Kleptrokaten

Deutsche Politiker sind Kleptrokaten. Klauer halt. Das natürlich immer zu Lasten des Steuerzahlers.

Ca. 80% der Landtags- und Bundestagskleptrokaten entstammen dem öffentlichen Dienst. Was sagt uns das?

Gruß

Du meinst wohl…
… Kleptokraten! :smile: Könnten aber auch Kleptomanen sein, weil sie nehmen sich ja immer wieder eine Diäterhöhung heraus *gg*

Ca. 80% der Landtags- und Bundestagskleptrokaten entstammen
dem öffentlichen Dienst. Was sagt uns das?

That’s policy… nein, im Ernst, das was die deutschen Politiker in der letzten Zeit geleistet haben, dürfte noch nicht mal entlohnt werden… im Gegenteil: die müssten sogar noch zahlen für das, was sie da angerichtet haben…

Das Einzige, was der Wähler machen kann, ist diese nicht mehr zu wählen… aber dann haben sie noch genügend Geld für die Pension…

Die Welt ist einfach ungerecht.

Grüsse

Matthias

Ca. 80% der Landtags- und Bundestagskleptrokaten entstammen
dem öffentlichen Dienst. Was sagt uns das?

Ich bin auch im öffentlichen Dienst (an einer Uni) und verdiene
hier wesentlich weniger als wenn ich nach meinem Studium in die
Wirtschaft gegangen wäre.
Was sagt Dir das?

Dass Du evtl. besser in die USA gegangen wärst…

Grüße,

Mathias

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Hallo Caspar,

kannst Du mir ein Land nenne, in dem es anders ist?

Ciao
Camilla

Das DU keinen Zugang zu den töpfen hast!..owT

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Hallo Caspar,

das sagt mir, dass ich irgendetwas falsch gemacht haben muss, ich bin nämlich sowohl im öffentlichen Dienst tätig als auch politisch engagiert. Habe es bis jetzt noch zu keinem Reichtum gebracht. Hm - Aber vielleicht sollte ich mal bei einem Psychotherapeuten vorstellig werden, wegen meiner Kleptomanie. Oder aber - noch besser - ich zeige mich gleich selbst an…

-(

Jana

P.S. Könntest Du mir aber mal (und allen Interessierten auch) die Quellen Deiner reichlich pauschalen Aussage nennen?

Pauschalisierungen

Ca. 80% der Landtags- und Bundestagskleptrokaten entstammen
dem öffentlichen Dienst. Was sagt uns das?

Für den Bundestag stimmt diese „Rechnung“ jedenfalls nicht. Der Anteil der ehemals im öffentlichen Dienst Beschäftigten im Bundestag liegt genau bei 6,0% (Stand: Beginn der Wahlperiode). Solltest Du in Deinem pauschalen Rundumschlag auch die Beamten mit einschließen wollen, summiert sich Deine Zielgruppe auf 45,7%. Solltest Du außerdem Angestellter von politischen Organisationen und Gewerkschaften mit einbeziehen wollen, kumuliert sich das auf 62,6%.

Im übrigen haben wir das Thema gerade durch (siehe ein bißchen weiter unten, insbesondere Artikel von Wolfgang Dreyer). Aufgrund der zeitlichen Belastung könnne praktisch nur Menschen mit flexibler Zeiteinteilung oder finanzieller Unabhängigkeit ein Abgeordnetenmandat. In den Landtagen sieht das teilweise anders aus, weil insbesondere in den kleineren Ländern weniger Arbeit je Abgeordnetem anfällt. Daher dürfte da auch der Anteil der öff. Bediensteten und Beamten geringer sein.

Gruß
Christian

Zum Beispiel:

Grönland
Spitzbergen
Antarktis

-)))

Vielleicht sind dort die Pinguine bzw. Eisbären Kleptokraten…

Matthias

Hallo Tom,
Es sagt mir, dass Du falsch rechnest.

  1. würdest Du in einem vergleichbaren Job in der Industrie unwesentlich mehr verdienen - der Hinweis, dass Du dort mehr verdienen könntest, ist rein hypothetisch.
  2. Musst Du in der Industrie mehr KV-Beitrag zahlen
  3. Hast Du mehr sozialabzüge
  4. hast Du eine Sicherheit, von der träumt einer in der Industrie.
  5. hast Du eine Altersversorgung, die doppelt so hoch ist, wie in der Industrie
  6. Bekommst Du überall vergünstigungen, die einer in der Industrie nicht erhält. Wenn Du die nicht bekommst, ist das Dein Fehler.
  7. brauchst Du nichts zu tun… die Beförderung und das Mehreinkommen sind automatisiert. Ob Du was kannst oder nicht.
  8. wird fast überall in der freien Wirtschaft schneller und effizienter gearbeitet als im ÖD.
    Trotzdem Brauchen wir Beamte. Nur bitte nicht so viel.
    Grüße
    Raimund

Öffentlicher Dienst
Hallo Raimund,

Tom sprach nur davon, dass er im öffentlichen Dienst ist - er hat nicht gesagt, dass er verbeamtet wäre. Für den „normalen“ Angestellten im Ö.D. kannst Du die Mehrzahl Deiner Punkte nämlich vergessen.

