Kleinkind findet keinen Schlaf

@dany:
Ich kann Dir nur zustimmen. Vor lauter Nannys, Ratgebern und Psychologen usw. fällt es vielen schwer, einfach nach Gefühl aus dem Bauch heraus ganz natürlich zu reagieren.

Ich habe bei meinen Mädels (heute 19 und 15 Jahre alt) nach dem „Abendprogramm“ versucht aus dem Zimmer zu gehen. Hat das nicht geklappt habe ich mich im Dunkeln neben mein Kind gesetzt und die Hand gehalten. Aber nicht gesprochen und auch nicht auf Fragen oder „Erzählversuche“ reagiert, sondern dann nur ganz leise „schsch“ gemacht. Das hat fast immer funktioniert - nach kurzer Zeit war Ruhe. Ich habe ihr evtl. Bedürfnis nach Nähe zwar befriedigt, bin aber nicht mehr der Bespaßer.

Im Allgemeinen möchte ich sagen, dass Kinder zwar das wichtigste für ihre Eltern sein sollten. Aber wenn ich mein Kind liebe, dann muss ich auch dafür sorgen, dass es ein angenehmer Zeitgenosse für seine Mitmenschen wird. Das bedeutet auch das mein Kind lernen muss, nicht immer an erster Stelle zu stehen - natürlich altersgemäß. Wenn ich zum Beispiel - auch als die Kinder noch Kleinkinder waren - mich mit jemanden unterhalten habe und meine Kinder etwas wollten, habe ich gesagt „warte bitte einen Moment, ich unterhalte mich gerade. Gleich habe ich Zeit für dich“. Oder: Ein „schlechtes“, schnell hingeschmiertes Bild wird nicht gelobt, nur weil es von dem Filius stammt. Da kann man durchaus sagen: "Dieses Bild finde ich nicht so schön, das kannst Du viel besser. Bei Deinem letzten Bild hast du dir mehr Mühe gemacht.
Vielleicht scheinen die Beispiele für Euch keinen Bezug zu dem „Schlafthema“ zu haben. Vielleicht aber doch: ruhige Konsequenz und liebevolle (manchmal auch etwas strenge)Führung (schon von Kleinkindern) gibt den Kindern die Sicherheit, dass sie Eltern haben, die Wissen was sie tun. Das ist sehr beruhigend für die Kids.
Wir haben bestimmt nicht alles richtig gemacht, aber zwei doch sehr wohlgeratene Kinder im oben genannten Alter zeigen uns heute, dass wir zumindest sehr viel richtig gemacht haben.

Gruß Inge2

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Moin,

Es ist ein Unterschied. Zum einen, weil das eine mal „böse
Absicht“ im Spiel ist, im anderen nicht. Das mag für das Kind
egal sein. In meiner Werteskala macht das einen Unterschied.
Und im heimischen Bett, die Eltern in der Nähe, zu schreien,
weil man nicht seinen Willen bekommt ist etwas anderes, als
körperliches Leid angetan zu bekommen.

Du hast leider überhaupt keine Ahnung wovon du schreibst. Wenn ein Baby oder Kleinkind allein in einem Raum gelassen wird, hat es keine Ahnung davon, ob die Mutter ein Stockwerk tiefer vor der Glotze sitzt oder gerade ermordet wurde. Ein Baby oder Kleinkind kann diese Situation noch nicht überblicken. Es weiß nur, es ist völlig alleine und keiner ist da. Es ist völlig natürlich, dass es dann in Panik gerät und schreit.

Wer unbedingt darauf besteht, dass ein Kind Abends allein in ein Zimmer gesperrt wird, der muss dann auch die Konsequenz ziehen, und jedes mal hinlaufen, wenn das Kind weint, und zwar so lange, bis das Kind alt genug ist und begreift, ok, Mama ist nicht weg, sie ist in Rufweite und kann mich hören. Das kann schon mal 1-3 Jahre dauern.

