Kleinkinder unbeaufsichtigt an der Rolltreppe

Hallo n.h.!

Du schreibst, dass man nicht zu 100% Gefahren abwehren könne. Stimmt. Aber man kann die Gefahren, die sichtbar und kalkulierbar sind, reduzieren.
Dazu gehört u.a., dass man sein Kind in einem Autositz transportiert und es anschnallt oder im Schwimmbad einen Nichtschwimmer nicht allein ins Wasser lässt.

Und Du hast erwartet, dass die Mutter sich in einer bestimmten Weise
verhält. Selbstverständlich war Dein Verhalten für Dich nicht,
sondern Du hast Dank erwartet.

Wie kommst Du darauf?
Kennst Du mich?
Hast Du eine Ahnung, was ich als selbstverständlich erachte und was nicht?
btw. es ist mein tägliches Brot Menschen zu helfen, also maße Dir bitte nicht an, über mich Vermutungen anzustellen!

Übrigens scheinst Du mein posting nicht genau gelesen zu haben. Das Kind war zwischen 2 und 3 Jahren alt, also sicher nicht in der Lage selbst die Gefahr einzuschätzen.

Das von mir beschriebene Verhalten der Mutter ist für mich sorglos, für Dich nicht. Okay.

Und dass man bei Verwendung von gewissen von mir genannten Schutzmechanismen nun den Bogen schlägt alte Menschen ebenso zu behandeln ist für mich indiskutabel und oberflächlich.

Angelika

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oma verbittet sich das!

OmasüberdieStraßehelfen

ansonsten: ok.

gruß
ann (= oma)

Ach so, Du gehörst auch zu den Menschen, die sich nie
bedanken, weil sie ja vielleicht auch mal helfen.

Nein, aber zu denen, die helfen ohne Dank zu erwarten und einzufordern.

Hallo!

Du schreibst, dass man nicht zu 100% Gefahren abwehren könne.
Stimmt. Aber man kann die Gefahren, die sichtbar und
kalkulierbar sind, reduzieren.
Dazu gehört u.a., dass man sein Kind in einem Autositz
transportiert und es anschnallt oder im Schwimmbad einen
Nichtschwimmer nicht allein ins Wasser lässt.

Da stimme ich natürlich vollkommen mit Dir überein. Meiner Meinung nach aber nicht unbedingt mit der anderen Situation zu vergleichen.

Und Du hast erwartet, dass die Mutter sich in einer bestimmten Weise
verhält. Selbstverständlich war Dein Verhalten für Dich nicht,
sondern Du hast Dank erwartet.

Wie kommst Du darauf?
Kennst Du mich?
Hast Du eine Ahnung, was ich als selbstverständlich erachte
und was nicht?
btw. es ist mein tägliches Brot Menschen zu helfen, also maße
Dir bitte nicht an, über mich Vermutungen anzustellen!

Ich hatte Dein Posting so verstanden. Du warst ja sehr darüber schockiert, verärgert, dass die Frau nicht in einer für Dich angemessenen Art und Weise reagiert hat. Wenn ich Dein Posting falsch interpretiert habe, tut es mir allerdings leid.

Übrigens scheinst Du mein posting nicht genau gelesen zu
haben. Das Kind war zwischen 2 und 3 Jahren alt, also sicher
nicht in der Lage selbst die Gefahr einzuschätzen.

Hm. Darüber kann man geteilter Meinung sein.

Das von mir beschriebene Verhalten der Mutter ist für mich
sorglos, für Dich nicht. Okay.

Sagen wir es so - wahrscheinlich hat die Mutter in dem Moment nicht aufgepaßt. Ich würde aber dehalb nicht pauschal sagen, dass sie sorglos ist und sie sich somit nicht um ihr Kind kümmert/ihr egal ist, was mit ihrem Kind passiert.

Und dass man bei Verwendung von gewissen von mir genannten
Schutzmechanismen nun den Bogen schlägt alte Menschen ebenso
zu behandeln ist für mich indiskutabel und oberflächlich.

Ich war nicht der Meinung, dachte aber dass das logischerweise aus Deiner Meinung resultieren müßte, kleine Kinder an eine Leine zu nehmen, damit sich keiner um sie kümmern muß und keine Unannehmlichkeiten entstehen (weder für die Mutter noch für andere Menschen).

Gruß,

N.

Angelika

Hallo n.h.!