Gruß
Stefan

Klugscheissermodus ein:
Hallo Matthias

Die von Dir aufgezählten „Länder“ sind gar keine.
Grönland „gehört“ zu Dänemark.
Spitzbergen liegt in Norwegen.
Die Anarktis ist ein Kontinent des Gebiet unter verschiedenen Staaten aufgeteilt wurde.

Klugscheissermodus aus.

Gruss
CrNiMo

Mahlzeit, Raimund!

Ich finde ja Deine Aussagen in der Regel ganz gut, aber dieses Posting kann ich einfach nicht unkommentiert lassen.

Es sagt mir, dass Du falsch rechnest.

  1. würdest Du in einem vergleichbaren Job in der Industrie
    unwesentlich mehr verdienen - der Hinweis, dass Du dort mehr
    verdienen könntest, ist rein hypothetisch.

Soweit gebe ich Dir ja noch Recht.

  1. Musst Du in der Industrie mehr KV-Beitrag zahlen

Falsch. Angestellte des ÖD zahlen die gleichen SV-Abgaben wie in der Freien Wirtschaft.

  1. Hast Du mehr sozialabzüge

Falsch. Siehe vorige Anmerkung.

  1. hast Du eine Sicherheit, von der träumt einer in der
    Industrie.

Falsch. Ein Angestellter im ÖD hat nur in einer einzigen Situation mehr Sicherheit: Ist er über 40 Jahre alt und gleichzeitig länger als 15 Jahre beschäftigt, gilt er als unkündbar. In Anbetracht des allgegenwärtigen Stellenabbaus im ÖD kann man sich leicht ausrechnen, das diese Grenze kaum noch von jemandem erreicht werden wird.

  1. hast Du eine Altersversorgung, die doppelt so hoch ist, wie
    in der Industrie

Falsch. Angestellte im ÖD bekommen die exakt gleichen Rentenansprüche wie jeder normale Angestellte. Zusätzlich existiert lediglich die Zwangsmitgliedschaft in der VBL, für die erstens auch gezahlt wird und die zweitens nur lohnenswert ist, wenn der Angestellte tatsächlich bis zur Rente im ÖD bleibt.

  1. Bekommst Du überall vergünstigungen, die einer in der
    Industrie nicht erhält. Wenn Du die nicht bekommst, ist das
    Dein Fehler.

Welche Vergünstigungen sollen das sein? Klär mich mal auf, was mir hier so alles entgeht…
Die einzige mir bekannte Vergünstigung ist der B-Tarif in der Versicherung und der lohnt sich kaum. Zumal es inzwischen ja auch Rabatte für die hübschesten Zahnarzthelferinnen oder was weiß ich alles gibt.

  1. brauchst Du nichts zu tun… die Beförderung und das
    Mehreinkommen sind automatisiert. Ob Du was kannst oder nicht.

Bitte??? Kann ich das irgendwo nachlesen? Kann ich da was einklagen? Mach mich mal schlau.

  1. wird fast überall in der freien Wirtschaft schneller und
    effizienter gearbeitet als im ÖD.

Harter Tobak. Ich wage die Aussage, das ich eigentlich nicht schlechter arbeite als andere Angestellte.

Trotzdem Brauchen wir Beamte. Nur bitte nicht so viel.

Hier liegt wohl der Hund begraben. Du redest von Beamten! Verwechsel bitte nicht Beamte mit ÖD-Angestellten. Hinsichtlich Deiner Aussagen bezogen auf Beamte kann ich Dir nur voll und ganz Recht geben. Aber für Angestellte im ÖD gilt dies definitiv nicht.

Von daher: Einspruch, Raimund!

Gruß & Bye…

Der Dicke MD.

das ist allerdings richtig!
Grüße
Raimund

hallo Dicker,
ich bin vom Beamten ausgegangen, nicht vom Angestellten im ÖD.
Grüße
Raimund

noch was.

Welche Vergünstigungen sollen das sein? Klär mich mal auf, was
mir hier so alles entgeht…
Die einzige mir bekannte Vergünstigung ist der B-Tarif in der
Versicherung und der lohnt sich kaum.

Nun, bei uns spart einer vom ÖD bei Versicherungen ganz schön Geld ein!
Dazu diverse Einkaufsmöglichkeiten. Hertie z.B. bietet den Beamten Sonderkonditionen an.

