Bin zum ersten Mal gesundheitlich etwas verunsichert.
Vor 7 Tagen habe ich einen Knoten unter der Haut ca. 2-3 cm neben dem linken Beckenknochen er spürt. Duerfte etwa 1,5 cm Durchmesser haben. Er ist hart und unempfindlich. Zuerst dachte ich, es könnte nach meinem Unfall vor drei Wochen ein vergrößerter Lymphknoten sein. Aber er geht nicht weg. Organe befinden sich dort eigentlich nicht, oder?
Juni 2023 hatte ich einen doppelten Beckenbruch links und bekam ein Implantat mit 8 schrauben, die lt. Röntgenbild teilweise durch den ganzen Knochen gehen. Deswegen denke ich, es könnte nur eine harmlose Gewebewucherung aufgrund der schrauben sein.
Den Knoten habe ich erstmals gespürt als ich mich nach dem Duschen abgetrocknet habe. Kann also noch nicht alt sein. Kleiner ist er aber die letzten Tage nicht geworden.
Wo und wie würde denn sowas untersucht werden? Mein Hausarzt könnte ihn auch nur ertasten.
Muss ich mir Sorgen machen oder sollte ich noch ein paar Wochen abwarten? Wie gesagt, Organe die Krebs o.ä. entwickeln könnten, gibt’s da ja gar nicht. Wie gesagt, nur ein paar cm neben dem Beckenknochen direkt unter der Haut.
ok.. wenn Deine medizinische Kompetenz die Deines Hausartzes übersteigt, mag dein Posting Sinn machen..
ansonsten ist mir schlicht und einfach nicht ersichtlich warum nicht der Arzt konsultiert wird..
Und dies ist auch meine Empfehlung.. sorry wenn das ruppig rüber kommt.
Such dir ein Medizinisches Versorgungszentrum, das Diagnostik anbietet:
Die Weichteilsonographie ist eine schmerzfreie, strahlungsfreie Ultraschalluntersuchung zur präzisen Darstellung von Gewebearten, die nicht aus Knochen bestehen, wie Muskeln, Sehnen, Bänder, Fettgewebe und Haut. Sie ermöglicht die schnelle Diagnostik von Tumoren, Hämatomen, Abszessen, Entzündungen oder Sehnenrissen, häufig unter Einsatz hochfrequenter Schallköpfe für eine hohe Auflösung im Millimeterbereich.
Hab gerade gemerkt, dass der Knoten jetzt schon wieder größer ist. Fahre morgen eh nach Regensburg, dann geh ich übermorgen einfach in die Uniklinik. Dann warte ich halt 2-3 Stunden, aber anschließend können die alles auf einmal machen.(Haben mich ja schonmal schnell und erfolgreich operiert, und mein Vater war 5 Jahre lang Stammpatient bis zu seinem Tod, die kennen mich also).
Ne ehrlich, jetzt gerade ist der Knoten schon mindestens 2,5 cm groß. Das gefällt mir nicht, duerfte aufgrund der Wachstumsrate aber auch nichts bösartiges sein.
Also, ab in die Uniklinik.
Lieben Dank nochmal und sorry, dass ich euch schon wieder mit meinen Problemchen belästigt habe. Aber noch vor drei Jahren hätte ich mir wegen sowas keinen Kopf gemacht. Sowas hatte ich auch noch nie.
Ein Unfall 2019? Ach, nach drei Tagen tats nicht mehr so wahnsinnig weh. Noch ein Unfall 2021? Na ja, eine Woche Ruhe und Schmerzmittel. Erst der beckenbruch hat mich nervös gemacht.
deine Überlegungen sind nachvollziehbar, aber ganz so einfach („da sind keine Organe, also nix Ernstes“) ist es leider nicht. Auch unter der Haut bzw. im Weichteilgewebe können sich Dinge bilden: z. B. Lipome, Fibrome, Narben-/Bindegewebsreaktionen, alte Hämatome, vergrößerte Lymphknoten oder – selten – auch andere Veränderungen.
