Klonen bedeutet doch nur, dass der Mensch versucht Gott zu
spielen… das kann nicht gut gehen! Wenn man bedenkt, wieviel
Unheil der Mensch in den letzten Jahrhunderten mit viel
weniger „Macht“ schon in dieser Welt angerichtet hat, wird es
einem übel bei dem Gedanken daran, dass er nun auch noch als
Schöpfer tätig wird! Die Konsequenzen sind unabsehbar…
Ich meine auch, dass der Mensch, je mehr Kontrolle er über die Natur erlangt, immer mehr Schaden anrichten wird. Zumindest bis ihm das mal irgendwann klarwird. Aber bis dahin werden noch etliche Jahre vergehen. Im Moment sehen die Menschen nur den Profit, den sie aus jeglicher Art von Umweltschädigung erhalten.
Außerdem denke ich auch, dass der Mensch schon lange Gott spielt. (Wie Wurzel auch darlegt.) Im Prinzip ist jede Art von Züchtung ein Überlisten der Evolution.
im Vergleich dazu ist die Diskussion über Embryos ein Witz!! Wer
den Film „The sixth day“ gesehen hat, weiss worauf ich
anspiele.
Ich hab den Film gesehen und fand ihn extrem unrealistisch. Das mit dem Gedächtnis-Überspielen ist kompletter Unsinn (zumindest nach heutigem Stand der Wissenschaft). Auch das die quasi fertige Hüllen lagern, die sie den Menschen anpassen, ist Quatsch, bloß hätte man mit den heutigen Möglichkeiten des Klonens keinen Actionfilm drehen können.
Zum Thema „Klonen“ werden die ethischen und moralischen
Diskussionen nie abreissen… aber wenn ich mal einen gewagten
Blick in die Zukunft werfen darf (meine persönlichen
Visionen): die Kirche wird sich sträuben bis zuletzt, manche
Politiker proforma auch, aber letztendlich wird sich die
Wirtschaft durchsetzen, wie immer… die Mächtigen, die
Reichen, diejenigen, die hinter dem Vorhang die Fäden in der
Hand halten und über das Schicksal der Menschheit bestimmen…
Uns wird das Klonen nicht viel Gutes bringen. Die „positven“
Seiten des Klonens, woeit man davon reden kann, wird man sich
wohl teuer erkaufen müssen… oder glaubt jemand von euch,
dass hier Millionen für Forschungszwecke ausgegeben werden,
ohne Hoffnung auf Profit!
Ich finde die Diskussionen auch sehr wichtig, denn, wie Wurzel sagt, wer weiß, wieviel Zeit und bleibt, darüber nachzudenken. Wenn das Verfahren irgendwann serienreif werden sollte (und das wird es früher oder später), müssen wir wissen, wie weit wir gehen dürfen.
Deinen Blick in die Zukunft teile ich größtenteils. Die Kirche sträubt sich gegen fast alles, also auch dagegen, da die Ziele des Klonens mit ihren Vorstellungen keinesfalls zu vereinen sind. Wenn man anfängt, sich zu überlegen, ob Klone dieselbe Seele besitzen, hat das nichts mit Wissenschaft zu tun und somit kann die Kirche nur dagegen sein.
Da sich Politiker vorrangig nach der Meinung ihrer Wähler richten, werden sie wohl auch erstmal erklären, dass sie eine ausreichende Sicherheit erreichen wollen, aber auch nicht dem Fortschritt im Weg stehen wollen.
Letztendlich wird natürlich die Wirtschaft entscheiden. Alles, was Profit bringt, wird auch gemacht, egal, wie stark es zuvor kritisiert wurde (Beispiel: BigBrother). Später weiß dann niemand mehr, warum man sich überhaupt Sorgen gemacht hat.
Mit deinen „Mächtigen […], die […] die Fäden in der Hand halten“ beschreibst du ein Weltbild der Verschwörung, in der die einfache Bevölkerung übergangen und ignoriert wird, wie in „The 6th day“, bei dem die Klonfirma ja auch alle im Unwissen über ihre wahren Intentionen (quasi so 'ne Art Weltherrschaft) ließ. Ich halte dieses Scenario der staatlichen Verschwörung, wie sie in vielen Filmen dargestellt wird, für durchaus realistisch.
Und was ich noch sagen wollte: ich bin strikt gegen jede Art
von Klonen, egal ob Mensch oder Tier. Außer wenn ein Mensch
sich freiwillig für so etwas zur Verfügung stellen möchte
(Irre gibt es immer wieder - muss eine menschliche
Prädisposition sein!?), dann habe ich selbstverständlich
nichts dagegen…
Stimmt schon, bloß dass sich jeder freiwillig zum Klonen melden kann. Ist ja nix dabei, mal eben eine Körperzelle liegenzulassen. Bloß den Menschen, der aus der Zelle des Freiwiligen entsteht, hat niemand gefragt, ob er das will.
Es wäre sogar möglich, wie in „The 6th day“, jemanden gegen seinen Willen zu klonen. Man muss bloß zum Blutspenden gehen, ober irgendwo hinzuspucken, schon wäre es mit noch ein paar verbesserten Methoden möglich, einen Klon zu erstellen, ohne das der Mensch das je mitkriegt.
und wo wir schon dabei sind, ich hätte da
eine kleine Bitte: LASST ENDLICH DIE TIERE IN RUHE!!! Sie
haben uns nichts getan… sie können ja nicht mal böse sein,
in dem Sinne wie der Mensch brutal und böse sein kann! Sie
können sich nicht wehren, werden für überflüssige und grausame
Experimente herangezüchtet und müssen Qualen leiden für
Medizin und Kosmetik… Das nenne ich abscheulich! Und unsere
Gesellschaft… aber ich denke, das führt langsam zu weit…
ich hoffe halt immer, dass es noch mehr Menschen gibt, die so
denken wie ich… und dass ich diejenigen, die nicht so
denken, wenigstens dazu anregen kann, mal darüber
nachzudenken…
Es gibt bestimmt viele, die so denken, bloß fangen die an anders darüber zu denken, sobald es um die Gesundheit oder generell die Lebensqualität der Menschen geht. Viele nehmen grausame Tierversuche in Kauf, wenn man dadurch Menschen heilen kann. Ich selbst finde es auch verwerflich, Tiere bewust Qualen auszusetzen.
Auch teile ich die Meinung das ein Tier niemals so grausam sein kann, wie ein Mensch, da es auch keine Motivation dazu hätte. Ein Tier hat vermutlich keine Gefühle wie Hass, Rache oder auch Habgier.
Außerdem habe ich auch arge Bedenken über die Zukunft, da man nicht weiß in wie weit die Gesetzgeben in der Lage sein werden, die Wissenschaft in die nötigen Schranken zu weisen. Generell kann man den Fortschritt nicht aufhalten, das hat noch nie funktioniert. Aber es muss trotzdem möglich sein, die Wissenschaft nicht außer Kontrolle geraten zu lassen.
Cesmy
Tobi