Klippenspringerin

Hallo!
Habe grade in den Nachrichten einen Bericht über eine deutsche Klippenspringerin gesehen, die außer Konkurrenz bei der WM mitspringt. Außer Konkurrenz deshalb, weil die Männer aus 23 Metern Höhe springen, da wäre die „Belastung für die weibliche Anatomie zu groß“. Sie darf also nur Hüpfer aus achtzehn Metern Höhe machen.

Nun hat man meines Wissens die mangelnde Belastbarkeit der weiblichen Anatomie schon früher als Argument gegen die sportliche Betätigung von Frauen angeführt: Laufen ist schlecht, Tennisspielen ist schlecht, Fußball ist schlecht etc.p.p. Ich glaube, sogar Tanzen hat man früher einmal als zu anstrengend für das „schwache Geschlecht“ erachtet. Wie sieht es aus medizinischer Sicht aus mit der Belastbarkeit der weiblichen Physis?

Gruß,
Eva

Hallo,

da du eine Frau bist, regt dich das natürlich sehr auf :wink:

Nun, Fakt ist, das der männliche Körper mehr Muskelmasse besitzt als der weibliche und auch stärkere und stabilere Knochen. Vor allem durch das „Korsett“ von Musklen können sie viel stärkere Kräfte wegstecken. Auch sind ihre Knochen massiver, da sie oft größer und massiger sind.

Natürlich können auch Frauen unglaublich trainiert sein, aber sie werden immer einen körperliche Malus gegen gleichwertige Männer haben.

Hört sich zwar total chauvinistisch an, die Evolution hat sich aber was dabei gedacht. Männern sind agressiver als Frauen. Viele sagen, dass Frauen dafür intelligenter seien, der endgültige Beweis dafür fehlt aber noch.

Ihr könnten die Titten abreißen und das will doch
keiner!

keiner!

Meinst Du nicht, die könnte man - abhängig natürlich ein wenig von der Größe - ebenso gut und sicher verstauen, wie die Herren ihre Weichteile in Sicherheit bringen?

Grüße
Demenzia

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Hallo, ausserdem haben Männer ihren Sixpackbauch und Frauen aus logischen Gründen einen etwas elastischer gebauten. Anscheinend ist ein möglicher Bauchklatscher aus 18 m besser zu verkraften als einer aus 23m, bei einer weiblichen Bauchdeckenkonstruktion.
Gruß

Das habe ich mir auch überlegt, Gerry, aber…
…irgendwie werden diese Sportfunktionäre und Sportmediziner sich damit eingehender beschäftigt haben als wir beide, fürchte ich.
Es grüßt dich
Branden

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Ein Bauchklatscher aus 18 oder 23 Metern Höhe ist sowohl für Frauen als auch für Männer lebensgefährlich. Six-Pack hin oder her. Außerdem können auch Frauen ihren Bauch soweit trainieren, dass er eine große Muskelmasse besitzt, die einem Six-Pack gleichkommt.

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Hi,

ein bißchen Hintergrundwissen (man möge mir verzeihen, dass ich mich jetzt nicht extra auf die Suche nach Jahreszahlen und Quellen gemacht habe) aus meinem Anglistikstudium (Shakespeare und elisabethanische Physiologie, aber auch noch spätere Jahrhunderte, bis ins 19. und, glaube ich, frühe 20. Jahrhundert hinein).
Man glaubte, dass Frauen gewissermaßen biologische Unfälle seien - niocht vollständig ausgereifte Männer. Nicht ausgereift bedeutet in diesem Fall, dass sich die Geschlechtsorgane noch nciht nach außen gestülpt haben. Deswegen haben die Frauen da ein Loch 8ich hab das jetzt absichtlich so formuliert), wo die Männer ihren Penis und den Hodensack haben. Diesem Glauben zufolge war es extrem gefährlich für Frauen, sich zu intensiv zu bewegen. Durch die Erschütterungen könnten ja die Geschlechtsorgane herausfallen, was für die Frauen eine schmerzhafte und durch den vermuteten Blutverlust in damaliger Zeit auch sehr gefährliche Verletzung wäre.
Eine Randnotiz: die Etymologie von Hysterie ist sehr interessant. Der Name kommt vom griechischen Wort hystera - Gebärmutter. Hier möchte ich dann doch Wikipedia zitieren: „Die Hysterie gilt als die älteste aller beobachteten psychischen Störungen. In den antiken Beschreibungen der Hysterie in altägyptischen Papyri wie bei Platon und Hippokrates wird die Ursache der Krankheit in der Gebärmutter gesehen. Konzeptionell ging man davon aus, dass die Gebärmutter, wenn sie nicht regelmäßig mit Samen (Sperma) gefüttert werde, im Körper suchend umherschweife und sich dann am Gehirn festbeiße. Dies führe dann zum typischen ,hysterischen“ Verhalten’.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Hysterie Diese Ansicht hat sich sehr lange gehalten, auch noch, nachdem die ersten Ärzte festgestellt hatten, dass Hysterie keine ausschließlich weibliche Krankheit ist. Die Behandlungsmethoden bei Hysterie Ende 19./ anfang 20. Jh sind ein noch interesanteres Kapitel…

Die Franzi

Halo,

Meinst Du nicht, die könnte man - abhängig natürlich ein wenig
von der Größe - ebenso gut und sicher verstauen, wie die
Herren ihre Weichteile in Sicherheit bringen?

Auf diese Idee ist v. B. nicht gekommen.
Wäre zu einfach:wink:

Gruß:
Manni

und ein * von mir)

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Das ist ja alles schon mal -

  • recht lustisch :wink:

Und nee, ich habe mich nicht darüber aufgeregt, schließlich kann das Mädel ja privat, auf eigenes Risiko, aus jeder Höhe springen, die es sich zutraut. Aber dieses Aufstellen von Behauptungen fordert regelmäßig die mir eigene Bockbeinigkeit heraus :wink:

Übrigens hat man irgendwann Anfang 1900 (leider habe ich die Daten & Zahlen nicht parat)mit großer Akribie errechnet, dass der Mensch unmöglich jemals die hundert Meter unter ?? Sekunden laufen können wird. Damals „wissenschaftlich bewiesen“, heute längst ad absurdum geführt. Und als Frauen anfingen mit Stabhochspringen, hat letztens eine der jungen Athletinnen im Fernsehen erzählt, hat man gewarnt, der weibliche Körper sei diesen Belastungen nicht gewachsen: „Wahrscheinlich hat man geglaubt, uns würde die Gebärmutter rausfallen oder so …“

Lassen wir der Evolution ihren Lauf - wir Frauen wachsen mit unseren Aufgaben *g*

Gruß,
Eva

Ich nie wieder
Nicht mal vom 5-Meter-Brett.
Macht dermaßen aua, wenn mans nicht richtig kann.

Gruß

Marzeppa