Wenn er das nicht macht, und sein Kind Abend für Abend dieser Panik überlässt, bis es irgendwann aufgibt weil es lernt: Egal wie laut ich schreie, es kommt ja doch keiner, ja, ich bin tatsächlich allein…
Ja, der misshandelt sein Kind tatsächlich auf eine brutale Weise.

Das mag dir nicht gefallen, weil du deinem Kind vielleicht nichts schlimmes wolltest. Aber wem nutzt das, außer dir und deinem Gewissen? Dem Kind?

Gruß
Marion

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Moin,

ich rede hier nicht von schnell konsumierten „Ratgebern“ aus dem Fernsehn, der Bildzeitung und mit heißer Nadel zusammengeschusterte „Bestseller“.

Es gibt in jedem kleineren Kaff Erziehungsberatungsstellen, wo echte Menschen sitzen die echte problembezogene Beratung völlig kostenlos anbieten. Mann muss da nur einen Termin machen und hingehen.

Gruß
Marion

Liebe® orak,

von diesen agressiven Beiträgen möchte ich mich deutlich
distanzieren.
Das ist keine Hilfe, sondern eine Defamierung.
Lasse dich nicht so sehr davon herunterziehen, Leute die über
eine emotionale Intelligenz verfügen, können sich gut in deine
Lage versetzen und sehen in dir eine Mutter, die Hilfe für ihr
Kind sucht, weil sie es liebt.

bei (wörtliches Zitat!)

sie bruellt bis zum Brechreiz

ist keinerlei Diffamierung mehr notwendig. Und bei solchen Dingen sind
Gutmenschen und Wattebäuschenwerfer genau gar keine Hilfe. Im übrigen
sollte man mit Begriffen wie „emotionaler Intelligenz“ vorsichtig sein,
wenn man sich nicht absolut sicher ist, was sie bedeuten.

.m

Hi,

im Gegenteil spricht sie wahre Worte noch erstaunlich gelassen aus.

Ja, die UP sucht nach Hilfe, ist lobenswert. Dann muss sie aber auch damit rechnen, dass man ihr ehrlich antwortet. Mag ja sein, dass sie es nur gut meint und sicher will sie ihrem Kind nicht schaden - das alles ist aber dem Kind erstmal egal bzw. nicht klar. Das merkt nur, es ist alleine, hat Panik und brüllt bis zum Erbrechen.

Ich kann Marions Aussagen hier nur unterstützen. Und ich meine auch, dass die UP sich Hilfe von Erziehungsberatung o.Ä. holen sollte, wenn sie schon mit dem einen Kind überfordert ist. Wie wird das erst, wenn das Zweite kommt.

Gruß
Cess

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Moin,

Aber insgesamt: was willst du eigentlich erreichen?

Eltern zu spiegeln, wenn ihre Methoden aggressiv und brutal sind, denn offensichtlich ist vielen das gar nicht bewusst. Ich möchte Eltern eine Idee davon geben, was vielleicht in ihren Kindern vor sich geht, wenn sie in Panik schreien, bis sie kotzen. Und nein, das ist nicht schön und es ist schonungslos. Aber so lange Eltern nicht begreifen, was sie anrichten, hab ich wenig Hoffnung, dass sich was ändert. Man muss mich dafür auch nicht mögen. Wer mag schon jemanden, der ihm sagt, wer würde sein Kind quälen. Aber wenn es ihm keiner sagt, besteht dann eine Chance, dass derjenige sich ändert?

Sicher ist es netter, in liebem und verständnisvollem Ton gute Tipps zu geben, wie man es besser machen kann. Dafür haben wir hier im Brett einige recht kompetente und verständnisvolle Poster auf die ich im Zuge solcher Diskussionen auch immer zähle und die auch immer da sind.

Gruß
Marion

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Hi,

ich finde den Filter eigentlich ganz einfach: gesunder Menschenverstand!

