Hallo Gartenfreunde,
ich habe im neuen Garten das Problem, dass sowohl die alten, viele Jahre alten, ca. 4 m hohen, Kletterrosen wie auch meine letztes Jahr neugepflanzten Buschrosen fast nur noch aus üppigen (!?) Blüten und einigen Blättern im oberen Bereich bestehen. Der Rest ist kahl … woran liegt das? Was ist zu tun?
Danke im voraus für Hilfe,
Martina
PS: Wir haben sehr leichten fluffigen Sandboden, Lage teil Süd, teils Süd-West, gegossen wird kräftig, gelegentlich mit 08/15-Universaldünger im Gießwasser gedüngt.
Ich habe im neuen Garten das Problem, dass sowohl die alten,
viele Jahre alten, ca. 4 m hohen, Kletterrosen wie auch meine
letztes Jahr neugepflanzten Buschrosen fast nur noch aus
üppigen (!?) Blüten und einigen Blättern im oberen Bereich
bestehen. Der Rest ist kahl … woran liegt das? Was ist zu
tun?
Es gibt Kletterrosen die 200 Jahre alt sind und keineswegs „vergreist“ sind. Eher haben die Rosen eine Krankheit, die zu Blattverlust führt.
Udo Becker
Hallo
wurden die Rosen denn regelmässig beschnitten? Oder hat man sie einfach nur wachsen lassen.
Also ich schneide meine Rosen im Frühjahr immer. Erstens das erfrorene Holz raus und zweitens schneide ich zurück damit sich der STrauch auch schön aufbaut.
Bei Kletterrosen werden die Seitentriebe auf 2-3 Augen zurückgeschnitten.Sie blühen immer üppig.
Bei von unten verkahlten Kletterrosen würde ich mal ordentlich zurückschneiden, damit sie sich neu aufbauen können.
LG rosenfreak
Servus,
waren die Blätter, bevor sie abgeworfen wurden, satt grün? Oder hatten sie zuerst dunkle, fast schwarze Flecken, wurden dann hellgelb und haben sich dann verabschiedet?
Im zweiten Fall geht es um eine sehr häufige Pilzerkrankung von Rosen, den Sternrußtau. Der ist normalerweise ein bissel später im Jahr dran, aber mit den zurückliegenden warm-feuchten Nächten kann er gut in Schwung gekommen sein.
Falls das so sein sollte: Die abgefallenen Blätter aus dem Garten (freundlicherweise nicht „Bio-Tonne“ oder sowas), für gute Durchlüftung des Bodens (Rosengabel) und Humusversorgung (Kompost gleich mit dem Tieflockern einbringen, er soll nicht an der Oberfläche liegen bleiben) sorgen, im kommenden Frühjahr zum Austrieb eine bis drei Anwendungen Netzschwefel.
Unterschiedliche Sorten sind unterschiedlich anfällig auf Sternrußtau, auch bei den widerstandsfähigen findet man sehr zartblütige und duftende Schönheiten, die gar nicht „robust“ aussehen. Der König der Rosenzüchter Meilland hat da einige schöne gemacht.
Schöne Grüße
MM
Hallo Ihr Lieben,
es scheint eine Kombination beider Ideen zu sein, a) hat sich bisher keine getraut, an den Rosen 'rumzuschnippeln (außer Totholz und Verblühtes) und b) sind tatsächlich einige Blätter bei den neugepflanzten Rosen wohl vom Ruß befallen. Werde also in beide Richtungen arbeiten.
Vielen Dank,
Martina
Hallo Martin,
ich denke, Du hast Recht … was ist denn Netzschwefel?