Du machst es Dir sehr einfach mit Deinen Äußerungen und hast offenbar keine Ahnung was es heißt, mit einem hyperaktiven ADS-Kind, das mit 12 Monaten laufen (mit der Betonung auf laufen) kann so umzugehen, dass es sich nicht selbst verletzt oder andere:

…kleine Kinder an eine Leine zu nehmen, damit sich keiner um sie
kümmern muß…

Dieser Laufgurt war der einzige Schutz für unser Kind, nicht unter dem nächsten Auto zu landen.
Für uns gelebte Verantwortung, Prävention für UNSER Kind und ebenso die anderen Verkehrsteilnehmer.
Wenn das in Deinen Augen „nicht kümmern“ ist, dann erübrigt sich für mich mit jede weitere Diskussion mit Dir.

Angelika

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och!

OmasüberdieStraßehelfen

ansonsten: ok.

was hasten dagegen?
wenn man mir dann auch noch die Einkaufstüten tragen würde :wink:

auch gruß
Gerry (= oma)

OmasüberdieStraßehelfen

ansonsten: ok.

was hasten dagegen?
wenn man mir dann auch noch die Einkaufstüten tragen würde :wink:

wenn eenjekooft und allet bezahlt is, dann kommse und helfen, wa? nachtigall! nixda!

schönste grüße
ann (= doppeloma [ätsch] :wink:

Hallo!

Mag ja sein, dass es bei einem ads-Kind anders ist. Aber das hat doch mit dem Thema jetzt nichts zu tun, oder? Es kommt ja darauf an, WARUM man ein Kind an die Leine nimmt. Und nur, weil mir einmal jemand geholfen hat, weil ich einmal nicht aufgepaßt habe, reicht für mich als Grund nicht aus. Wir hatten ja auch nicht über DICH gesprochen, sondern über besagte Mutter bzw. Mütter im Allgemeinen.
Wenn mein Kind allerdings anders nicht zu beaufsichtigen ist, ist es doch was anderees. Das klang aber bei besagtem Kind eben nicht so…

Gruß,

N.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ach so, Du gehörst auch zu den Menschen, die sich nie
bedanken, weil sie ja vielleicht auch mal helfen.

Nein, aber zu denen, die helfen ohne Dank zu erwarten und
einzufordern.

Mal im Ernst, kennst Du Jemanden, der, bevor er einem Menschen hilft, fragt, ob er dafür auch ein „Danke“ erhält?

Und „Dank einfordern“ - ist wohl sowas von weit hergeholt:

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Hallo, Hardey

Du hast wohl meinen Satz in den falschen Hals bekommen

Das räume ich ein.

Was wir zu diesem Anlass aber dann nicht so gerne hören, sind
Vorwürfe und ungefrage gute Tipps. Einerseits weil wir in
diesem Moment emotional nicht besonders gut aufnahmefähig
sind, andererseits mag der belehrenden Person auch der
Einblick in die genaueren Umstände fehlen.

Ehrlich gesagt, sehe ich es bei den beschriebenen Beispielen genau anders herum. Die Eltern können die genauen Umstände nicht nachvollziehen, da sie die akuten Gefahrensituationen nicht miterlebt haben.

Im allgemeinen
wissen wir, was schlecht gelaufen ist. Nur geben wir es nicht
gerne zu und schon gar nicht vor Fremden.

Diese aufrichtigen Sätze ehren Dich.

Gruß
karin

Hallo

Ehrlich gesagt, sehe ich es bei den beschriebenen Beispielen
genau anders herum. Die Eltern können die genauen Umstände
nicht nachvollziehen, da sie die akuten Gefahrensituationen
nicht miterlebt haben.

Deshalb haben die Eltern ja in den Beispielen den Rettern wahrscheinlich auch keine Tips gegeben. Wer Tips gibt, sollte die genauen Umstände nachvollziehen können.

Es geht in diesem Fall um die genauen Umstände, wieso die Eltern in dem Moment das Kind aus den Augen verloren haben.

Eigentlich stelle ich mir bei der Geschichte vom Ursprungspost am ehesten vor, als sei die Mutter des Kindes hochentrüstet zur Rede gestellt worden, wieso sie denn da seelenruhig quatscht, während ihr Kind sich in Todesgefahr begibt. Genau diese Szene ist ja aber nicht ganz genau beschrieben worden.

Viele Grüße
Simsy

Hallo

Ach so, Du gehörst auch zu den Menschen, die sich nie
bedanken, weil sie ja vielleicht auch mal helfen.

Nein, aber zu denen, die helfen ohne Dank zu erwarten und
einzufordern.

Mal im Ernst, kennst Du Jemanden, der, bevor er einem Menschen
hilft, fragt, ob er dafür auch ein „Danke“ erhält?

