Klimatische Besonderheiten/Veränderungen nutzen

Hallo,
wir hatten dieses Jahr hier (Niederrhein) ein ausgesprochen „interessantes“ Wetter. So haben wir im Herbst noch eine zweite Erbsensaat (Erbsen und Zuckerschoten) gewagt und reichlich geerntet. Die Erdbeeren blühten im November noch und Mitte November habe ich die reifen Erdbeeren (den Geschmack vergessen wir besser) fotografiert. Auf der Weide konnten wir eine unverhoffte zusätzliche späte Heuernte einfahren …

Wie habt ihr im Garten/Land die Witterung genutzt? Ich will ja mitnichten klimatische Veränderungen preisen oder verharmlosen (oder einfach aussergewöhnliche Witterungsbedingungen - man hat da ja auch das weinende Auge - vom Grundwasserpegel bis hin zu den ausgetrockneten Seen, Brunnen usw mal abgesehen davon ob Klimawandel oder einfach nur „Wetter“), aber nutzen will ich sie für den Garten und das Land.

Dankbar für eure Erfahrungen/Ideen/Umsetzungen
ist
Sabine

Hallo!

soviel mehr Sonne/Wärme wie bei Euch wird es nicht vielerorts gegeben haben - hier beisst halt auch die Lichtmenge aus: wenn es also schon kühler oder wie heuer trockener ist, können die Pflanzen im November nicht mehr wirklich viel „derreissen“ :smile:

im Gegentum, ich denke der Wassermangel im November war bei vielen Herbstkulturen (Obst- und Waldbäume) und bei Wintersaaten nicht wirklich hilfreich… - der Regen jetzt war da dringendst nötig!!

ich hörte sogar eine ernstgemeinte Empfehlung in einer Gartensendung, jetzt im Herbst (Ende Nov.) die Immergrünen (Nadelhölzer, Buchs, Liguster, Lorberkirsche …) zu giessen! ohne Wasser(vorrat) bekommen die bei Frorst und Sonne nämlich ernste Probleme (bis zum Exitus!)

cu kai