  1. brauchst Du nichts zu tun… die Beförderung und das
    Mehreinkommen sind automatisiert. Ob Du was kannst oder nicht.

Bitte??? Kann ich das irgendwo nachlesen? Kann ich da was
einklagen? Mach mich mal schlau.

Nur Beamte

  1. wird fast überall in der freien Wirtschaft schneller und
    effizienter gearbeitet als im ÖD.

Harter Tobak. Ich wage die Aussage, das ich eigentlich nicht
schlechter arbeite als andere Angestellte.

Also, ich kenne einige, die erst im ÖD gearbeitet haben, glaubten wirklich genauso wie in der freien Wirtschaft zu arbeiten. Dann kamen sie in die f.W… und siehe da, sie stöhnten ob der Härte und dem Tempo.
Ich will nicht sagen, dass es zu 100 % im ÖD so ist. Aber doch meistens.

Trotzdem Brauchen wir Beamte. Nur bitte nicht so viel.

Hier liegt wohl der Hund begraben. Du redest von Beamten!
Verwechsel bitte nicht Beamte mit ÖD-Angestellten.
Hinsichtlich Deiner Aussagen bezogen auf Beamte kann ich Dir
nur voll und ganz Recht geben. Aber für Angestellte im ÖD gilt
dies definitiv nicht.

Da gebe ich Dir recht!
(bis auf das Tempo und die Härte…:smile:)
Grüße
Raimund

Hi,

nochmal ich.

  1. brauchst Du nichts zu tun… die Beförderung und das
    Mehreinkommen sind automatisiert. Ob Du was kannst oder nicht.

Nur Beamte

Also in dieser Hinsicht hinkst Du etwas hinterher: Das ist schon relativ lange nicht mehr so (oder nicht mehr in vollem Umfang).

Meine Frau ist (Landes-)Beamtin. Um die nächste Beförderungsstufe zu erreichen, muss sie sich gewaltig anstrengen um eine gute Leistungsbeurteilung zu bekommen. Es gibt nämlich nur wenige Stellen und nur die Besten werden genommen. Dieses Jahr hätte sie es fast geschafft - wenn nicht kurz vor Toresschluß das Land die Altersgrenze für diese Stellen um 5 (Lebens-)Jahre(!) angehoben hätte.

Wo ich Dir recht gebe: Um an so eine Stelle zu kommen muss man entweder sehr gut sein - oder sehr alt: das Lebensalter wird in die Bewertung eingerechnet. Das ist aber in der freien Wirtschaft oft auch so (Stichwort „soziale Komponente“).

Nebenbei: Ich bin in einer recht einzigartigen Situation: Ich bin als Angestellter im ÖD gewesen, per §613a in ein Privatunternehmen gekommen, nach 5 Jahren wieder per $613a in den ÖD. In dieser Zeit habe ich die selben Arbeiten gemacht - nur der Bezahlung aus der freien Wirtschaft trauere ich hinterher! War aber eine nette Erfahrung: die „freie“ Wirtschaft in Person unserer Konzernmutter hat nämlich auch gedacht, dass die Leistungen des ÖD ja wohl mit Links zu erbringen seien… und ist beim Versuch mit Anlauf auf die Schnauze gefallen!

Gruß
Stefan

ein Politiker - alle Politiker - ein Autofahrer
und selbstverständlich mit derselben Logik sind dann alle Autofahrer, wenn einer besoffen einen Unfall verursacht, ebenso Kriminelle. Die Diskussion nach dem Schema, eine Person ist schuldig geworden, dann sind alle diese Personen schuldig; eine Berufsgruppe hat „Schwarze Schafe“ dann sind alle in dieser Berufsgruppe „Schwarze Schafe“ ist grundsätzlich falsch.

Richtig ist, dass bei allen Parteien einige zugelangt haben und dies nicht in Ordnung ist.

Richtig ist aber auch, dass es zigtausende Bürger in diesem Land gibt, die sich politisch betätigen, zigtausende Beamte, die auch politisch tätig sind und sich nicht bereichern.

Richtig ist auch, dass in diesem Land Milliarden Schäden durch Schwarzarbeit, Versicherungsbetrug oder Steuerhinterziehung durch den kleinen Mann verursacht werden. Sind dann alle Bürger dieses Landes korrupt ? Ich meine, nein.

Sollten wir nicht die Realität zur Kenntnis nehmen, dass einige Mitbürger, ob Zivilisten oder Politiker Fehler machen, aber wir keineswegs das Recht haben, alle als Sünder zu bezeichnen ?

Gruss Gpnter

Das sagt mir, daß Politikerjob’s zu schlecht bezahlt sind und aufgrund der Gegebenheiten z.B. eine eigentlich Konkurse Deutschland AG zu leiten das niemand Macht der mehr davon versteht.

Gruß Ivo

*dädädädädädä* o.w.T.

-)