ich bin grade dabei Kunststoff-E-Installationsrohre (EN20) mit Klemmschellen an Wänden zu befestigen. Mein Problem dabei: bestimmt jede dritte Schelle zerbricht mir, wenn ich das Rohr einklipsen will.
Sind meine Schellen zu alt (ca. 4 Jahre), oder mache ich da was verkehrt? Ich achte schon darauf, dass ich die Schraube, mit der die Schelle befestigt wird, nicht zu fest anziehe. Trotzdem knallen mir die Dinger reihenweise kaputt! >:frowning:
Ist das Rohr zu groß für die Schelle,paßt es schon,übt aber einen zu großen seitlichen Druck auf die Klemmbacken der Schelle aus,sie bricht leicht.
Andere Erklärung habe ich nicht.
Kunststoffe altern zwar und werden spröde,aber nach 4 Jahren und einer unbekannten Lagerzeit im Handel sollte es auch noch kein Problem sein.
Das Verrückte: es brechen nicht die Backen ab, sondern der
Sockel, also die Basisplatte, die die beiden Backen verbindet.
Wenn ich dazu komme, werde ich heute abend mal Bilder machen.
Dann auch von den „Opfern“.
Hallo Stefan !
Also,da habe ich keine Vermutung.
Eigentlich platzt der Sockel nur beim zu starken Anziehen der Befestigungsschraube(Akkuschrauber !),zu kleinem Schraubenkopf,falsche Schraubenkopfform (Halbrundkopf besser als Senkkopf),oder unebene Montagefläche an der Wand/Decke.
ich habe heute draußen gearbeitet - war ziemlich kalt. Das brimgt mich auf die Idee, dass es Deinen Schellen möglicherweise auch zu kalt ist. Kunststoffe verlieren üblicherweise bei Temperaturen unter 15°C stark an Elastizität und werden brüchig. Da hilft nur heizen oder auf wärmeres Wetter warten.
Eigentlich platzt der Sockel nur beim zu starken Anziehen der
Befestigungsschraube(Akkuschrauber !),zu kleinem
Schraubenkopf,falsche Schraubenkopfform (Halbrundkopf besser
als Senkkopf),oder unebene Montagefläche an der Wand/Decke.
Ich hab’ die Dinger zwar mit dem Akkuschrauber angezogen, aber mit so niedrigem Drehmoment, dass ausgelöst wird, sobald die Schraube die Schelle berührt. Jeder der Schellen konnte man noch locker mit den Fingern drehen.
Ich habe jetzt unten mal Bilder reingestellt.
Vielleicht war es ja wirklich zu kalt in dem ungeheizten Schuppen.
Werde morgen mal kurz mit dem Heissluftgebläse draufhalten, bevor ich die Rohre einklipse. Mal schauen. Oder das Baumarktmaterial taugt nix.
Bin zumindest beruhigt, dass keiner sagt: „Typischer Lehrlingsfehler! Das lernt man im ersten Jahr, da muss man nur…“
Kunststoffe verlieren
üblicherweise bei Temperaturen unter 15°C stark an Elastizität
und werden brüchig. Da hilft nur heizen oder auf wärmeres
Wetter warten.
Das könnte es natürlich sein. Es waren Außenarbeiten.
Nun ist mir das bei Baumarktschellen niedrigen Temperaturen auch schon passiert. Die mussten her, weil nichts anderes mehr zur Verfügung stand.
Aber… mit Hegeler Schellen ist mir das auch schon passiert.
Seit dem nehme ich nur noch Schellen aus Menden.
dem kann ich mich nur anschließen. Du meinst sicher die Schellen, wo die Firma so ähnlich heißt, wie die bekannte Baumarktkette mit 3 Buchstaben.
Diese Schellen vertragen auch ohne Probleme Senkkopfschrauben.