Gourmetküche für doofe, wie mich
Man nehme
Spaghetti, aber die ohne Eier (was haben zerfetzte Hühnerembryonen eigentlich in Nudeln verloren?), 1/2 Paket
Knoblauch, 5-8 Zehen
Butter, ca 2 Esslöffel
Parmesan, die Füße Gottes, aber selberreiben, also den Parmesan…
Mozzarella, die Möpse M…
Tomaten, 3-4, aber welche mit Geschmack, nix Flvrsvr Genzeug
Salz, wenig Pfeffer, aber frisch mahlen, sonst qualmts!
Spaghetti kochen, kein Öl dazu. is ja kein WWW Fred
Derweil: Butter warm machen in Pfanne, Knoblauch dazu, aber bitte kleinSCHNEIDEN, NICHT QETSCHEN! Und nur WARM machen, wenns brutzelt is der Geschmack perdu. Dann die kleingeschnittenen Tomaten dazugeben, ziehen lassen, prise Pfeffer und Salz.
Wer mag, kann kleingeschnittenen Mozzarella dazutun.
Spaghetti sind derweil fertig? Prima. Abschrecken und in der Pfanne leicht unterheben, die Füße Gottes rüberreiben und reinschaufeln, die Pampe.
Mengen so etwa für eine Person, kommt meine Holde brauch ichs dreifache, auch so etwa, AUAAA, NEIN SCHATZ nicht DU,
Schnellzumachundabmeld
Meines Wissens dürfen nur unbefruchtete Eier in den Handel kommen.
Die kleinen Gewebefitzelchen und Blutstropfen, die man gelegentlich findet, stammen vom Huhn.
in der einschlägigen Norm für Reichsdeutschland, der Hühnereier-Verordnung vom 5.7.1994, zuletzt geändert durch VO vom 16.12.1994, steht nichts dergleichen. Ich kann nicht ausschließen, daß das in Kakanien anders gehandhabt wird, aber ich zweifle ein bissel: Weil durch die Gnade des späten Beitritts Österreich eigentlich eine Art Mekka für vernünftige Landwirtschaft ist und ein derartiges Gesetz, das faktisch den Verkauf von Eiern aus „Mistkratzer-Haltung“ verböte, kaum in AT existieren wird, wenns sogar die Reichsdeutschen noch liberaler halten. Lasse mich aber gern eines Besseren belehren.
Freilich kann es bei Einhaltung der zitierten VO wegen der darin festgelegten Fristen für die Abgabe im Handel auch bei befruchteten Eiern nicht zu „Embryonen“ im Hühnerei kommen.
Die Henne legt Eier, ob ein Hahn dabei ist oder nicht.
In den engen Legebatterien hätte sie nicht mal theoretisch zu einem Hahn gelangen können. Aber auch bei der Freilandhaltung werden keine Hähne mit den Hühnern gehalten, weil man auch da den Platz optimal ausnützen will.
Befruchtete Eier gibts nur vom Bauern, der kein profesioneller Legebetrieb ist, und Hühner und Hahn am Hof frei hält.
Du erkennst ein befruchtetes Ei an einem schwarzen Punkt am Dotter, der sogenannte Hahnentritt.
in der einschlägigen Norm für Reichsdeutschland, der
Hühnereier-Verordnung vom 5.7.1994, zuletzt geändert durch VO
vom 16.12.1994, steht nichts dergleichen.
Stattdessen ist http://www.gesetze-im-internet.de/eimarktv/index.html jetzt der spannende Text. In den zugrundeliegenden EU-Verordnungen ist der Verkauf sowohl von bebrüteten als auch befruchteten Eiern untersagt.
Die vorherigen Aussagen beruhen auf meinem Gedächtnis und kurzer Nachkontrolle via google.
Da ich diese Information „aus zweiter Hand“ hatte, ist es denkbar, daß nicht unbefruchtete Eier gemeint waren, sondern Eier ohne Embryonen.
GESAGT (eigentlich geschrieben *g*) wurde unbefruchtet.