Was soll der Quatsch? ‚Dank erwarten‘ heißt nicht ‚vorher fragen, ob man hinterher Dank erwarten kann‘.

Und „Dank einfordern“ - ist wohl sowas von weit hergeholt:

So wird Dank meistens nicht eingefordert, sondern indem man sauer reagiert, wenn keiner kommt.

Auch Hallo,

Nein, aber zu denen, die helfen ohne Dank zu erwarten und
einzufordern.

Mal im Ernst, kennst Du Jemanden, der, bevor er einem Menschen
hilft, fragt, ob er dafür auch ein „Danke“ erhält?

Was soll der Quatsch? ‚Dank erwarten‘ heißt nicht ‚vorher
fragen, ob man hinterher Dank erwarten kann‘.

Stimmt, war Quatsch :wink:

Wenn ich aber lese:
„die helfen ohne Dank zu erwarten“
dann bedeutet es doch im Umkehrschluss, dass jemand, der Dank erwartet, nicht helfen würde, wenn er wüsste, dass ihm für seine Tat nicht gedankt werden würde.
Wer (wie in unseren Beispielen) im Akutfall hilft, weiss vorher nicht, ob er Dank für sein Handeln erfährt.

Und „Dank einfordern“ - ist wohl sowas von weit hergeholt:

So wird Dank meistens nicht eingefordert, sondern indem man
sauer reagiert, wenn keiner kommt.

Indem man sauer auf nichtgedanktwerden reagiert, erhält man doch höchstwahrscheinlich auch keinen Dank, oder?
Folglich ist es müssig, über „Dank einfordern“ zu diskutieren, weil man Dank nicht „einfordern“ kann.

Gruß
karin

Auch Hallo,

Ehrlich gesagt, sehe ich es bei den beschriebenen Beispielen
genau anders herum. Die Eltern können die genauen Umstände
nicht nachvollziehen, da sie die akuten Gefahrensituationen
nicht miterlebt haben.

Deshalb haben die Eltern ja in den Beispielen den Rettern
wahrscheinlich auch keine Tips gegeben. Wer Tips gibt, sollte
die genauen Umstände nachvollziehen können.

Das verstehe ich jetzt nicht, welche Tipps sollten die Eltern den Rettern denn geben wollen, wenn die Gefahrensituationen von den Eltern gar nicht erkannt wurden?

Es geht in diesem Fall um die genauen Umstände, wieso die
Eltern in dem Moment das Kind aus den Augen verloren haben.

Aber diese Situationsaufarbeitung betrifft doch nur die Eltern, nicht die Retter.
Vielleicht stehe ich auch auf dem Schlauch.

Eigentlich stelle ich mir bei der Geschichte vom Ursprungspost
am ehesten vor, als sei die Mutter des Kindes hochentrüstet
zur Rede gestellt worden, wieso sie denn da seelenruhig
quatscht, während ihr Kind sich in Todesgefahr begibt. Genau
diese Szene ist ja aber nicht ganz genau beschrieben worden.

Ja, genauso haben sich wohl die meisten Leser hier, die Situation vorgestellt und haben deshalb auf das Ursprungsposting von Angelika so unterschwellig aggressiv (meine Empfindung) reagiert.

Gruß
karin

Hallo

Stimmt, war Quatsch :wink:

Wenn ich aber lese:
„die helfen ohne Dank zu erwarten“
dann bedeutet es doch im Umkehrschluss, dass jemand, der Dank
erwartet, nicht helfen würde, wenn er wüsste, dass ihm für
seine Tat nicht gedankt werden würde.
Wer (wie in unseren Beispielen) im Akutfall hilft, weiss
vorher nicht, ob er Dank für sein Handeln erfährt.

Ja, das weiß man natürlich nicht vorher, aber man kann doch trotzdem was erwarten? Und es gibt doch etliche Leute, die keine Lust mehr haben zu helfen, weil ihre Erwartung auf Dank zu oft enttäuscht worden ist.

Und „Dank einfordern“ - ist wohl sowas von weit hergeholt:

So wird Dank meistens nicht eingefordert, sondern indem man
sauer reagiert, wenn keiner kommt.

Indem man sauer auf nichtgedanktwerden reagiert, erhält man
doch höchstwahrscheinlich auch keinen Dank, oder?

Nein, aber das ist die übliche Reaktion.

Dieses „Der hätte sich ruhig mal bedanken können“ wird dann meistens anderen Leuten erzählt.