Den hat schon eine Nachbarin von uns seinerzeit angewendet. Sie hat ihre Kinder in einer Zeit großgezogen, in der alle das Schreienlassen propagiert haben („stärkt die Lungen“). Trotzdem war sie intelligent genug zu sagen, „das kann nicht gut fürs Kind sein“ und hat es nicht gemacht.

Manchmal ist es einfacher als man meint.

Gruß
Cess

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Hallo Marion,

Es gibt in jedem kleineren Kaff Erziehungsberatungsstellen, wo
echte Menschen sitzen die echte problembezogene Beratung
völlig kostenlos anbieten. Mann muss da nur einen Termin
machen und hingehen.

Ich verstehe deinen Standpunkt, aber du schriebst:

Wer sich hingegen dafür interessiert, wie Kinder sich tatsächlich entwicklen, welche Bedürfnisse sie haben, wie man gewaltlos erziehen kann etc. der hat heutzutage endlose Möglichkeiten, sich zu informieren, und zwar schon, bevor die Kinder auf der Welt sind.

wie soll ich die Probleme (als Erst-Eltern) voraussehen bevor das Kind auf der Welt ist und mich im Vorhinein gegen alle Möglichkeiten feien und informieren?

Sicher, wie Cess sagt, gesunder Menschenverstand ist der Filter. Aber ich weiß auch, wie unsicher man in manchen Situationen sein kann - und wie viele überzeugende Tips geben. Ich bin ebenfalls wie du dafür, in Problemsituationen Beratungsstellen anzugehen (à propos, der Kinderarzt ist nicht nur für Erkältungen etc. ansprechbar, sondern auch für andere Fragen, hat mir auch geholfen!). Es ist eher ein gesellschaftliches Problem. Man fragt Leute, denen man vertraut, bekommt Ratschläge, die sinnvoll klingen, aber vllt beim eigenen Kind nicht helfen. Ich würde mich auch schwertun zu einer Beratungsstelle zu gehen und zu sagen: mein Kind schläft schlecht ein.

Daher mein Tip: erfahrene Kinderärzte können auch helfen in solchen Sachen (nicht nur medizinisch, sondern mit Rat) und vllt. ist der Schritt für manche Eltern einfacher. Wer gibt denn in dieser Zeit der überschwemmenden Ratgeber gerne zu mit einer Situation mit einem Baby/Kleinkind überfordert zu sein??? Viele belächeln einen, dass man nicht mal den Umgang mit einem Baby/Kleinkind „gebacken“ bekommt.

Die UP hat sich zuerst an Freunde gewandt, den Tip mit dem Buch bekommen (das Buch liest sich überzeugend in der Argumentation) und diesen Tip versucht umzusetzen. Die nächste Anlaufstelle ist ein Eltern, Kind und Familienbrett in einem Forum, da sie gesehen hat, dass sie ihrem Kind damit nichts Gutes tut.

Sie hat hilfreiche Informationen bekommen. Zusätzlich zu ihrer Einsicht, ihrem Kind mit der Aktion nicht geholfen zu haben bekommt sie aber auch noch ziemlich einen „reingewürgt“. Ich kann deine Seite verstehen, und Diskussionen zu diesem Buch sind im Archiv zu Hauf. Ich denke, die Diskussion sollte sich langsam beruhigen, ich denke, jeder weiß inzwischen worauf du hinaus wolltest :smile:

lg, Dany

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Hallo,

ja das ist natürlich immer ein zweischneidiges Schwert.

Gott sei Dank hatten wir nie Probleme mit dem einschlafen.
Das ist meist eine Sache von 10-15 Minuten inkl. Zähneputzen und umziehen. Der leg sich einfach hin und schläft. Aber er braucht eben immer ein wenig Geräusche. Darum lass ich die Zimmertüre auf und er kann mich in der Küche hören oder im Wohnzimmer sogar sehen. Ich kann neben seinem Bett staubsaugen oder abends den Ferneseher normal laut stellen.

Dafür steht aber sein Bett, direkt neben meinem und er muss nur die Hand ausstrecken und kann mich anfassen. Er ist es halt so gewohnt und kann sich da auch drauf verlassen.

