Hallo Eike,
Auch hat niemand gesagt, dass die kleinsten „Teilchen“
besonders einfach sein müssen. Über die Vorstellung mit der
Schere und dem String gucken wir mal hinweg (Wie schneidet man
mit einer dreidimensionalen Schere einen eindimensionalen
String?).
Ein Ganzes ist immer so komplex wie die Summe der Komplexitäten seiner Einzelteile. Also sollten wir, wenn wir uns zu den(m) Elementarteilchen vorarbeiten, immer etwas finden, was einfacher aufgebaut ist wie das übergeordnete. Schon ein String ist aber komplexer als eine extrem kleine Kugel. Da er aber komplex ist, glaube ich nicht, daß er elementar ist.
Eine Singularität wäre ja auch nett, die wäre aber auch nicht
einfach sondern brächte das Problem mit wie sich aus gar
keiner Ausdehnung auf einmal etwas ausgedehntes bauen lässt.
Außerdem lässt sich eine Singularität mathematisch (fast?)
nicht berechnen (siehe Urknall).
Dazu ein paar Gedankenspielereien von mir (ich glaube nicht, daß man sie als ernstzunehmende Theorien betrachten kann)
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
Materie und Energie unseres Universums könnten aus dem
Zusammenprall mit einem Paralleluniversum beim Urknall
hervorgegangen sein. Diese provokante These stellte ein
Forscherteam der Universität Princeton auf. Das neue Modell
erklärt die Entstehung unseres Universums, ohne Zuhilfenahme
einer rasanten Ausdehnung des Universums Sekundenbruchteile
nach dem Urknall.
Nach dem sogenannten „ekpyrotischen Modell“ schweben unser
Universum sowie ein Paralleluniversum als vierdimensionale,
flache Membranen in einem fünfdimensionalen Raum. Zufällige
Energieflüsse in diesem Raum haben dazu geführt, dass sich
eine Membran von unserem Paralleluniversum abgelöst und auf
unser Universum zu bewegt hat. Die beiden Universen prallten
zusammen. Aus der dabei freigewordenen Energie bildeten sich
die Materie und die Energie unseres Universums. Die neue
Theorie hat ihren Ursprung in der sogenannten M-Theorie, einer
Variante der Stringtheorie.
Der neue Erklärungsversuch beschreibt zwei wichtige
Eigenschaften unseres Universums: Seine Form – es ist nicht
gekrümmt sondern flach – und seine Gleichartigkeit in jeder
Richtung. Das bisherige Urknallmodell musste zur Erklärung die
sogenannte Inflationshypothese nutzen. Demnach habe sich das
Universum unmittelbar nach dem Urknall in extrem kurzer Zeit
gewaltig ausgedehnt. Das neue Modell erklärt die Flachheit des
Universums zwanglos durch den Zusammenprall zweier flacher
Membranen. „Flach plus flach bleibt flach“, so Physiker Paul
Steinhardt.
Welche Urknallhypothese sich schließlich als richtig erweisen
wird, könnte durch die Untersuchung von Graviationswellen
entschieden werden.
Hört sich auch interessant an, ersetzt die Frage nach dem Ursprung des Urknalls doch nur durch die Frage nach der Herkunft der Membranen.
Ähnliches gilt auch für mein „Zeppelinmodell“, was aber auch nur eine Gedankenspielerei ist
Dafür aber eine in sich geschlossene Einheit ohne Anfang und Ende. (Was ja auch von Gott behauptet wird und somit nicht anzweifelbar ist) 
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
Gruß Maitre