Folglich ist es müssig, über „Dank einfordern“ zu diskutieren,
weil man Dank nicht „einfordern“ kann.

Ich finde, jetzt reitest du ein wenig auf den Begriffen herum.

Viele Grüße
Simsy

1 „Gefällt mir“

Hallo

Es geht in diesem Fall um die genauen Umstände, wieso die
Eltern in dem Moment das Kind aus den Augen verloren haben.

Aber diese Situationsaufarbeitung betrifft doch nur die
Eltern, nicht die Retter.
Vielleicht stehe ich auch auf dem Schlauch.

???
Die Eltern haben Tips oder ähnliches bekommen von Leuten, denen nicht die Umstände bekannt waren, wieso sie ihr Kind aus den Augen verloren haben. So in etwa. Und deshalb kamen die Tipps nicht gut an.

Das bezieht sich noch auf den Beitrag von Hardey und deine Antwort darauf.

Viele Grüße

Eigentlich stelle ich mir bei der Geschichte vom Ursprungspost
am ehesten vor, als sei die Mutter des Kindes hochentrüstet
zur Rede gestellt worden, wieso sie denn da seelenruhig
quatscht, während ihr Kind sich in Todesgefahr begibt. Genau
diese Szene ist ja aber nicht ganz genau beschrieben worden.

Ja, genauso haben sich wohl die meisten Leser hier, die
Situation vorgestellt und haben deshalb auf das
Ursprungsposting von Angelika so unterschwellig aggressiv
(meine Empfindung) reagiert.

Gruß
karin

Auch Hallo,

Es geht in diesem Fall um die genauen Umstände, wieso die
Eltern in dem Moment das Kind aus den Augen verloren haben.

Aber diese Situationsaufarbeitung betrifft doch nur die
Eltern, nicht die Retter.
Vielleicht stehe ich auch auf dem Schlauch.

???
Die Eltern haben Tips oder ähnliches bekommen von Leuten,
denen nicht die Umstände bekannt waren, wieso sie ihr Kind aus
den Augen verloren haben. So in etwa. Und deshalb kamen die
Tipps nicht gut an.

entschuldige bitte, ich verstehe Das nicht:
Die Leute (Retter?) haben doch keine Kinder aus den Augen verloren, sondern die Eltern.

Gruß
karin

Die Eltern haben Tips oder ähnliches bekommen von Leuten,
denen nicht die Umstände bekannt waren, wieso die Eltern ihr
Kind aus
den Augen verloren haben. So in etwa. Und deshalb kamen die
Tipps nicht gut an.

entschuldige bitte, ich verstehe Das nicht:
Die Leute (Retter?) haben doch keine Kinder aus den Augen
verloren, sondern die Eltern.

Nein, aber die haben den Eltern ungebetene Tipps deswegen gegeben.
Nehme ich mal an. Ich korrigiere da oben im Zitat mal was und ersetze „sie“ mit „die Eltern“.

Auch Hallo,

Wer (wie in unseren Beispielen) im Akutfall hilft, weiss
vorher nicht, ob er Dank für sein Handeln erfährt.

Ja, das weiß man natürlich nicht vorher, aber man kann doch
trotzdem was erwarten? Und es gibt doch etliche Leute, die
keine Lust mehr haben zu helfen, weil ihre Erwartung auf Dank
zu oft enttäuscht worden ist.

ich meine jedoch, wenn jemand in Akutsituationen hilft, dann wird er es wieder tun, auch wenn er bei anderen Hilfsaktionen keinen Dank für sein Verhalten bekommen hat.

Folglich ist es müssig, über „Dank einfordern“ zu diskutieren,
weil man Dank nicht „einfordern“ kann.

Ich finde, jetzt reitest du ein wenig auf den Begriffen herum.

Ich reagiere nur auf Das, was mir geschrieben wird.

Gruß
karin

Die Eltern haben Tips oder ähnliches bekommen von Leuten,
denen nicht die Umstände bekannt waren, wieso die Eltern ihr
Kind aus
den Augen verloren haben. So in etwa. Und deshalb kamen die
Tipps nicht gut an.

entschuldige bitte, ich verstehe Das nicht:
Die Leute (Retter?) haben doch keine Kinder aus den Augen
verloren, sondern die Eltern.

Nein, aber die haben den Eltern ungebetene Tipps deswegen
gegeben.
Nehme ich mal an.

Wenn die „Retter“ den Eltern Tipps gegeben haben sollten, wie sie in Zukunft akute Gefährdungssituationen vermeiden könnten, wäre Das schlecht, weil ungebeten?

Gruß
karin