Klimatisierung Dachbüro

Hallo!

Bitte um Euren fachmännischen Rat bei folgender Fragestellung:

Situation: Dachbüro, 2 Zimmer, 20 und 15 qm. Das große Zimmer hat 2, das kleine 1 Velux Klappfenster, Typ 045.100.
Es würde zur Not ausreichen, den großen Raum zu klimatisieren.

Wir betreiben einige PCs hier und müssen nun zum Sommer hin eine Lösung finden, wie wir die Temperatur im Büro um die 25° C halten können.
Die Installation einer Split-Klimaanlage wäre uns wohl zu aufwändig.
Die mobilen Klimageräte scheinen mit ihrem üblichen Arbeitsbereich von 18 - 32°C gerade eben auszureichen. Nur wie löse ich das Problem der Abluft? Velux hat mir zwar eine Modifikationsmöglichkeit für die Öffnungsklappe angeboten, allerdings offenbar nicht für die Fenstermodelle, welche hier verbaut sind.
Zudem soll das Fenster ja über das Wochenende oder bei schlechtem Wetter sicher verschlossen werden können, den Schlauch wollen wir somit nicht einfach bei halb geöffnetem Fenster „heraushängen lassen“.

Hat jemand hier ein solches Problem bereits erfolgreich gelöst?

Danke Euch und Grüße,

Mathias

Hallo Mathias,

Bitte um Euren fachmännischen Rat bei folgender Fragestellung:

Situation: Dachbüro, 2 Zimmer, 20 und 15 qm. Das große Zimmer
hat 2, das kleine 1 Velux Klappfenster, Typ 045.100.
Es würde zur Not ausreichen, den großen Raum zu klimatisieren.

Wir haben letztes Jahr ein mobiles Gerät gekauft.
Bei der Verkaufsberatung wurde gesagt, dass die mobilen Geräte nur Räume von 12 bis 15 m^2 wirksam kühlen können.
Möglich ist eine Erniedrigung der Temperatur von bis zu 4°C.
So weit zur Werbung.

Wir betreiben einige PCs hier und müssen nun zum Sommer hin
eine Lösung finden, wie wir die Temperatur im Büro um die 25°
C halten können.
Die Installation einer Split-Klimaanlage wäre uns wohl zu
aufwändig.
Die mobilen Klimageräte scheinen mit ihrem üblichen
Arbeitsbereich von 18 - 32°C gerade eben auszureichen.

Bei den beworbenen 4° Erniedrigung kommt Ihr auf 28°C bei 32° Raumtemparatur.
Ich kann die 4° in einem 12m^2 Raum nicht bestätigen, ich habe maximal 3° geschafft (31° auf 28°) Und das Gerät ist tlw. die ganze Nacht gelaufen. Das war immerhin ein 1,8kW-Gerät.
Der Lärm und der Zug sind dabei auch nicht zu verachten. Ich möchte nicht den ganzen Tag neben so einer Kiste arbeiten müssen.
Zum Schlafen haben wir es hingenommen, da wir unsere Tochter im Säglingsalter halt nicht bei über 30° schlafen lassen wollten.
Den Luftzug haben wir so eingestellt, das wir alle keinen Zug abbekommen haben. Zusätzlich mußte man ca alle 5 Stunden den Wasserbehälter leeren.

Mein Ratschlag ist also, denkt nochmal ernsthaft über ein Splitgerät nach. Bei meinen Schwiegereltern läuft ein Splitgerät. Da sind 5-7° Abkühlung drin (30m^2) bei wesentlich weniger Geräusch und Zug.

Solltet Ihr euch für ein mobiles Gerät entscheiden, gibt es noch die Möglichkeit ein Loch in die Wand zu bohren für die Abluft.

Danke Euch und Grüße,

Mathias

Gruß

Karsten

Hallo Karsten!

Danke Dir erst mal für Deine Antwort!

Bitte um Euren fachmännischen Rat bei folgender Fragestellung:

Situation: Dachbüro, 2 Zimmer, 20 und 15 qm. Das große Zimmer
hat 2, das kleine 1 Velux Klappfenster, Typ 045.100.
Es würde zur Not ausreichen, den großen Raum zu klimatisieren.

Wir haben letztes Jahr ein mobiles Gerät gekauft.
Bei der Verkaufsberatung wurde gesagt, dass die mobilen Geräte
nur Räume von 12 bis 15 m^2 wirksam kühlen können.
Möglich ist eine Erniedrigung der Temperatur von bis zu 4°C.
So weit zur Werbung.

Das hilft uns nichts, hier können es an sehr heissen Tagen auch 40° werden. Wir müssen dann trotzdem auf 28° herunterkühlen können.