Gruß Lulea

Hallo

und was macht unsere Supermutti dan wenn ein Kind was will und
es anfängt zu weinen?

Wie wäre es mit: erstmal herausfinden, was die Ursache ist?

wir könnten dieses Fragspiel endlos weitermachen. Hast Du eigentlich schon mal eigene Kinder erzogen oder redest Du nur von der Theorie?

Kinder brauchen bis zu einem gewissen Alter die Nähe, die
Anwesenheit, die Geborgenheit von anderen Menschen. Das müssen
nicht die Eltern sein, aber wenigstens IRGENDWER sollte für
sie da sein. Wie würde es dir denn gefallen, wenn Ehepartner
und Kinder immer in einem Raum schlafen würden, nur du
müsstest allein in einem anderen Zimmer schlafen? Wie lange
würdest du das wohl mitmachen?

Spätestens hier klink ich mich nun aus. Den jetzt weiß ich dass ich / wir alles bei unseren Kindern falsch gemacht haben. Wir sind also Rabeneltern und vergleichbar mit Kriegsverbrechern und Massenmörder.

Auch haben wir nun die nächsten Massenmörder erzogen und psychisch geschädigt sind unsere Kinder sowieso. Wahrscheinlich werden unsere beiden Kinder irgendwann mal uns verklagen.
Wir haben zwei liebevolle und ganz gut erzogene Kinder und das mit so grausamen Foltermethoden wie jeder hat von anfang an ein eigenes Zimmer.

Unsere armen Kinder mußten schon vom ersten Tag an, nach dem verlassen des Krankenhauses, in ihren eigenen Zimmern schlafen.

Ich hoffe Du zeigst uns nun nicht wegen diesen grausamen Folterungen bei AI oder der UNO oder sonstwo an. Bitte auch nicht an die Amerikaner melden, sonst maschieren die noch bei uns ein und verhaften unsere Kinder, weil sie die zukünftigen Terroristen sind.

Wer Sarkasmus findet darf ihn behalten.

Wenn ich nicht gelesen hätte das du MOD bist würde ich dich für einen Troll halten.

Gruß RS 99
(und nun löscht mal schön oder sperrt mich)

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Hallo,

danke für die Darstellung deiner Motivation. Ich glaube zwar, dass du bei den meisten nur Abblocken erreichst, aber das ist einfach eine andere Einschätzung. Da du speziell auf andere Poster zählst und deren Antworten miteinkalkulierst - akzeptiert.

Gruß
Elke

Hast du eigene Kinder, Pendragon?
Man kann alles übertreiben, und ich finde du übertreibst hier maßlos. Für mich kommt das so rüber als ob du dich einfach total reinsteigerst.
Deine Sorgen um das Kind in allen Ehren, aber da gibt es ganz andere Fälle, um die du dich sorgen könntest.

Hast du eigentlich eigene Kinder?
Wie alt sind die?

Gruß C.

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Moin,

Ich hoffe Du zeigst uns nun nicht wegen diesen grausamen

Folterungen bei AI oder der UNO oder sonstwo an.

Das brauch ich gar nicht, dann wahrscheinlich werdet ihr zu den alten Menschen zählen, die von ihren Kindern allein ins Altersheim abgeschoben werden, wenn ihr hilfebedürftig seid, (die Kinder wollen dann schließlich auch „Zeit für sich“ und nicht ständig hinter euch her rennen) und in euren Betten schreien gelassen werdet, wenn ihr etwas brauchen. Denn genau das haben deine Kinder von dir gelernt. Vieleicht lernst du dann, wenn du selbst mal hilfebedürftig bist und dich nach Nähe sehnst, wie es ist, wenn man schreien darf bis man kotzt.

Gruß
Marion

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Moin,

Deine Sorgen um das Kind in allen Ehren, aber da gibt es ganz
andere Fälle, um die du dich sorgen könntest.

Das mach ich auch. Aber die schreiben hier nicht bei w-w-w, also kümmer ich mich auch woanders um die „ganz anderen Fälle“.

