Hier im Forum kamen in letzter Zeit Klagen, daß Haushaltskühlgeräte bei hohen Raumtemperaturen nicht mehr kühlen.
Ich denke mir ja, daß Kälteanlagen nur für einem bestimmten Bereich gebaut sind, wie es ja bei Haushaltsgeräten in den Klimaklassen angegeben ist.
Nun fallen bei der Bahn auch die Klimaanlagen aus.
Ist es vielleicht so, daß bei zu hohen Umgebungstemperaturen das gasförmige Kältemittel einfach nicht mehr kondensiert werden kann, um wieder gepumpt zu werden?
Könnte man andere Mittel nehmen, die in einem größeren Temperaturbereich funktionieren, oder hat das dann andere Nachteile - wie höheren Antriebsaufwand (Energiebedarf) oder schlechtere Umweltverträglichkeit bei einem Leck?
Für mein Schlafzimmer möchte ich mir evtl. ein Splitgerät einbauen lassen. Gibts da größere Unterschiede? Neben Eigenschaften wie Effizienz und Lautstärke wäre ja auch wichtig, daß bei 38 oder 40 Grad Außentemperatur das Gerät auch noch funktioniert.
Nun fallen bei der Bahn auch die Klimaanlagen aus.
Hallo,
immer ruhig mit die jungen Pferde.
Als ehemaliger Leiter technischer Hilfszüge der Bahn erlaube ich mir einen anderen Blick auf die - wie immer mediengerecht aufbereiteten- Meldungen von Tagesschau & Co.
Wenn die Starkstom (15.000 V) führenden Oberleitungen der Bahn (hitzebedingt?) ihren Geist aufgeben, also kein Saft mehr da ist, fällt auch im Winter nach einer kurzen Notlaufzeit die Heizung aus.
Sicher kennst Du den Spruch: Ohne Moos nix los…
LG
Von mir aus…
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass eine Störung auch andere Ursachen haben kann, als medial (unqualifiziert) propagiert.
Übrigens: Eine Diesellock produziert zwar eigenen Strom. Aber eben nur, solange der Sprit reicht…
Und dass man in einem ICE kein Fenster öffnen kann…
Im Flugzeig täte es auch niemand versuchen…
LG
Und dass man in einem ICE kein Fenster öffnen kann…
Das geht sogar in den aktuellen Straßenbahnen nicht mehr. Und auch dort gibt es ausgefallene Klimaanlagen oder „durchgedrehte“ Heizungen auf vollen Touren.
Und nicht jeder Fahrer kommt auf die Idee als Notbehelf bei jedem Halt (der natürlich sehr viel häufiger als bei einem ICE ist) alle Türen längstmöglich geöffnet zu lassen.
Nun muss man aber damit leben, dass technische Systeme versagen. Das IST so. Was dann? Das ist eben jetzt mal passiert (so wie die tausenden von Toten 2003 in Frankreich). Fehler kommen vor, nur sollte man daraus lernen.
Wenn die Starkstom (15.000 V) führenden Oberleitungen der Bahn
(hitzebedingt?) ihren Geist aufgeben, also kein Saft mehr da
ist, fällt auch im Winter nach einer kurzen Notlaufzeit die
Heizung aus.
Hallo,
bei fahrenden Zügen wird es wohl kaum am mangelnden Strom gelegen haben.
Grüße
Ulf
Hier im Forum kamen in letzter Zeit Klagen, daß
Haushaltskühlgeräte bei hohen Raumtemperaturen nicht mehr
kühlen.
Ich denke mir ja, daß Kälteanlagen nur für einem bestimmten
Bereich gebaut sind, wie es ja bei Haushaltsgeräten in den
Klimaklassen angegeben ist.
Nun fallen bei der Bahn auch die Klimaanlagen aus.
–kann mehrere Ursachen haben.
Ist es vielleicht so, daß bei zu hohen Umgebungstemperaturen
das gasförmige Kältemittel einfach nicht mehr kondensiert
werden kann, um wieder gepumpt zu werden?
–die anfallende Abwärme muss abgeführt werden, sonst wird die
Leistung stark beeinträchtigt.
