woran erkennt man denn beim Gebrauchtwagenkauf, ob ein Auto 90.000 oder 190.000 km drauf hat? Bei manchen Kleinwagen ist die km-Anzeige ja nur 5-stellig.
Sitzabnutzung oder gar am Pedal? Rost (Lack) kann es ja eigentlich nicht sein, wenn er draussen stand. Oder am Gesamtbild?
(und ja: es gibt solche Anzeigen, mit 16 Jahre alten Autos, die angeblich nur 43.000 km gefahren sein sollen)
Sitzabnutzung oder gar am Pedal? Rost (Lack) kann es ja
eigentlich nicht sein, wenn er draussen stand.
Schon gut mit der Abnutzung an den Pedalen oder Zustand der Sitze. Vielleicht klebt auch noch irgendwo ein Schildchen in der Tür von einer Instpektion oder vom einem Ölwechsel der jenseits der 99999km liegt.
Mache den Deckel zum Öl einfüllen am Motor auf. Vielleicht siehst Du die Nockenwelle und kannst Laufspuren daran erkennen. Um was für ein Fahrzeug handelt es sich? Marke, Typ?
Oder am Gesamtbild?
Es gibt Fahrzeuge die sind 15 Jahre alt, wurden immer unter der Laterne geparkt, denen sieht man es nicht an das sie schon so alt sind. Es ist halt immer eine Sache der Pflege. Wenn noch ein alter Fahrzeugbrief vorhanden ist schaue ihn an. Wieviel Vorbesitzer hatte das Fahrzeug? Alles Sonntagsfahrer?
Und ja, Winter, bitte nicht so bissig über geringe Laufleistungen!
Hier ein Beispiel aus der Nachbarschaft:
Ehepaar kauft sich vor 5 Jahren einen VW Golf, eine Woche nach dem Kauf stirbt der Mann, der angemeldete Wagen steht seitdem mit 300 km auf der Uhr in der Garage und soll verkauft werden „300 km, 5 Jahre alt, Erstbesitz …“
Der erste Kaufinteressent ruft ohne Nachzudenken die Polizei und die steht bei der 80-jährigen Witwe auf der Matte …
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Ehepaar kauft sich vor 5 Jahren einen VW Golf, eine Woche nach
dem Kauf stirbt der Mann, der angemeldete Wagen steht seitdem
mit 300 km auf der Uhr in der Garage und soll verkauft werden
„300 km, 5 Jahre alt, Erstbesitz …“
Der erste Kaufinteressent ruft ohne Nachzudenken die Polizei
und die steht bei der 80-jährigen Witwe auf der Matte …
Und wie oft kommt das vor? Wie oft kommt es vor, das man beschissen wird?
warum nie der Weg zum Gutachter?
Hallo Winter,
was ich nicht verstehen kann, warum es nicht alle Gebrauchtwagenkäufer so machen wie ich:
mit dem Verkäufer /bzw. einem Angestellten von ihm zu einem Sachverständigen fahren, der checkt den Wagen durch (kostet max. 40 Euro) und dann hast Du fast 100prozentige Gewißheit über den Zustand des Wagens.
Ich kann Dir KÜS empfehlen, die haben schon die modernsten Computer, mit denen sie mein gesamtes System ausgelesen haben (äh, nicht meins sondern das meines damals zukünftigen bzw. jetzigen Wagens).
Km Leistung:
tja, meine Elterns sind fast immer per Flugzeug verreist, so hatten ihre Wagen in ca. 6 Jahren max. 50tsd. drauf.
Und ihr Manta, den ich jetzt habe, wird dieses Jahr 29 Jahre alt und hat etwas über 60tsd gelaufen.
Ich hingegen habe das Reisen per Auto neu entdeckt und bin in den letzten beiden Jahren knapp 40tsd gefahren. Ich hoffe allerdings, dass mein Benzli noch einige Hunderttausend hält - gehe zumindest davon aus.
So kommen die Unterschiede zustande.
Und wenn Du bei einem seriösen Markenhändler kaufst, zahlst Du vielleicht je nach Wagentyp einige Tausend mehr, bist aber auf der sicheren Seite.
Allein die spezielle DC Garantie hat mir Kosten in Höhe von ca. 1.5tsd erspart.
das erkenne ich am gesamteindruck des autos und des verkäufers!
z. bsp.habe ich im februar 2003 ne 1998er A klasse(110000km) beim türkischen gebrauchtwagenhändler in einer deutschen grossstadt gekauft und bis jetzt keine probleme–und ca.1000€ gegenüber hiesigen händlern gespart.
Das ist relativ einfach anhand folgender Unterlagen die der Verkäufer vorlegen kann zu überprüfen:
Rechnungen (in aller Regele mit Angabe des KM-Standes)für: Kundendienst mit allen Arbeiten / Reifen / TÜV usw.
Können keine Belge vorgelegt werden, ist es besser die Karre stehen zu lassen.
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Schon gut mit der Abnutzung an den Pedalen oder Zustand der
Sitze. Vielleicht klebt auch noch irgendwo ein Schildchen in
der Tür von einer Instpektion oder vom einem Ölwechsel der
jenseits der 99999km liegt.
