Mahlzeit, Marion!
ich bin auch kein IANAN, kann dir also auch nur von meinen
persönlichen Erfahrungen als Mutter berichten.
Persönliche Erfahrungen sind immer wertvoll, in jeder Hinsicht 
Erst Recht, wenn man keine eigenen hat.
Vielleicht solltet ihr mal in einem Gespräch mit einem
behandelnden Arzt klären, wo genau ihr Risiken seht und euch
das geben lassen, was euch fehlt, nämlich medizinisch
begründete Fakten
.
Genau das haben wir vorhin getan. Und was soll ich sagen, auf einmal war alles ein großes Mißverständnis. Selbstverständlich kommen unsere Zwerge erst nach Hause, wenn sie vollständig und uneingeschränkt dazu in der Lage sind und kein anormales Risiko mehr besteht.
Von daher geht es mir jetzt schon viel besser 
Auch das Gespräch mit einer Kinderschwester, die eure Zwerge
versorgt, kann hilfreich sein.
Das hatten wir schon mehrfach und werden es mit Sicherheit noch öfter wiederholen. Finde ich wirklich hilfreich.
Lasst euch genau erklären, auf
was ihr zu Hause zu achten habt etc.
Genau deswegen hilfreich 
Und vor allem: deine Frau
sollte versuchen, soviel der Pflege und Betreuung für die
Zwerge im Krankenhaus selbst zu übernehmen und möglichst viel
Zeit mit ihnen zu verbringen. So kann sie dann vielleicht
schon einiges von den Kinderschwestern lernen und wird im
Umgang mit den Kleinen vielleicht auch etwas sicherer.
Und genau da liegt das Problem. Meine Süße muß jetzt erstmal therapiert werden, weil sie immer noch nicht wieder laufen kann. Ergo kann sie derzeit auch so gut wie garnix selbst machen. Aber ich bin guter Hoffnung, das das jetzt sukzessiv voran geht.
Bis dahin ist sie zwar viel bei den Zwergen, machen kann sie aber nix, leider.
Zusätzlich würde ich an eurer Stelle ganz schnell Kontakt zu
einer Hebamme aufnehmen, die deine Frau und die Kleinen in der
ersten Zeit zu Hause betreuen kann (falls ihr das noch nicht
gemacht habt). Gespräche mit einer Hebamme sind in diesem Fall
sicher auch sinnvoll.
Hmm, das haben wir schon gemacht. Irgendwie war das nicht so der Bringer. Aber auch hier wird es wohl noch ein weiteres Gespräch geben. Wie das eben so ist mit Empfehlungen. Viele hatten uns da eine Hebamme empfohlen, die absolut super sein sollte. Irgendwie stimmte aber da bei uns die Chemie nicht, sowas gibt es halt manchmal. Aber wir werden sehen, fachlich ist die Frau anscheinend wirklich gut.
Ebenfalls solltet ihr schomal Kontakt zu dem Kinderarzt
aufnehmen, der eure Zwerge dann weiter betreuen soll.
Da hab ich das große Glück, das die Kinderärztin, die vor etwa hundert Jahren schon mich und meinen Bruder als Kinder betreut hat, noch praktiziert. Und welch ein Zufall: Ungefähr 15 Minuten zu fuß von unserem Zuhause weg. Manchmal hat man eben Glück 
So hab ihr dann schonmal mindestens 2 weitere fachkundliche
Meinungen neben derjenigen der Krankenhausärzte.
Inzwischen sind ja alle Unklarheiten beseitigt. Irgendwas an der zwischenmenschlichen Kommunikation hat da gestern versagt, glaube ich. Jetzt bin ich beruhigt, meine Süße auch und sie kann in Ruhe ihre Therapie verfolgen. Und wenn dann die Zwerge soweit sind, holen wir sie in aller Ruhe nach Hause. Und Du kannst Dir garnicht vorstellen, wie ich mich darauf freue. Obwohl, wahrscheinlich kannst Du es Dir doch vorstellen 
Im Übrigen: Als wir unseren Sonnenschein damals mit nach Hause
nehmen durften, wog sie auch noch keine 2,500 kg
, aber das
Datum lag nahe an ihrem „eigentlichen“ Geburtstermin.
Gut zu wissen, das es auch anderen so geht oder besser ging 
Aber zu anfang bekommt man fast einen Herzkasper bei dem Gedanken. Ging uns jedenfalls so.
Trotzdem
hab ich die ersten Nächte kein Auge zugetan 
Das kann ich zwar noch nicht nachvollziehen, ich befürchte aber, ich werde es bald verstehen können *gg*
Danke, Gruß & Bye…
Der Dicke MD.