Gruß
Marion

Moin,

wie soll ich die Probleme (als Erst-Eltern) voraussehen bevor
das Kind auf der Welt ist und mich im Vorhinein gegen alle
Möglichkeiten feien und informieren?

Du musst im Normalfall gar nicht „alle Möglichkeiten“ vorhersehen. Es geht eher darum, eine bestimmte Grundeinstellung zu entwickeln, und diese Grundeinstellung läßt sich dann auch auf alle möglichen unvorhergesehenen Situationen anwenden. Wenn du selbst (oder deine Kinder) in dir selbst ruhst, selbstbewusst bist und eine positive Einstellung zum Leben hast, dann wirst du (oder deine Kinder) auch mit vielen Situationen im Leben fertig werden, auf die du nicht speziell vorbereitet wurdest.

Sicher, wie Cess sagt, gesunder Menschenverstand ist der
Filter. Aber ich weiß auch, wie unsicher man in manchen
Situationen sein kann - und wie viele überzeugende Tips geben.

Ja klar. Die meisten Menschen hatten eben selbst auch keine besonders optimale Kindheit und wurden selbst auch mit psychischer oder physischer Gewalt „erzogen“. In sofern haben sie auch nicht selbst erlebt, wie man es anders machen kann.

Auch wenn ich normalerweise aus gutem Grund keine „Ratgeber“-Empfehlungen abgebe, möchte hier doch mal auf ein Buch verweisen, dass diese Zusammenhänge vielleicht deutlich macht. Es heißt „Gemeinsam leben, gemeinsam wachsen“ und ist von Daniel Siegel und Mary Hartzell ISBN-10: 3936855064 Buch anschauen

Es ist eher ein
gesellschaftliches Problem. Man fragt Leute, denen man
vertraut, bekommt Ratschläge, die sinnvoll klingen, aber vllt
beim eigenen Kind nicht helfen.

Wie ich weiter oben schon sagte, das Problem ist, dass viele mit Gewalt verbundene Maßnahmen ja tatsächlich zumindest kurzfristig helfen. Dass man sich damit Probleme ganz anderer Art heranzieht, die vielleicht dann Jahre später erst auftauchen, wenn das Kind plötzlich sozial aus dem Ruder läuft, kein Selbstbewusstsein hat usw., ist vielen Eltern ja gar nicht bewusst, vielleicht auch, weil sie sich nie damit auseinander gesetzt haben, woher eigentlich ihre eigenen Probleme rühren.

Die entscheidende Frage ist eben nicht, was kurzfristig „funktioniert“, sondern die Frage nach langfristigen, grundsätzlichen Zielen und möglichen Nebenwirkungen, selbst wenn das Ergebnis kurzfristig vielleicht nicht so optimal erscheint. So ist es auch mit dem schlafen gehen.

Ich würde mich auch schwertun
zu einer Beratungsstelle zu gehen und zu sagen: mein Kind
schläft schlecht ein.

Mal angenommen, eine Freundin käme zu dir und würde dir sagen: Hey, ich schlafe schlecht ein. Was könntest du mit dieser Aussage anfangen? Ist das überhaupt ein Problem für diese Freundin? Vielleicht sagt sie ja auch: Hey, ich schlafe schlecht ein. Darum nehme ich mir immer ein Buch mit ins Bett und les noch, bis mir die Augen zufallen. Da ich morgens ausschlafen kann, hab ich damit auch kein Problem. Oder meint sie damit: Hey, ich schlafe schlecht ein, weil mich im Moment meine finanziellen Sorgen fertig machen. Wenn ich dann morgens früh raus muss, erscheine ich völlig verpennt auf der Arbeit und habe Angst, dass ich deshalb auch noch bald meine Job verliere. Oder sie meint: Hey, ich schlafe schlecht ein, weil in letzter Zeit immer öfter ein bestimmter Alptraum kommt, und ich schweißgebadet und völlig verängstigt aufwache, daher hab ich schon vorm Einschlafen Angst, weil ich Angst hab, dass der Traum wieder kommt.

usw.