Mache den Deckel zum Öl einfüllen am Motor auf. Vielleicht
siehst Du die Nockenwelle und kannst Laufspuren daran
erkennen.
Das mit dem Inspektions-Schild ist eine gute Idee, man braucht dazu natürlich das Glück, einen Aufkleber zu finden.
Anhand der Abnutzung der Pedale und Laufspuren an der NW kann man nicht unbedingt 90TKM von 190TKM unterscheiden. Wobei Pedalgummis bereits erneuert sein können.
Auch die Abnutzung von Fahrersitz und Lenkrad kann auch bei 90TKM schon recht ordentlich sein.
Ob ich aber ein Auto kaufen würde, was o.g. Abnutzungen aufweist, ist fraglich. Egal mit welchem KM-Stand.
Untersuchung wie HU oder allgemein?
Hallo Henning,
zwar sind 40 Euro bei MEINEN typischen Autos schon ein ordentlicher Anteil, aber trotzdem ist die Idee eigentlich nicht schlecht. Das ist quasi eine neue TÜV-Untersuchung - mehr kostet die HU alleine ja nicht und die wäre dann auch nicht vergeblich. An das hatte ich gar nicht gedacht!
Wobei genau da wiederum die Frage ist, warum macht jemand die HU nicht gleich selbst frisch, bevor er das Auto verkauft. Und genau das ist der Grund, warum ich etwa keine mittelmäßigen Gebrauchtwagen kaufte mit einem Jahr TÜV, sondern nur solche mit frischem TÜV, bei denen ich nicht auf ein nochmaliges Durchkommen spekulieren muß. (Es ist teilweise abenteuerlich, welche Autos noch TÜV bekommen haben…
Bemerkenswerterweise sind - spätestens seit das Anbieten in den Internetbörsen kostenlos geworden ist - die allermeisten alten Wägen NICHT mit frischem TÜV.)
Oder untersuchen die Gutachter etwas anderes als bei der normalen HU? Dabei wird ja nur die Verkehrssicherheit geprüft.
Beim nächsten Gebrauchtwagenkauf kann ich es ja mal damit versuchen. Wird sich zeigen, ob die Leute im niedrigen Preisbereich damit einverstanden sind, weil sie die Kosten im Zweifelsfall ja selbst tragen müssen.
Oder untersuchen die Gutachter etwas anderes als bei der
normalen HU? Dabei wird ja nur die Verkehrssicherheit geprüft.
Also: zunächst einmal würde ich nie!!! einen Gebrauchten kaufen, der nicht volle 2 Jahre TÜV hat, sonst ist was faul.
Eben, der TÜV interessiert sich nicht, ob z.B. schon mal ein Schaden vorlag, der repariert wurde, ob gespachtelt wurde, was die PC Diagnose sagt etc.
Die bei KÜS gucken so gründlich wie nur möglich in der kurzen Zeit (ca. 1 1/2 Stunden). Sie beraten einen, zeigen eventuelle Schwachstellen, erklären alles ganz genau, untersuchen den Lack am gesamten Wagen, gucken sich den Innenraum und Kofferraum an etc.
Es kann auch sein, dass es weniger als 40 Euro waren, aber ob 25 oder 40, so in der Ecke war das Ganze.
Mein Gebrauchter hatte schon 2 Jahre TÜV frei und gerade eine kostenlose Inspektion sowie 4 nagelneue Reifen.
MFG
Henning
da hilft nur ein blick in den letzten tüv bericht , werkstattrechnungen und ins serviceheft wo ja alle wartungen stehn sollen.
ansonsten hast du keine wirkliche möglichkeit einzuschätzne ob der tachostand stimmt. das nachschauen von abnutzungen rost etc., ist alles käse.
tests einer autozeitschrift vorigen jahres zeigte deutlich das selbst werkstätten/fachleute ohne etweigigen unterlagen nicht einschätzen können ob der tachostand stimmt. bei den test sind alle fachleute durchgefallen, trotz vollmundiger versprechen.
mal davon abgesehen, sollte man sich überlegen, ob man ein auto kaufen sollte, bei dem der besitzer kein serviceheft hat ausfüllen lassen und es somit fraglich ist ob er alle inspektionen/ölwechsel gemacht hat
roberto
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ja, ihr habt eigentlich vollkommen recht und ich hätte schon früher draufkommen können. Nicht, wie man die km-Zahl erkennt, sondern wie man als Käufer vorgehen sollte. Zumindest kann man den Schwindel entdecken, sofern man was in den entsprechenden Papieren findet (wenn auch umgekehrt nicht, wenn jemand von Anfang an mit falschen Zahlen hantierte), und darauf werde ich in Zukunft schauen, insb. auf den letzten TÜV-Bericht, den man ja eh braucht für die Ummeldung.
Und wenn jemand nichts vorweisen kann und auch nicht bereit ist, die Kosten für das Gutachten zu tragen (bei negativem Ausgang - dieses Risiko trage ich selbstredend nicht), dann lasse ich es auch lieber sein.