Hallo,
vor langer, langer Zeit habe ich mal in einem PM Artikel, den ich allerdings nicht mehr finden kann, gelesen, daß man bei afrikanischen (oder australischen?)Frauen folgendes Phänomen beobachtet hat: Während extremer Dürreperioden wird die befruchtete Eizelle zurückgehalten und das Einnisten in der Gebärmutter verhindert. Wenn das Klima einem heranwachsendem Säugling bessere Überlebenschancen bietet, wird die Eizelle „freigegeben“ und kann sich in der Gebärmutter einnisten. Auch bei anderen Säugetieren wie zum Beispiel dem Känguru könne man dieses Phänomen beobachten.
Ich erntete viel Gelächter als ich mal in kleiner Runde von diesem Artikel erzählte und keiner wollte es für möglich halten. Hat jemand eine Ahnung, ob es so was gibt und ob schon andere als PM darüber was geschrieben haben?
Grüße,
Sascha
Buchtipp
Robin Baker - Krieg der Spermien
Es gibt noch ganz andere Dinge, die der weibliche Körper machen kann. Bis hin zum spontanen Abort.
Gruß
Stefan
Hallo Sascha,
es gibt einige Tiere, die eine sogenannte Eiruhe (auch Vortragezeit oder Dormanz) haben.
z.B. Rehe, Dachse, die meisten Wiesel und Marderarten, rotes Kängeruh …
dazu z.B. aus http://www.stadt-zuerich.ch/internet/gsz/home/naturr…
Die Paarungszeit des Rehs ist im Juli und August und der Bock treibt die Geiss oft stundenlang. Nach der Paarung folgt eine mehrmonatige Eiruhe, in der das befruchtete Ei nach wenigen Zellteilungen bis im Spätherbst stillliegt; erst danach beginnt die Entwicklung des Embryos. Im Mai/Juni werden 1 bis 3 Kitze geboren.
Bei diesen Tieren ist das normal um die Jungen in einer guten Zeit zu bekommen. Ob die Natur diesen Trick als Ausnahme auch beim Menschen zuläßt weiß ich nicht zu sagen.
Gruß Steffi