Jaja ich weiß, dass ich zum Arzt gehen soll aber da es quasi Feiertage sind und mein Arzt mir eh immer sagt dass ich nichts habe (ich habe meine Ärzte schon mehrfach gewechselt) wollte ich mal hier fragen.
Und zwar habe ich seit einem geraumen Zeitraum Knies schmerzen. Es ist das rechte Knie besonders wenn ich es lange ausgestreckt habe und dann versuche zu beugen „klemmt“ es quasi. Mein Bein bzw Knie gebewegt sich dann kaum. Dazu kommt dass ich seit ca. 3 wieder den selben Schmerzen beim Laufen und Treppensteigen habe. es ist ein ziehen und stechen außen am knie. Ich habe keine Ahnung was das sein soll. Mein Arzt sagt mir da sei nichts und hat mir eine Bandage verschrieben, die einfach nur unangenehm ist und überhaupt nicht hilft.
Wäre super wenn jemand in etwa sagen könnte was es doch sein könnte. Vllt kann ich dann meinen Arzt auf die richtige Spur führen.
also - als erstes mal: VORSICHT mit Knie-Operationen, von denen ich generell zunächst abrate.
Ich selber habe eine Odyssee deshalb hinter mir und erkläre Dir mal, warum Dein Hausarzt wahrscheinlich sogar Recht hat.
Das Knie ist eines der kompliziertesten Gelenke in unserem ganzen Körper. Aber nicht nur das Gelenk ist komplex, sondern auch der Bänder-, Muskeln- und Sehnenapparat drumherum. In den allermeisten Fällen ist die Ursache des Knieproblems dort zu suchen, denn in der heutigen Zeit, in der man viel sitzt, liegt oder steht, dehnt man diese Bereiche fast gar nicht und so kommt es zu einer Verkürzung dieser Sehnen, Muskeln und Bänder. Das hat zur Folge, dass das Knie blockieren kann, Reibung entsteht (Entzündungsschmerz)und manchmal reicht sogar eine blöde Bewegung aus, um alles lahm zu legen.
Du solltest als Erstes, nach fachkundiger Anleitung (dazu gibt es auch Bücher) Deine Knieregion regelmäßig dehnen, Dich bewegen und möglichst keine plötzlichen Drehbewegungen machen und schon gar nicht knien oder schwere Dinge heben. Hast Du das alles beachtet und Dich längere Zeit daran gehalten und Dein Schmerz ist immer noch da, dann musst Du geröngt werden, vielleicht sogar ins MRT. ABER: Eine OP macht NUR dann Sinn, wenn eine echte Verletzung vorliegt.Ist dies nicht der Fall, verschlimmern die meisten OPs Deine Situation. Denk immer daran, dass eine Knie-OP die beliebteste Methode ist, als Facharzt schnell Geld zu verdienen, denn niemand kann dem Arzt nachweisen, dass er Dich umsonst aufgeschnitten hat. Im Zweifelsfall schreibt er „entzündliche Patella (=Kniefalte) entfernt“. Das ist so, als wenn man Dir einen Weisheitszahn zieht, der genauso wenig Bedeutung hat. Mit Knie-OPs wird wirklich großer Schindluder getrieben und deshalb solltest Du sehr gut aufpassen, WER Dir da zu einer OP rät. Ich habe mich damals überreden lassen, obwohl NICHTS, aber auch GAR NICHTS diagnostiziert wurde. Die Röntgenbilder waren einwandfrei, die Knochen nicht porös (da hilft eine OP eh nichts) und es reichte der Satz: „Wir sollten uns das besser per Arthroskopie ansehen.“ Schon lag ich in Narkose. Ich war ja so dumm, denn JETZT habe ich erst richtige Knieprobleme, viel schlimmer als vorher. Und dem Arzt werde ich niemals nachweisen können, dass er Schuld war.
Also nochmal: Versuche es mit Dehnen, Kräftigen - nimm zur Not drei selbst bezahlte Physiotherapiestunden, damit Dir das alles erklärt wird. Versuche es erst bei Ärzten, die die sanfte Methode einer Therapie bevorzugen (ich rede hier NICHT von Heilpraktikern!). Ich hoffe, ich konnte Dir helfen und Mut machen. Knie sind empfindlich, deshalb sollte man so schnell niemanden darin herum wühlen lassen!
Liebe Grüße und ein hoffentlich „knie-erfolgreiches“ neues Jahr,
Petra
Das klingt nach Meniskus Schaden. Du musst beim Arzt auf einer MRT Kernspin bestehen, anders kann er das nicht erkennen u es bleibt immer nur Vermutung.