Auch mir war bis eben davon nichts bekannt und mir würde spontan auch keine fachlich-versierte Aussage dazu einfallen. Sofort in den Gedanken gekommen ist mir lediglich, dass mitunter eine Knochenmarkentnahme aufgrund der Körpermaße (das viele Körperfett) so erschwert ist, dass man dies deswegen ablehnt.
Hier wäre denkbar, dass ein fraglicher Adipositas-Spender dennoch in Frage kommt, wenn kein anderer Spender zu finden ist.
Diese Aussage treffe ich ohne fachliche Garantie auf Richtigkeit.
das Thema Knochenmarkspende gehört nicht zu meinem Spezialgebiet. Ich kann mir allerdings auch nicht erklären (hab das auch so noch nicht gehört), warum und von wem diese Kriterien aufgestellt wurden.
Wenn die Spendebereitschhaft besteht, sollte man sich auf jeden Fall typisieren lassen.
Zwischen einer Typisierung und der eigentlichen Spende vergehen unter Umständen Jahre und niemand wird Aussagen zu seinem Körpergewicht in 5 Jahren treffen können. Im Fall einer Spende wird ohnehin eine ärztliche Untersuchung vorgenommen um den Gesundheitszustand zu beurteilen. Erst danach erfolgt die Zulassung oder Ablehnung als KM-Spender.
Ich hoffe, doch etwas zur Beantwortung der Frage beigetragen zu haben.
das ist ja eine ganz spezielle Frage für die mein Wissen beiweitem nicht ausreicht. Tut mir leid. Vielleicht wäre es gut, sich direkt an eine der Stellen zu wenden die die Knochenmarkspenden ‚verwalten‘ und dort um eine Erklärung zu bitten, denn die sollten es am Besten wissen…
Viele Grüße und viel Erfolg bei der Recherche, Bimo
Nach ausgibigen Recherchen ist mir aufgefallen, dass Menschen
über einem BMI > 40 oder einem Gewicht 40 das Narkoserisiko gewaltig steigen.
Und niemand riskiert es, in der Narkose einen Patienten zu verlieren, wenn die Narkose nicht im Interesse des Patienten selbst liegt und unbedingt erforderlich ist.
Sorry für die späte Antwort. Das übergewicht ist häufig auch mit Stoffwechselerkrankung einhergehend. Bei vielen Menschen ist das Übergewicht nicht nur durch „Faulheit“ (wenn ich das mal so sagen darf) bedingt, sondern auch durch die genetische Veranlagung. Kommt dann dazu noch das nichts tun hinzu nimmste schnell zu. Eine Typisierung ist extremst teuer, daher werden erstmal Übergewichtige ausgeschlossen. Sollte dann kein passender Spender gefunden werden, werden aber häufig auch diese Personen dann mit eingezogen.