Wir betreiben einige PCs hier und müssen nun zum Sommer hin
eine Lösung finden, wie wir die Temperatur im Büro um die 25°
C halten können.
Die Installation einer Split-Klimaanlage wäre uns wohl zu
aufwändig.
Die mobilen Klimageräte scheinen mit ihrem üblichen
Arbeitsbereich von 18 - 32°C gerade eben auszureichen.

Bei den beworbenen 4° Erniedrigung kommt Ihr auf 28°C bei 32°
Raumtemparatur.
Ich kann die 4° in einem 12m^2 Raum nicht bestätigen, ich habe
maximal 3° geschafft (31° auf 28°) Und das Gerät ist tlw. die
ganze Nacht gelaufen. Das war immerhin ein 1,8kW-Gerät.
Der Lärm und der Zug sind dabei auch nicht zu verachten. Ich
möchte nicht den ganzen Tag neben so einer Kiste arbeiten
müssen.

Das stimmt natürlich. Die Split-Geräte scheinen bei ca. 40 db für das Innenagregat zu liegen. Das dürfte akzeptabel sein.

Zum Schlafen haben wir es hingenommen, da wir unsere Tochter
im Säglingsalter halt nicht bei über 30° schlafen lassen
wollten.
Den Luftzug haben wir so eingestellt, das wir alle keinen Zug
abbekommen haben. Zusätzlich mußte man ca alle 5 Stunden den
Wasserbehälter leeren.

Das bringt uns nichts, denn auch nachts und am Wochenende wollen die Server gekühlt sein.

Mein Ratschlag ist also, denkt nochmal ernsthaft über ein
Splitgerät nach. Bei meinen Schwiegereltern läuft ein
Splitgerät. Da sind 5-7° Abkühlung drin (30m^2) bei wesentlich
weniger Geräusch und Zug.

Unser Raum hat ca. 30qm. Bei einem EBay- Anbieter habe ich die Formel: qm x Raumhöhe x 30 = benötigte Wattleistung.
Wir bräuchten danach 2.250 Watt minimal.
Nun habe ich ein Splitgerät für 300€ entdeckt, welches 3,6 KW leistet. Also locker 1/3 mehr als nötig. Sind damit Deines Erachtens dann zur Not auch mal 12° Differenz drin?

Solltet Ihr euch für ein mobiles Gerät entscheiden, gibt es
noch die Möglichkeit ein Loch in die Wand zu bohren für die
Abluft.

Unser Problem ist, dass wir im Dachgeschoß sitzen und somit ein Durchbruch nach außen recht schwierig ist.
Ich werde mit dem Hausmeister sprechen, vielleicht hat der eine Idee.

Danke Dir und Grüße,

Mathias

Hallo Karsten!

Danke Dir erst mal für Deine Antwort!

Bitte um Euren fachmännischen Rat bei folgender Fragestellung:

Situation: Dachbüro, 2 Zimmer, 20 und 15 qm. Das große Zimmer
hat 2, das kleine 1 Velux Klappfenster, Typ 045.100.
Es würde zur Not ausreichen, den großen Raum zu klimatisieren.

Wir haben letztes Jahr ein mobiles Gerät gekauft.
Bei der Verkaufsberatung wurde gesagt, dass die mobilen Geräte
nur Räume von 12 bis 15 m^2 wirksam kühlen können.
Möglich ist eine Erniedrigung der Temperatur von bis zu 4°C.
So weit zur Werbung.

Das hilft uns nichts, hier können es an sehr heissen Tagen
auch 40° werden. Wir müssen dann trotzdem auf 28°
herunterkühlen können.

Dann denke ich, dass ein mobiles Gerät niemals ausreicht.
Ich spreche jetzt nur aus Erfahrung, vielleicht sagt ein Klimaanlagenexperte was anderes.

Wir betreiben einige PCs hier und müssen nun zum Sommer hin
eine Lösung finden, wie wir die Temperatur im Büro um die 25°
C halten können.
Die Installation einer Split-Klimaanlage wäre uns wohl zu
aufwändig.
Die mobilen Klimageräte scheinen mit ihrem üblichen
Arbeitsbereich von 18 - 32°C gerade eben auszureichen.

Bei den beworbenen 4° Erniedrigung kommt Ihr auf 28°C bei 32°
Raumtemparatur.
Ich kann die 4° in einem 12m^2 Raum nicht bestätigen, ich habe
maximal 3° geschafft (31° auf 28°) Und das Gerät ist tlw. die
ganze Nacht gelaufen. Das war immerhin ein 1,8kW-Gerät.
Der Lärm und der Zug sind dabei auch nicht zu verachten. Ich
möchte nicht den ganzen Tag neben so einer Kiste arbeiten
müssen.