Du siehst, hinter der Aussage „schläft schlecht ein“ können sich ganz vielfältige Probleme verbergen, oder es kann auch gar kein Problem sein, wenn man es schafft, die Umstände zu verändern.

Wer gibt
denn in dieser Zeit der überschwemmenden Ratgeber gerne zu mit
einer Situation mit einem Baby/Kleinkind überfordert zu
sein??? Viele belächeln einen, dass man nicht mal den Umgang
mit einem Baby/Kleinkind „gebacken“ bekommt.

Seit ich die „Mütter-Mafia“ gelesen haben, muss ich über sowas nur noch lachen :smile: Meistens sind die „Belächler“ nämlich die, die sich am wenigsten auskennen.

Sie hat hilfreiche Informationen bekommen. Zusätzlich zu ihrer
Einsicht, ihrem Kind mit der Aktion nicht geholfen zu haben
bekommt sie aber auch noch ziemlich einen „reingewürgt“.

Das sehe ich anders. Die UP kann froh sein, dass die Aktion nicht geholfen hat, bzw. dass sie diese frühzeitig abgebrochen hat, um ihre eigenen Nerven zu schonen. Das langfristige Ergebnis, wenn sie mit diesem permanenten Vertrauensbruch Erfolg gehabt hätte, wäre nämlich noch katastrophaler gewesen. Dass die Aktion nicht „geholfen“ hat, ist tatsächlich die gute Nachricht, und genau das hab ich versucht zu vermitteln, in dem ich ihr vermeintlich eins reingewürgt habe, in dem ich ihr versucht habe aufzuzeigen, was mit dieser Aktion tatsächlich verbunden ist.

ich denke, jeder weiß inzwischen worauf du
hinaus wolltest :smile:

Schön wärs ja :smile:
Bist zum nächsten „Jedes Kind kann durch psychische oder körperliche Gewalt lernen, die Klappe zu halten“ Thread in diesem Forum *g*.

Lieben Gruß,
Marion

^^ ich war auch mal so ein kleiner Nachtschwärmer… meine Eltern haben es einfach durch gehalten, bis ich i-wann von selbst ruhig war. Als das geschah dachten meine Eltern, ich wäre krank oder so… war aber nichts.

Augen zu und durch heisst das Motto!

Hallo

Wie würde es dir denn gefallen, wenn Ehepartner und Kinder immer in einem Raum schlafen würden, nur du müsstest allein in einem anderen Zimmer schlafen?

Spätestens hier klink ich mich nun aus.

Wieso? Die Frage ist doch berechtigt.

Auch haben wir nun die nächsten Massenmörder erzogen

Depressionen sind wahrscheinlicher.

Viele Grüße

Hallo,
da Du die Antwort auf meine Frage nach eigenen Kindern nicht beantwortest, gehe ich mal davon aus, dass du nur theoretiker bist.

UNd nun kannst Du dreimal raten, wessen Kinder dir den Arsch abwischen, wenn Du alt und demenz bist und im Altersheim untergebracht bist.

Danke und nun vorbei für mich,da es mit Dir keinen Sinn ergibt.

Grüße RS 99

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Hallo

Wie würde es dir denn gefallen, wenn Ehepartner und Kinder immer in einem Raum schlafen würden, nur du müsstest allein in einem anderen Zimmer schlafen?

Spätestens hier klink ich mich nun aus.

Wieso? Die Frage ist doch berechtigt.

Hab ich doch auch schon beantwortet. Wir haben zwei Terroisten und depressive Massenmörder erzogen. Auch ich bin scheinbar depressiv und Massenmörder (oder bin ich der Kriegsverbrecher???) Fragen über Fragen

Muß mal wieder zum Psychater, hoffe der findet das raus.

Gruß RS 99

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Also keine eigenen Kinder…?
Dass du die Frage nach eigenen Kindern ignorierst, erklärt so einiges…

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