Hallo,
ich (46, Pille seit 30 Jahren) war gestern bei meiner neuen Frauenärztin (sie hat die Praxis meines alten Frauenarztes übernommen)zur Krebsvorsorge. D.h. ich kannte sie noch nicht und habe daher noch kein rechtes Vetrauen.
Bei der Ultraschalluntersuchung fand sie eine kreisrunde Anomalie in meiner Gebärmutter. Für mich sah das so aus, als wenn an der Schleimhaut eine Walnuss (in verschiedenen Grauschattierungen mit dunklen Flecken) hängt, Durchmesser 4 cm.
Die Ärztin sagte, so was hätte sie noch nicht gesehen und das muss raus. Am liebsten hätte sie mich sofort in eine Klinik eingewiesen. Wir sind dann aber so verblieben, dass wir in 4 Wochen nochmal gucken, ob das Ding mit der nächsten Periode vielleicht verschwunden ist.
Ich habe keinerlei Beschwerden, weder Blutungen noch Regelschmerzen.
Hat jemand von Euch eine ahnung, was das sein könnte?
Lieben Dank.
Gruß
ziegen1
Hallo ziegen1,
bei dieser Diagnose würde ich immer eine Zweitmeinung einholen, vielleicht bald und nicht erst in 4 Wochen.
Falls da etwas gewachsen ist, sollte das schnell abgeklärt werden.
Es kann harmlos sein, wie z.B. ein Myom oder auch nicht.
Alles Gute
merkur3
Verständnisfragen
ich (46, Pille seit 30 Jahren) war gestern bei meiner neuen
Frauenärztin (sie hat die Praxis meines alten Frauenarztes
übernommen)zur Krebsvorsorge. D.h. ich kannte sie noch nicht
und habe daher noch kein rechtes Vetrauen.
Dass du der Ärztin noch nicht recht vertrauen kannst, wenn du sie nicht kennst, kann ich verstehen.
Bei der Ultraschalluntersuchung fand sie eine kreisrunde
Anomalie in meiner Gebärmutter. …
Die Ärztin sagte, so was hätte sie noch nicht gesehen und das
muss raus. Am liebsten hätte sie mich sofort in eine Klinik
eingewiesen. Wir sind dann aber so verblieben, dass wir in 4
Wochen nochmal gucken, ob das Ding mit der nächsten Periode
vielleicht verschwunden ist.
Da komme ich aber jetzt nicht ganz mit. Ich könnte es anders herum verstehen: Die Ärztin sieht etwas anormales, was sie so noch nicht gesehen hat und will 4 Wochen warten und du, weil du ihr nicht recht vertraust, willst schneller Gewissheit haben und kein Risiko eingehen.
Ich verstehe aber nicht, wie man aus nicht ausreichendem Vertrauen heraus:
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die Einholung einer zweiten Meinung - nichts anderes bedeutet Krankenhaus - erst einmal ablehnt;
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aus freien Stücken eine Wartezeit eingeht, die einem mit Sicherheit nicht nützt, im ungünstigen Fall aber sehr schaden kann
und stattdessen
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Hat jemand von Euch eine ahnung, was das sein könnte?
lieber darauf spekuliert, dass hier wildfremde Leute, Laien, Irre, vorpubertäre Nerds oder vielleicht auch Ärzte anhand deiner genial präzisen Beschreibung einer fleckig-schwarzen Walnuss in deiner Gebärmutter eine vertrauenswürdigere Einschätzung abgeben können, als die Ärztin, die das Live gesehen hat oder eben jene Ärzte in einem Krankenhaus, zu denen sie dich unverzüglich schicken wollte.
Hi,
ich kann Dich sehr gut verstehen: „da tut nichts weh und deshalb kann es auch nichts Schlimmes sein…“ Und auch Deine Hoffnung darauf, dass es schon von allein weggehen wird.
Aber: Du wirst Dir, wenn Du darüber nachdenkst, sicher selbst darüber im Klaren sein wie verhängnisvoll eine solche Vogel-Strauß-Politik sein kann!!!
Geh´ möglichst schnell ins Krankenhaus, um Dich dort untersuchen zu lassen und auch um Gewissheit zu haben!
Wünsche Dir Alles Gute!
Cha’kwaina
Vielleicht sollte man bei der Gelegenheit noch mal daran erinnern: Das Ganze ist im Rahmen der Krebs vorsorge festgestellt worden. Zur Vorsorge geht man vorsorglich und eben nicht dann, wenn irgendwelche Symptome schon auf ein fortgeschrittenes Stadium hinweisen.
Sinn der Vorsorge ist also gerade, dass man frühzeitig Veränderungen bemerkt, die man rechtzeitig auf Bösartigkeit überprüfen kann, um dann, wenn es wirklich Krebs ist, wertvolle Zeit zu gewinnen, die bei Krebs ein entscheidender Faktor bei der Frage nach den Heilungschancen ist.
Betreibt man wie in diesem Fall Vogel-Strauß-Politik, wird schon nicht schief gehen, dann kann man sich den Aufwand mit der Vorsorge auch ganz sparen und wartet künftig einfach ab.
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