Das stimmt natürlich. Die Split-Geräte scheinen bei ca. 40 db
für das Innenagregat zu liegen. Das dürfte akzeptabel sein.

[…]
Den Luftzug haben wir so eingestellt, das wir alle keinen Zug
abbekommen haben. Zusätzlich mußte man ca alle 5 Stunden den
Wasserbehälter leeren.

Das bringt uns nichts, denn auch nachts und am Wochenende
wollen die Server gekühlt sein.

Hier spricht das nächste gegen die mobilen Geräte, bei unserem Gerät kann man zwar einen Schlauch nach aussen führen, aber der Abfluss muss unterhalb des Gerätes liegen (nur Schwerkraft bringt das Wasser raus).
Also muss das Gerät neben einem Abfluss im Boden oder einer Dusche stehen.
Das Gerätet schaltet auf Umluft ohne Kühlen sobald der Behälter voll ist.

Mein Ratschlag ist also, denkt nochmal ernsthaft über ein
Splitgerät nach. Bei meinen Schwiegereltern läuft ein
Splitgerät. Da sind 5-7° Abkühlung drin (30m^2) bei wesentlich
weniger Geräusch und Zug.

Unser Raum hat ca. 30qm. Bei einem EBay- Anbieter habe ich die
Formel: qm x Raumhöhe x 30 = benötigte Wattleistung.
Wir bräuchten danach 2.250 Watt minimal.
Nun habe ich ein Splitgerät für 300€ entdeckt, welches 3,6 KW
leistet. Also locker 1/3 mehr als nötig. Sind damit Deines
Erachtens dann zur Not auch mal 12° Differenz drin?

Unser mobiles Gerät war in der gleichen Preisklasse und der gleichen Leistungsstufe.
Frag mich bitte nicht, wie die Leistungsangaben zu Stande kommen (evtl. Kühlleistung mit einbezogen). Unser Gerät hat auch eine Packungsangabe von 3,6kW, aber die maximale Leistungsaufnahme war 1,8kW (nachgemessen und Typschild).
Vielleicht sind die Splitgeräte da anders, hier sollte fachlicher Rat eingeholt oder hier im Forum abgewartet werden.
12° sind ne Menge Holz.

Solltet Ihr euch für ein mobiles Gerät entscheiden, gibt es
noch die Möglichkeit ein Loch in die Wand zu bohren für die
Abluft.

Alternative:
Solltet Ihr vielleicht Euer Wohlbefinden aussen vor lassen und stattdessen nur die Server mit Wasserkühlung betreiben?
Ich habe gesehen, dass es stand-alone Wasserkühlungen ab 800€ gibt, da waren auch mehrere Rechner anzuschliessen.

Unser Problem ist, dass wir im Dachgeschoß sitzen und somit
ein Durchbruch nach außen recht schwierig ist.
Ich werde mit dem Hausmeister sprechen, vielleicht hat der
eine Idee.

Ein Splitgerät brauch auch einen Durchbruch für die Schläuche und das Stromkabel und den Platz/Halter für den Kompressor draussen. Einfach wird das wahrscheinlich auch nicht.

Gruß

Karsten

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Mein Ratschlag ist also, denkt nochmal ernsthaft über ein
Splitgerät nach. Bei meinen Schwiegereltern läuft ein
Splitgerät. Da sind 5-7° Abkühlung drin (30m^2) bei wesentlich
weniger Geräusch und Zug.

Unser Raum hat ca. 30qm. Bei einem EBay- Anbieter habe ich die
Formel: qm x Raumhöhe x 30 = benötigte Wattleistung.
Wir bräuchten danach 2.250 Watt minimal.
Nun habe ich ein Splitgerät für 300€ entdeckt, welches 3,6 KW
leistet. Also locker 1/3 mehr als nötig. Sind damit Deines
Erachtens dann zur Not auch mal 12° Differenz drin?

Hallo!

sowas sind alles nur Milchmädchenrechnungen.
Was „drin“ ist, richtet sich außschließlich nach der Qualität der Isolation. Solange die Klimaanlage mehr Wärme nach außen abführt, als über Wände/Decke/Fenster reinströmt, wird sie auch weiter abkühlen.

Meine Klimaanlage (200 €-Baumarkt-Splitgerät, selbst eingebaut, 1200 W Leistungsaufname) hat mein Wohnzimmer (35 qm Altbau, 3 Isofenster mit direkter Sonneneinstrahlung, ansonsten keine nennenswerte Dämmung) im Supersommer vor drei Jahren bei 40° Außentemperatur auf unter 25°C gebracht. Wahrscheinlich wäre noch mehr drin gewesen.

Lass um Gottes willen die Finger von internen Geräten. Wärme ist Energie, und die kann nicht vernichtet, sondern nur wegtransportiert werden. Sie **muss** raus, alles andere ist nur Augenwischerei!