Könnte man andere Mittel nehmen, die in einem größeren
Temperaturbereich funktionieren, oder hat das dann andere
Nachteile - wie höheren Antriebsaufwand (Energiebedarf) oder
schlechtere Umweltverträglichkeit bei einem Leck?
–Ausschlaggebend ist die Kühlleistung des Gerätes.Mehr Kälteleistung
bedeutet meistens auch mehr Energieverbrauch.
Für mein Schlafzimmer möchte ich mir evtl. ein Splitgerät
einbauen lassen. Gibts da größere Unterschiede? Neben
Eigenschaften wie Effizienz und Lautstärke wäre ja auch
wichtig, daß bei 38 oder 40 Grad Außentemperatur das Gerät
auch noch funktioniert.
–Ja, meist sind Do-It Geräte nicht empfehlenswert. Sie bieten oft
nicht lange Garantiezeit ( man braucht es ja nur, wenns richtig
warm ist) und lassen sich dann auch nicht immer reparieren.
Meine Empfehlung: überlegen sie sich, wie oft sie das Gerät wirklich
brauchen? Bleibe ich über längere Zeit am selben Ort wohnen? Lassen
sie sich von verschiedenen Anbietern unverbindlich beraten. Kaufen
sie nach Möglichkeit ein Markengerät, von dem man weis, dass es
diese Firma in ein paar Jahren noch gibt. So stellen sie auch einen
guten Service sicher.
Die Kondensatoren sind mehr oder weniger nur für die fahrplanmäßige Geschwindigkeit ausgelegt ?
Wenn dann die Aktivkühlung ob der Außentemperaturen nicht mehr ausreicht …bei halber Fahrt fehlt halt Luftstrom um die Wärme abzuleiten. Alles eine Frage der Dimensionierung.
Und bevor da wirklich etwas durchbrennt…werden Sensoren in den Sektionen des Kühlkreislaufes wohl mal auslösen.
Wenn wir weiter mal bedenken, dass die Entwicklungszeit mitunter mehr als 10 Jahre für ein neues Triebwagenkonzept / den gesamen Zug bedeuten kann…na, dann wird wohl kaum einer damit gerechnet haben, dass der ICE auch Sahara - tauglich sein muss.
Wäre ein Nothammer im Zug zu finden gewesen, hätte die schwangere Frau mehr oder weniger bewusst die Vorreiterrolle übernommen.
Eine Scheibe ist teuer…menschliches Leben unersetzbar. ( Punkt )
Warum gibt es in der " Regio - Bahn " die sogenannte Notentriegelung " der Türen ?
Ich bin mein Leben lang noch nie ICE gefahren…gibt es all die Hilfen und Möglichkeiten zur Selbstrettung dort nicht ?
Nun fallen bei der Bahn auch die Klimaanlagen aus.
Hallo,
immer ruhig mit die jungen Pferde.
Als ehemaliger Leiter technischer Hilfszüge der Bahn erlaube
ich mir einen anderen Blick auf die - wie immer mediengerecht
aufbereiteten- Meldungen von Tagesschau & Co.
Das ist nicht Mediengerecht aufbereitet. Das sind Tatsachen. In dem Jahrhundertsommer 2003 wo Außentemperaturen von 40° in Deutschland herrschten, war es nicht anders. Ich hatte selbst das Vergnügen (IRONIE) in solch einem Zug mit fahren zu müssen. Einziger Trost: Es gab ein Miniaturfläschchen Wasser.
Wenn man bei Fa. Kaputt eine Klimaanlage bestellt, die bis 35° Außentemperatur zu funktionieren hat, bekommt man das auch. Kennst bestimmt den Satz: „Soll es etwas vernünftiges sein…“?
Wenn die Starkstom (15.000 V) führenden Oberleitungen der Bahn
(hitzebedingt?) ihren Geist aufgeben, also kein Saft mehr da
Dir ist aber bekannt, das die Versorgungssicherheit der DB Energie so gegen 100% liegt!?
ist, fällt auch im Winter nach einer kurzen Notlaufzeit die
Heizung aus.
Im Winter kann man aber im Zug einigermaßen hin und her laufen. Bei 50° und mehr wird es durch Bewegung nun mal nicht kühler.
Sicher kennst Du den Spruch: Ohne Moos nix los…
Dann soll der GB Fernverkehr mal seine Rechnungen bezahlen.