Gerade mit deiner Vorgeschichte (Beckenbruch, Implantat, Schrauben) ist eine lokale Gewebereaktion durchaus denkbar. Dass der Knoten hart, schmerzlos und neu ist, heißt erstmal nichts Dramatisches, ist aber auch kein Grund, es einfach auszusitzen.
Dein Hausarzt kann mehr tun als nur tasten:
Weichteil-Ultraschall ist genau dafür der erste sinnvolle Schritt
je nach Befund ggf. Überweisung zu Radiologie/Orthopädie oder weiterführender Bildgebung
Wichtig: Beobachten ja, ignorieren nein.
Wenn ein Knoten neu ist und nach 1–2 Wochen nicht kleiner wird, gehört er abgeklärt – unabhängig davon, wo er sitzt.
Das heißt nicht, dass du dir Sorgen machen musst. Aber abklären lassen ist hier eindeutig der entspanntere Weg.
Jedenfalls vielen lieben Dank für deinen fachlichen Rat. Ich lass das auf jeden Fall abklären. Und wenn’s morgen mit der Uniklinik nicht klappt, dann halt erstmal zum Hausarzt.
Davon abgesehen, dass das, was er/sie/es für mich wie eine nicht als solche gekennzeichnete KI-Antwort klingt, geht es primär darum, dass du erst zum Hausarzt gehen solltest und dich dann, wenn er es für sinnvoll hält, an die Uniklinik wenden kannst, statt einfach ungefragt in der Uniklinik aufzuschlagen.
Ich bin einer von denen, die die Honorare für Deine Arztbesuche bezahlen.
Deswegen lege ich Wert darauf, dass Du nicht blind herumeierst, sondern das sehr, sehr einfache Muster einhältst, mit jeder (und das bedeutet: Mit jeder) Erkrankung zuerst (und das bedeutet: Bevor Du es in irgendwelchen Kliniken und bei irgendwelchen Fachärzten „mal probierst“, die Du vom Hörensagen kennst) beim Hausarzt vorsprichst und es ihm überlässt, wenn nötig einen Facharzt hinzuzuziehen.
So einfach ist das.
Und dass man erwägen muss, für ein so banales Prozedere nochmal eine extra Vorschrift einzuführen, macht mich wütend und traurig.
Bürgersinn und eigenverantwortliches, vernünftiges Handeln gehen anders.
Ich hab mich schon mal ab und zu damit beschäftigt, wie in Deutschland das Krankenversicherungssystem funktioniert.
Und ja, auch Privat Versicherte (falls Du das meinst) werden - wenn auch als Trittbrettfahrer - von der Solidargemeinschaft der Krankenversicherten mit finanziert.
So einfach ist das.
sieht man deutlich daran, dass Du offenbar gar nicht weißt, wie das geht.
Deswegen hab ich Dich da ein bitzle bei der Hand genommen.
Und bevor Du mit Deinen Irrfahrten im Gesundheitswesen (Du hast ja auch schon andere hier beschrieben) noch vollends Schiffbruch erleidest: Leg Dir einen beschlagenen Internisten als Hausarzt zu, sieh zu, dass er Dich kennt, und baue darauf, was er Dir im Zweifelsfall vorschlägt.
Was halt genauso kacke ist. Ich bin übrigens einer von denen, der für jeden seiner Arztbesuche (und die seiner Tochter) eine Rechnung bekommt und deswegen so grob weiß, was der Spaß kostet.
Und daher sind die Ausführungen von @Aprilfisch schon ganz richtig. So ätzend es für die Hausärzte ist: billiger ist kein anderer Arztbesucht für das Gesundheitssystem und deswegen gehört jeder „Anfangsverdacht“ dort abgeklärt und nicht bei der Notaufnahme (außer, es laufen Flüssigkeiten aus dem Körper, die dort oder in dieser Menge nicht rauslaufen sollten oder Gliedmaßen befinden an Stellen oder weisen einen Winkel auf, an dem sie sich nicht befinden bzw. den sie nicht haben sollte; für noch ernstere Fälle (Aussetzen überlebensrelevanter Körperfunktionen) gibt es die 112).