Der Gesetzestext, den ich grad dazu gefunden habe, besagt allerdings „Keim nicht sichtbar entwickelt“, was eindeutig Dir recht gibt.
Man soll doch niemandem glauben.
dieses ist mir bekannt. Habe sämtliche beschriebenen Haltungsformen in der Größenordnung zwischen zehn und 30.000 Legehennen in RL kennenlernen können. Wir stehen vor der Frage, ob Eier aus klassischer Mistkratzerhaltung, von denen naturgemäß auch mittels Durchleuchtung nicht ohne weiteres festgestellt werden kann, ob sie befruchtet sind oder nicht, in den Handel gebracht werden dürfen oder nicht.
Interessant wäre, ob man unbefruchtete Eier von befruchteten VOR der Entwicklung des Embryos überhaupt unterscheiden kann, ohne sie zu öffnen. Jedenfalls mit vertretbarem Aufwand.
Wir stehen vor der
Frage, ob Eier aus klassischer Mistkratzerhaltung, von denen
naturgemäß auch mittels Durchleuchtung nicht ohne weiteres
festgestellt werden kann, ob sie befruchtet sind oder nicht,
in den Handel gebracht werden dürfen oder nicht.
Darum ging es aber ursprünglich nicht. Das normal im Handel erhältliche Ei ist ein unbefruchtetes. Der Großhändler, der die Eier in der Regel schon ohne Schale beim Nudelmacher anliefert, verwendet ausschliesslich Eier von professionellen Legebetrieben.
Ich ess bei Schwiegereltern befruchtete Eier mit großem Genuss. Aber nicht wegen der befruchtung sondern wegen der anderen Ernährung der Hühner. Da schmeckt man noch den Wurm:wink:
letztens hatte ich ein Ei das sah BLUTIG aus… ich hätt es fast in den Teig gehauen - und dann in den Müll. Bin ich überempfindlich? Ein Tampon im Ei hätt mich nicht weniger angewidert…
fisch die Blutströpfchen halt raus, wenn sie mir auffallen. Vermutlich fallen sie mir meist nicht auf.
Eigentlich ist das ein Luxusproblem, wir sind einfach zu verwöhnt. (Sag ausgerechnet ich, die beim Fleisch jedes winzigstkleinste Fitzelchen Fett wegschnippelt.)
in Batterien gibt es keine Hähne, das stimmt. Aber in der Bio-Freilandhaltung werden Hähne empfohlen (einer auf 100 Tiere, siehe http://www.bioland.de/bioland/richtlinien/erzeuger-r… Seite 16), auch bei Herden von mehreren 1000 Tieren. Hennen sind ausgeprägt aggressive Tiere und Hähne bringen ein wenig Ordnung in die Herden.
Das bedeutet, das befruchtete Eier in den Handel kommen.
Viele Grüsse, Sama
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hier heisst es: Soll nach Möglichkeit. Eine Empfehlung und keine Vorschrift. Man muss schon die Umsetzung von Vorschriften kontrollieren, dann kannst du dir vorstellen was bei Empfehlungen los ist.
Imho aber eine zweifelhafte Empfehlung, da der Gockel wie ein Verrückter springen würde und sein Kreislauf das sicher nicht lange mitmachen würde.
ich kenne grosse Freiland-Geflügelbetriebe in der Schweiz und viele haben Hähne, denn die Vorteile überwiegen, auch wenn in der Verordnung nur eine Empfehlung steht.
Der schweizer Verband KAG-Freiland schreibt Hähne zwingend vor, da sie die Herde zusammenhalten. Jeder Hahn schart eine Hennengruppe um sich herum, die ihm folgt und die sich kennen. streitereien mit den anderen Hähnen der grossherde, die auch alle eine untergruppe haben, sind vernachlässigbar.
nebenbei: die vorstellung, das sich hähne beim bespringen verausgaben, ist eine menschliche…eierlegen ist auszehrender.
Gruss, Sama
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]