Unser Problem ist, dass wir im Dachgeschoß sitzen und somit
ein Durchbruch nach außen recht schwierig ist.
Ich werde mit dem Hausmeister sprechen, vielleicht hat der
eine Idee.

Auch ein Dachgeschoss hat an den Seiten doch eine normale Wand (Giebel). Da solltet ihr durch. Solange Innen- und Außengerät auf ungefähr gleicher Höhe liegen, können da auch einige Meter zwischen liegen. Die Leitungen meines Gerätes im Wohnzimmer gehen auch quer durch meine Schlafzimmer, ein Außengerät auf der Vorderseite fand mein Vermieter nicht so dolle . . .

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Hallöchen!
Egal für welche Art der Klimatisierung ihr euch auch entscheidet, wichtig ist immer, daß die aufgenommene Wärme vernünftig nach außen geführt wird. Will sagen: Den Abluftschlauch durch einen Fensterspalt zu führen ist reinster Mist. Man könnte es auch sinnlose Energievernichtung nennen.
Bei dem was Du beschrieben hast, würde ich zu einem Splitgerät raten. Ganz grob über den Daumen gepeilt würde ich ´mal von rund 3kW ausgehen.
Natürlich brauchst Du auch hier einen Durchbruch nach außen, allerdings fällt dieser kleiner aus, als bei einem Abluftschlauch eines Mobilen Gerätes. (Die Schläuche haben meist einen Durchmesser von 100mm)
Bei einem Splitgerät reichen ca. 60mm. Innen- und Außengerät werden durch eine Steuerleitung (4x 1,5mm²) und zwei Kupferrohre verbunden. Ein Cu-Rohr (6mm) ist die Einspritzleitung oder Flüssigkeitsleitung, je nachdem wo das Drosselorgan verbaut ist (Innen- oder Außengerät; je nach Hersteller), das zweite Cu-Rohr (10mm od. 12mm) ist die Saugleitung, in der das Kältemittel die aufgenommene Wärme der Raumluft nach außen transportiert. Zuletzt muß noch ein Kondensatschlauch vom Innengerät nach außen geführt werden. Die beiden Cu-Rohre werden mit einem Schaumschlauch isoliert.
Anschließend wird der Durchbruch isoliert und verschlossen.

Die Split-Geräte scheinen bei ca. 40 db
für das Innenagregat zu liegen. Das dürfte akzeptabel sein.

Geschmacksfrage … 40dB können auf Dauer schon recht nervig werden. Unter 35dB ist akzeptabel. Gute und moderne Geräte schaffen 40dB.

Bei einem EBay- Anbieter habe ich die
Formel: qm x Raumhöhe x 30 .

Die Formel ist für´n Sack.
Da kommen einige Faktoren hinzu. So ist es beispielsweise schon interessant, ob die Wohnung im Erdgeschoss oder auf dem Dach ist. Die o.g. Formel berücksichtigt dies nicht. Des weiteren sind die Fensterflächen imens wichtig. Wie groß? Anzahl? Ausführung? Beschattung möglich?
Auch zu beachten: Lage der Wohnung - also ist die Außenwand gen Norden oder Süden (Sonneneinstrahlung)?
Ist das Gebäude durch Bäume beschattet?
usw. usf.

Unser Problem ist, dass wir im Dachgeschoß sitzen und somit
ein Durchbruch nach außen recht schwierig ist.

Sehe ich anders. Der Aufwand kann der gleiche sein. Was evtl. Probleme bereitet, ist die Montage und der Aufstellort des Außengerätes. Aber für diese Anwendungsfälle gibt es spezielle Konsolen. (Aber wahrscheinlich nicht im Baumarkt)
Aber das Thema Klimageräte aus dem Baumarkt ist ein anderes Problem und würde jetzt zu weit führen … :wink:

Zuletzt zum Aufstellort des Außengerätes. Dies sollte möglist vor Sonneneinstrahlung geschützt werden und somit am besten in Richtung West, Nord-West, Nord, Nord-Ost oder Ost aufgestellt werden. Die aufgenommene Wärme des Raumes muß am Außengerät via Temperaturdifferenz abgegeben werden. Bei einer Außentemp. von +30°C bedeutet dies eine Temperatur in Höhe von rd. +45°C im Verflüssiger.
Des weiteren sollte die Außeneinheit gut zugänglich sein, um sie einmal im Jahr zu reinigen. (Laub, Staub, o.ä.)

Solltest Du über die Thematik persönlich sprechen wollen, rufe mich ruhig an. Die Nr. hast Du ja via Xing.

Ich werde mit dem Hausmeister sprechen, vielleicht hat der
eine Idee.

Heißt der Krause?

Gruß,
Stephan