Eben!
Aloha.
Wenn ich zunächst (augenzwinkernd) unsachlich werde, bitte ich das zu entschuldigen; ich füge mich damit aber, wie ich meine, prima in diesen Diskussionsfaden ein.
Erkundige dich mal bei
- Straßenbauerbeitern während Asphaltierungsarbeiten
- Bäckern am Backofen
- Arbeitern am Hochofen
- usw.
Wäre Dein Büroarbeitsplatz auf konstant +12°C gekühlt, fändest Du den Hinweis auf Menschen, die in Lagerhallen großer Tiefkühlkost-Hersteller bei -20°C arbeiten, bestimmt hilfreich.
Würde es an Deinem Büroarbeitsplatz unerträglich stinken, wäre es Dir sicher ein Trost, dass Müllwerker und Kläranlagenarbeiter unter schlimmeren Bedingungen arbeiten.
Würden Dich Deine männlichen Kollegen sexuell belästigen, wärst Du vermutlich erleichtert, würde man Dich daran erinnern, wie Prostituierte ihre Brötchen verdienen.
Oder würdest Du dann sagen: Hätte ich in einem Gefrierschrank arbeiten, in Fäkalien baden oder mich von fremden Männern begrapschen lassen wollen, hätte ich mich nicht für eine Bürotätigkeit entschieden?
Eben.
Insofern finde ich die Frage, welche Raumtemperatur einem Büromenschen zugemutet werden kann, durchaus berechtigt. Anders als ein Straßenarbeiter, Koch oder Stahlwerker hat der bei der Berufswahl nämlich keine besondere Hitzebelastung ins Kalkül zu ziehen.
Nicht zufällig enthält die Arbeitsstätten-Richtlinie einen Abschnitt „Raumtemperatur“. Ob der dem Frager als Argument taugt gegen uneinsichtige, hitzeresistente oder - wahrscheinlicher - wohlklimatisierte Vorgesetzte, kann ich nicht beurteilen.
http://www.virtuelle-rechtsbibliothek.de/gso/ubmedia…"
http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/arbei…
Grüße,
Zeh_14