mein Bruder hat kürzlich ein Einzelunternehmen angemeldet.
Nun steht zur Frage, ob er die Kleinunternehmerregelung nutzt oder gleich mit Vor- und Umsatzsteuer „loslegt“.
Wer hat Erfahrungen?
Wir sind der Meinung, gleich mit Vor- und Umsatzsteuer zu starten, sind uns aber nicht ganz im Klaren, ob da evtl. Nachteile (finanzieller Art) für meinen Bruder entstehen könnten.
Wir sind der Meinung, gleich mit Vor- und Umsatzsteuer zu
starten, sind uns aber nicht ganz im Klaren, ob da evtl.
Nachteile (finanzieller Art) für meinen Bruder entstehen
könnten.
Ich verstehe nicht, wieso Deinem Bruder Nachteile entstehen sollen. Tatsache ist, dass die Buchhaltung aufwändiger wird und man diese dann evt. nicht mehr selber machen kann.
Wir sind der Meinung, gleich mit Vor- und Umsatzsteuer zu
starten, sind uns aber nicht ganz im Klaren, ob da evtl.
Nachteile (finanzieller Art) für meinen Bruder entstehen
könnten.
Kommt drauf an ;o)
Ich habe 1997 auch gleich „voll“ gestartet und bin froh, dass ich dabei viel gelernt hatte. dieses jahr nutze ich allerdings (nach einer zwischenzeitlichen unselbständigen beschäftigung" die chancen des kleinunternehmerstatus.
das mache ich deshalb, weil ich so gut wie 0,nix an Vorsteuer habe (selbst Handy läuft ohne Grundgebühr und der Monatsumsatz liegt bei 2-3 EUR, da lohnt der Aufwand kaum) und zusätzlich die Zeit lieber dafür einsetze, meine Angebotspalette zu erweitern, als unnütze Buchführungsaufgaben zu erledigen …
Wenn ihr etwas Zeit dafür über habt, machts gleich mit Vor- und Umsatzsteuer …
das kommt ganz darauf an, was er macht. Wenn er (fast) nur Privatkunden hat, kann das durchaus lohnen. Ansonsten ist wohl eher davon abzuraten. Schließlich kann man mit den geringen Beträgen, die dabei zusammenkommen dürfen, nicht existieren.
Je nach Gewerbe (heißt das so?) kann man auch freiberuflich arbeiten, was eher Vorteile haben kann.
Gruß
Peter
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