Guten Morgen,
ich hätte gern einmal von Euch alles gewußt was Ihr über Knochenkrebs im Alter wisst.
Die Patientin ist 95 und erstmalig diagnostiziert worden.
Es steht Krankenhaus an. Und nun ?
sampleman
Guten Morgen,
ich hätte gern einmal von Euch alles gewußt was Ihr über Knochenkrebs im Alter wisst.
Die Patientin ist 95 und erstmalig diagnostiziert worden.
Es steht Krankenhaus an. Und nun ?
sampleman
Krebs hat nichts mit dem Alter zu tun. Schwer wird die Behandlung da aufgrund des Alters einige Therapieformen schwierig sind und die letalität eher erhöhen.
In Anbetracht des Alters scheint es aber so, dass die Peron nicht am Krebs sterben wird…
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Guten Morgen,
Danke für Deine Antwort.
Heute um 08:00 straten die KH_Ärzte.
Mal sehem was sie der Dame empfehlen werden.
sm
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Hallo!
Ich persönlich würde von Krankenhausaufenthalten (stationär) und damit auch von Therapie im konventionellen Sinne wie z.B. Bestrahlung in diesem Alter absehen. Das hat nichts damit zu tun, daß ich etwa denke, ältere Menschen seien das nicht „wert“, sondern mit meiner festen und von Erfahrung untermauerten Überzeugung, daß die Therapie in diesem Fall eine deutliche Verschlechterung der Situation bringen würde.
Längeres Liegen und auch Krankenhausaufenthalte an sich sind schon für jüngere Leute nicht gesund - doch in diesem Alter kann man lapidar sagen: Wenn die Patientin sich einmal länger ins Bett legt, steht sie nicht mehr auf. Darum sind gerade Oberschenkelhalsbrüche für Ältere oft „tödlich“ - durch die Liegezeit im Krankenhaus steigt die Chance auf eine böse Lungenentzündung sowie die, sich einen multiresistenten Keim einzufangen. Auch ohne diese Komplikationen baut sich Muskulatur ab.
Ist sie bis jetzt noch einigermaßen stabil und auf den Beinen, sollte sie das bleiben. Der Krebs wird vermutlich nicht zum Tod führen. Und ohne Strahlen- und Chemotherapie fallen viele sehr lebensqualitäteinschränkende Nebenwirkungen weg. Sie kann normal essen und verdauen und schlafen, und das ist schonmal sehr viel wert. Und wenn sie dann noch möglichst lange für sich selbst sorgen kann (so das nicht jetzt schon anders ist), halte ich das für das Wünschenswerteste.
Das ist es zumindest, was ich meiner Großmutter in der Situation raten würde…
Gute Besserung oder zumindest lange Stabilität wünscht
L.Weipert
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Guten Morgen,
Danke für Deine ausführliche Antwort.
Sie war nur 8 Std. in der Klinik. Dann hat man sie wieder nach Hause geschickt. Ohne irgend ein Schriftstück oder was weis ich denn. keine Medikamente. nichts.
werde die ärztin morgen mal anrufen und nachfragen.
drückt uns mal die daumen.
sampleman
ich hätte gern einmal von Euch alles gewußt was
Ihr über Knochenkrebs im Alter wisst.
Die Patientin ist 95 und erstmalig diagnostiziert worden.
Es steht Krankenhaus an. Und nun ?
samplemanHallo!
Ich persönlich würde von Krankenhausaufenthalten (stationär)
und damit auch von Therapie im konventionellen Sinne wie z.B.
Bestrahlung in diesem Alter absehen. Das hat nichts damit zu
tun, daß ich etwa denke, ältere Menschen seien das nicht
„wert“, sondern mit meiner festen und von Erfahrung
untermauerten Überzeugung, daß die Therapie in diesem Fall
eine deutliche Verschlechterung der Situation bringen würde.Längeres Liegen und auch Krankenhausaufenthalte an sich sind
schon für jüngere Leute nicht gesund - doch in diesem Alter
kann man lapidar sagen: Wenn die Patientin sich einmal länger
ins Bett legt, steht sie nicht mehr auf. Darum sind gerade
Oberschenkelhalsbrüche für Ältere oft „tödlich“ - durch die
Liegezeit im Krankenhaus steigt die Chance auf eine böse
Lungenentzündung sowie die, sich einen multiresistenten Keim
einzufangen. Auch ohne diese Komplikationen baut sich
Muskulatur ab.Ist sie bis jetzt noch einigermaßen stabil und auf den Beinen,
sollte sie das bleiben. Der Krebs wird vermutlich nicht zum
Tod führen. Und ohne Strahlen- und Chemotherapie fallen viele
sehr lebensqualitäteinschränkende Nebenwirkungen weg. Sie kann
normal essen und verdauen und schlafen, und das ist schonmal
sehr viel wert. Und wenn sie dann noch möglichst lange für
sich selbst sorgen kann (so das nicht jetzt schon anders ist),
halte ich das für das Wünschenswerteste.Das ist es zumindest, was ich meiner Großmutter in der
Situation raten würde…Gute Besserung oder zumindest lange Stabilität wünscht
L.Weipert