geräusche gehört, das Nachtlicht musste an sein, all der Kram. Aber Mami hat nicht danebengelegen, und ich bin nciht zu den Eltern ins Bett. Nur Sonntags morgens durfte ich ins Bett krabbeln, und Papa hat mir eine Geschichte erzählt, mit einer aus einem Herrentaschentuch gebastelten Puppe
Die Franzi
Hi, findest Du nicht, dass es langsam reicht?
In Deinen Augen ist d. Mutter scheinbar kurz davor d. Kind in d. Kühltruhe zu entsorgen. Finde ich unglaublich, was Du einer ratsuchenden Mutter bisher geantwortet hast!
In meinen Augen ist es eher so, dass hier eine 2,5jährige ihre Mutter terrorisiert u. nicht umgekehrt!
Diese Frau hat um Rat ersucht u. nicht um, schon als hasserfüllt zu bezeichnende, Vorwürfe.
Ziemlich fassungslose Grüße, ramses90.
Schwarz und Weiß
Hallo! (
Hallo???
Warum möchtest du diese Mutter falsch verstehen?
Sie wollte einen Rat und wird von dir als potentielle Kinderquälerin
verstanden.
Wie kommst du nur zu diesem Schluss?
Kinder zu haben ist mit jedem Tag eine Herausforderung liebe Pendragon,ich selbst habe drei Exemplare davon und weiss daher wie es ist am Ende seiner Weisheit angekommen zu sein.
Fehler in der Erziehung macht man nicht aus psychischer und physischer Folterabsicht.
Wie hast du das mit deinen Kindern gelöst ?- das war doch die eigentliche Frage.
Liebe Grüße und einen entspannten Abend
Hi,
In meinen Augen ist es eher so, dass hier eine 2,5jährige ihre
Mutter terrorisiert u. nicht umgekehrt!
Ja, ja, die bösen Kleinen, terrorisieren immer ihre Mütter… Da muß man früh hart durchgreifen, damit es später keine Terroristen werden…
Entschuldigung, aber ich dachte eigentlich, daß solche Sätze wie oben in diesem Jahrtausend nicht mehr geschrieben werden. Wie kann man sich nur täuschen.
Diese Frau hat um Rat ersucht u. nicht um, schon als
hasserfüllt zu bezeichnende, Vorwürfe.
Ziemlich fassungslose Grüße, ramses90.
Nun ja, vermutlich entsprangen eben diese Vorwürfe einer gewissen Fassungslosigkeit. Ich bin ja ähnlich fassungslos über oben geschriebenen Satz.
Und hasserfüllt, ich weiß nicht. Etwas zu viel Emotionen für so ein Forum… Wer hier wirklich hasserfüllt schreibt, sollte sich lieber um seinen Blutdruck sorgen:smile:)
Diese Buchdiskussion wurde hier einfach zu oft geführt. Bringt nichts, deshalb halte ich mich diesbezüglich zurück. Vor allem ist’s ja so, je mehr Aufmerksamkeit man einem solchen Buch gibt, desto „wichtiger“ scheint es…
Gruß,
Christiane
N’Abend,
Finde ich unglaublich, was Du einer
ratsuchenden Mutter bisher geantwortet hast!
wieso? Marion weist allerdings auf einen ungemütlichen Punkt hin… was ist daran so verwerflich? Ich kann diese Einstellung der fragenden Mutter auch nicht ganz nachvollziehen. Kinder brauchen je nach Phase ihres Lebens unterschiedlich viel Aufmerksamkeit. Egal, ob die Mutter dazu grad keine Lust hat oder ein Geschwisterkind unterwegs ist.
In meinen Augen ist es eher so, dass hier eine 2,5jährige ihre
Mutter terrorisiert u. nicht umgekehrt!
Aber dass das Kind eine Woche lang bis zum Erbrechen geweint hat, ist völlig ok? Das kind ist nicht mal 3 Jahre alt…
Diese Frau hat um Rat ersucht u. nicht um, schon als
hasserfüllt zu bezeichnende, Vorwürfe.
also ich habe in Marions Antworten viele, für die fragende Mutter, hilfreiche Anregungen gelesen. Die sind aber nicht so bequem, wie einfach mal das Kind in’s Bett legen und einen Abend für sich allein haben.
Fassungslos bin ich eher darüber, dass an Kleinkindern herumexperimentiert wird. Ohne die Folgen auch nur ein klitzekleines Bisschen zu bedenken. Sind die Folgen solcher Versuche u.U. da, dann wird um Rat gefragt, was denn um Himmels Willen mit dem Kind nicht stimmt.
Gruß
Demenzia
Komm wieder runter …
Die „Mami“ hatte schon von Anfang an keinen Plan, und statt
sich von kompetenter Seite Hilfe zu holen (die es übrigens bei
jeder Erziehungsberatungsstelle gibt), quält sie ihr Kind mit
psychischer Folter,
Hallo Pendragon.
Komm bitte mal wieder runter, das ist ja nun wirklich heftig was du hier veranstaltest. Ja, es gibt Kinderleid, ja es gibt überforderte Eltern, es gibt viele schlimme Dinge.
Und auch wenn du dich darüber aufregst (wie wir alle vermutlich) ist es doch der falsche Weg diese Mutter, die ich NICHT in diese Schublade einordne, hier anzugreifen und geradezu fanatisch auf sie einzuschlagen.
Diese Mutter hier räumt Fehler ein und hat sich an uns gewandt und Tipps zu bekommen es besser zu machen.
Das ist doch prima. Mutig, Fehler einzugestehen und sehr gut, neue, bessere Wege zu suchen.
Gruß C.
Hallo
Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber es gibt sehr viele
Eltern, die es schaffen, ihren Kindern Grenzen aufzuzeigen,
ohne sie physisch oder psychisch zu misshandeln.
und was macht unsere Supermutti dan wenn ein Kind was will und es anfängt zu weinen?
Einen Kreis bilden und alles ausdiskutieren?
Das ist überhaupt nicht unangebracht. Getrennte
„Kinderzimmer“, in denen die Kinder isoliert vom Rest der
Familie die Nächte verbringen mßüssen (während die Eltern
natürlich schön gemeinsam ein Zimmer teilen) finden sich
heutzutage in sehr vielen Haushalten.
und was ist daran so falsch?
Aber es
gibt für alles ein gutes Mass und das Mass liegt idealerweise
dort, wo beide Seiten sich wohlfühlen.Du meinst also, „Brüllen lassen, bis das Kind erbricht“ ist
ein Zeichen für Wohlfühlen?
Überließt Du eigentlich mit absicht alles und drehst alles so um wie es Dir paßt?
Sie schreibt von guten Mass und das sich beide Seiten wohlfühlen.
Gruß RS99
Marion